Alben, die man gehört haben muss
Shownotes
Wir sprechen über Alben, die man einfach mal gehört haben sollte.
Von Liebeskummer, Erinnerungen an Jugendtage über unvergessliche Konzerte bis hin „stiehlvollen" Tips ist alles dabei. Außerdem fragen wir uns: Was macht eigentlich ein richtig gutes Album aus? Was braucht es, damit aus einer Sammlung von Songs ein Album wird, das wirklich hängen bleibt?
Eine Folge zwischen Aussprachefehlern, überraschend guten Tipps und unserem Lieblingsgemüse, der Gurke.
Unsere Empfehlungen: Stevie Wonder: Songs in the Key of Life Miles Davis: My funny Valentine Joshua Redman: Moodswing James Blake: Overgrown Rebekka Bakken & Wolfgang Muthspiel: Beloved Hundreds: Aftermath Kenny Garrett: Songbook Avishai Cohen: Aurora Vulfpeck: Live at Madison Square Garden Ahmad Jamal Live at the Pearsing
// Hier gehts zur Playlist "Duschlieder Pikachu": https://open.spotify.com/playlist/16YQ3viZYpLfPkeofsb80n?si=xAGQ1VatS6Gh0okc2JxNzw&pi=vK5ad74_SLiJL
// Mehr Infos zum Duo Stiehler/Lucaciu: https://open.spotify.com/intl-de/artist/7nSGBz4UKbB91w3Qm6Mjcm?si=IY1t76fbSfit8pwiVgek0A
https://www.instagram.com/duostiehlerlucaciu
//Ihr könnt uns finanziell für die Arbeit am Podcast unterstützen. PayPal: shop@egolaut.de
Transkript anzeigen
00:00:00: So Antonio Lucaccio, wir sind in einer neuen Woche.
00:00:03: Herzlich willkommen mein Freund!
00:00:05: Ja herzlich Willkommen.
00:00:07: Es ist schon schön dass es wieder losgeht.
00:00:09: also man hat wirklich Lust.
00:00:10: ja also es ist einfach gut das man doch so ein Plan hat fürs Leben.
00:00:14: ich frag mich so ein bisschen was isst dann wenn man Rentner ist?
00:00:17: Also ist da einen Taubenfüttern oder taubenvergiften im Park?
00:00:20: Ist das denn das neue Thema wo man sagt ey Schatz was machen wir jetzt?
00:00:25: Lassen sie den Park gehen und gucken was da so passiert Und Leute anpöbeln?
00:00:30: Es gibt ja auch so geile Instagram-Videos von so Typen, die sich als Opa's verkleiden.
00:00:35: Ja?
00:00:36: Und dann auf sechstisch Leute kontrollieren.
00:00:39: Die sind von mir!
00:00:40: Das
00:00:40: bist du!
00:00:42: Die Rolle liegt mir... Ich hab' ja schon mal geschauspielert, es gab so Projekte wo ich die Schauspieler habe.
00:00:50: Pass auf und da merkt man ja immer was Rollen sind dir im Schwerfallen Und bei mir jede Rolle mit Ernsthaftigkeit und welche Rollen ein einfach fallen.
00:01:05: Da habe ich gemerkt, dass so ein sehr frustrierter älterer Herr Das ist meine Rolle.
00:01:13: Das ist sozusagen, das ist die Rolle meines Lebens ... Die ist mir wie auf den Lab geschnallert.
00:01:19: Wenn du mir sagst hier, ich spiele mal so ein Nazi-Opa, sag ich mal... Oh Gott!
00:01:24: Richtig?
00:01:24: Na ja, aber muss ich sagen, da ist es wirklich so klickbumm und das flutscht.
00:01:29: Wie kommt das?
00:01:30: Keine Ahnung was da.
00:01:31: Was wird an dir getrickert?
00:01:32: Ich weiß nicht.
00:01:33: Da muss sich nicht viel für tun.
00:01:36: Ich weiß es nicht, Antonio.
00:01:38: Es
00:01:38: klingt so böse.
00:01:39: Ja klar, aber ich kann da irgendwie alles rauslassen ohne Rücksicht zu nehmen, weil es ist einfach ein herrlicher Zustand.
00:01:48: Bei mir war's so beim Lichtvortragen in der fünften bis neunten Klasse habe ich immer einen halben Punkt abzubekommen, weil ichs zu dramatisch vorgetragen habe.
00:01:57: Das kann ich mir gut vorstellen!
00:01:58: Es ist schon lustig wenn du vorne stehst und alle gucken dich an und sind schockiert.
00:02:04: Weil das ist so dramatisch dargestellt.
00:02:06: Ich weiß, dass war in Deutsch und es war so'n besonderes Zimmer wo... Vielleicht kennst du diese Klassenzimmer noch, wo es eine Art Erhöhung ist für den Klassenlehrer.
00:02:17: Mit einer Zwischenstufe und dann stellst du dich hoch und drick sein Gedicht vor die Bühne sozusagen.
00:02:23: Wenn wahrscheinlich dieses Podest nicht gewesen wäre hätte ich ganz normal das vorgetragen aber durch die Erhöbung
00:02:28: Na ja, klar war ich
00:02:31: gleich wieder im
00:02:31: Modus.
00:02:31: Warst du gut persönlich?
00:02:33: Ja mehr, mir doch mehr!
00:02:34: Aber schön, dass du jetzt einen Freund an deiner Seite gefunden hast der auch bei einigen Konzerten live Gedichte expressiv vorträgt.
00:02:42: Ohne Inhalt!
00:02:44: Das seh' ich natürlich anders.
00:02:46: Ich verpacke sozusagen den Inhalt natürlich.
00:02:49: Jegermeister
00:02:51: oder
00:02:52: Bockwurst
00:02:53: ist kein
00:02:54: Inhalt.
00:02:54: Das ist ein Rap.
00:02:56: Das ist ein Rap, das ist ja kein Gedicht.
00:03:00: Ein Rap ist was zu essen?
00:03:03: Ja es mischt sich manchmal aber Antonio wer dieses?
00:03:07: also wenn ihr jetzt schon wieder nach diesen zwei drei Minuten einstieg denkt also Mensch wo nehmen die?
00:03:12: dass man her ist ist doch Wahnsinn.
00:03:14: und dann will ich noch unbedingt mal live erleben.
00:03:17: Dann haben wir etwas für euch.
00:03:18: Wir sind nämlich am zweiten Oktober in Dresden Und mit einem neuen Live-Podcast und ein Mini-Konzert danach.
00:03:25: Ja, im wunderschönen Ostpol... ...und wir machen einen Jahresabschluss Kupfersaar in Leipzig.
00:03:32: Unser letzter Live- Podcast dieses Jahr freu ich mich drauf!
00:03:35: Mit einem Weihnachtspodcast.
00:03:36: also ihr seid herzlich eingeladen das ganze auch mal live mitverfolgen zu können.
00:03:42: Und Antonio es war wieder eine wilde Woche?
00:03:45: Wir haben in Leibzig gespielt, wir haben schon wieder an der Baggerhalle gespielt.
00:03:50: Wir haben ein Schulkonzert gehabt.
00:03:51: Das wärt man aber nicht.
00:03:52: Schloß Wesenstein war mal auch
00:03:54: richtig schön!
00:03:55: Das währt mir in der nächsten Podcast-Folge aus, wenn wir es wirklich dann erlebt haben.
00:03:59: Nein, ich bin so gar nicht wahr.
00:04:02: Na ja,
00:04:02: naja, aber wir nehmen die Podcastfolge jetzt vor diesem Konzert auf.
00:04:06: Vor Leipzig?
00:04:07: Wir mutmaßen
00:04:07: also dass das schön war, aber mal gucken.
00:04:09: Ja, es ist... wir können's ja mal ehrlich sagen heute ist Mittwoch
00:04:13: Ist Mittwoch?
00:04:14: Ich glaube, heute ist Mittwochs.
00:04:19: Sehst du?
00:04:20: Krass wie ich mir sowas merken kann!
00:04:22: Es gibt zum Glück nicht so viele Tage.
00:04:24: Es gibt nicht so viel Mittwoche in der Woche.
00:04:26: So Antonio mein Gott jetzt aber weiss nicht... Und
00:04:28: heute ist das Thema Musikalben die man gehört haben muss beziehungsweise Schrägstrich die unser Leben geprägt teilweise verändert haben.
00:04:39: Wir dachten, wir geben euch mal einen Einblick in unsere Lieblingsalben.
00:04:45: Jetzt glänzt man nämlich mit Inhalt und nicht nur Gedichten!
00:04:49: Und jeder von uns hat fünf Alpen mitgebracht... ...und wir haben darin versucht jetzt nicht euch nur Alpen zu bringen die man sowieso schon kennt sondern vielleicht auch so den ein oder anderen Geheimtipp.
00:05:06: und wer hier den Podcast schon länger verfolgt, ihr werdet natürlich mitbekommen haben dass wir über das ein oder andere Album vielleicht sogar schon gesprochen haben.
00:05:15: Aber heute wollen wir mal ein bisschen tiefer gehen als jetzt nur zu sagen da ist ein cooles Stück drauf und hört euch das mal an.
00:05:21: Deshalb Antonio fang doch gerne an was ist dein erstes Album was man mal gehört haben muss?
00:05:26: Also es ist interessant weil ich bin alle Alpen durchgegangen die mir wirklich etwas bedeuten ja und die viel gehört habe.
00:05:35: Die sind historisch, die sind einfach gigantisch.
00:05:37: Die sind gezähnt auch zu den größten Alben mit der Musikgeschichte und da gibt es so Alben, die ist für mich eher so wichtig.
00:05:44: Und ich finde es interessant dass sich bei allen Alben die ich rausgesucht habe was durchzieht nämlich das die Musik auf der einen Seite super eingängig ist bei jedem Album ja und teilweise trotzdem eine gewisse Komplexität haben und aber trotzdem einfache Harmonien und einfache Strukturen.
00:06:01: teilweise haben Ja Aber diese einzelnen Künstler überall rauskommen.
00:06:08: Also es ist nicht nur krass produzierte Alpen, wo so ein Sänger drüber juckelt, sondern es ist überall steckt zur Persönlichkeit drin und das ist vielleicht überraschend für dich aber mein... Das wichtigste Album mit was ich am meisten in meinem Leben gehört habe is von Stevie Wonder und it's The Songs In the Key of Life von neunzelhundertsechsten-siebzig Und es ist ein Doppelalbum.
00:06:32: Es ist ein wahnsinnig Umfangreiches Album, also mit zwei CDs.
00:06:38: Damals hab ich heißen CD's gekauft.
00:06:41: Eine doppelzehnte.
00:06:42: Früher
00:06:43: natürlich Venus.
00:06:43: Ich weiß gar nicht wie viele Venus das dann früher waren drei oder vier.
00:06:46: keine Ahnung kann da sein dass es auch auf zwei Schallplatten ausgerechnet, alles drauf zu packen.
00:06:51: Auf jeden Fall ist das ein Wahnsinns-Album mit unglaublich tollen Stücken.
00:06:57: Stevie hat unglaublich viel eingesungen und selbst... Also natürlich eingesungen aber eingespielt auch!
00:07:02: Und es ist wirklich Pop-So fang und Jazz so auf höchstem musikalischen Niveau und ich weiß nicht, dass ist so eine Mucke.
00:07:11: wenn sie mir schlecht ging oder ich früh aufgewacht bin, Badehose an und unter die Dusche
00:07:19: habe ich ganz... Wie man sich halt durcht.
00:07:23: Immer mit der Bade.. Ich ziehe auch Bade-Hose an damit mich keine Nase sieht.
00:07:26: Deine Bade
00:07:26: kam mit rüber.
00:07:28: Heute keine Haare waschen.
00:07:30: Oh, kein Wasser!
00:07:32: Gut gefertigt beguscht.
00:07:36: Und sich dabei noch ein Ei kocht.
00:07:38: Ja, macht man das.
00:07:39: Das wird
00:07:39: jetzt nicht besser!
00:07:41: Sich während des Durchsens
00:07:42: ein Eikon.
00:07:43: Wir
00:07:46: machen dieses Album an und es ist so großartig... Da spürt
00:07:49: man schon welche Bedeutung dieses Album für dich hatte?
00:07:53: Wie alt
00:07:54: warst du als du das gehört hast?
00:07:55: Weil das war so'n bisschen vor unserer Zeit oder?
00:07:58: Ne
00:07:58: ne wir kannten uns schon.
00:08:00: Aber noch nicht so gut.
00:08:01: Doch wir kannten uns auch schon sehr gut.
00:08:02: Wir waren schon beste Freunde.
00:08:03: Ich
00:08:04: hab das Album irgendwie nicht mitbekommen.
00:08:05: So richtig bei dir
00:08:06: Ja, aber das ist wirklich ... manche Geheimnisse.
00:08:09: Ihr habt es einfach...
00:08:10: Du hast es unter der Dusche gehört?
00:08:11: Ich hab
00:08:11: das rauf und runtergehört.
00:08:12: Ich glaube ich habe das zwischen ... ... two-thousand acht bis zwei-tosund elf.
00:08:17: Da haben
00:08:19: wir getrennt gewohnt!
00:08:20: Das war die Zeit, als wir ausgezogen sind aus der Wiggy.
00:08:23: Da hab ich das für mich entdeckt und ich hab das nur gehört!
00:08:25: Ich hab fast NUR gehört!
00:08:27: Es lief immer...
00:08:28: Mit deinem Meerschwein zusammen?
00:08:29: Das
00:08:30: war schon total toll, glaub' ich.
00:08:34: Und da gibt's Songs drauf wie Die kennt jeder irgendwie oder viele.
00:08:37: Sir Duke zum Beispiel ist so eine Homage an Duke Ellington.
00:08:40: Ein wichtiger Jazz-Komponist und Musiker.
00:08:44: Also wirklich einer der wichtigsten mit.
00:08:49: Ihr müsst das Album hören.
00:08:51: Find ich auch.
00:08:52: Album eins und Album zwei, da sind so meine Lieblingssongs mit drauf.
00:08:56: Sagst du?
00:08:57: Ja Was ist denn dein Album?
00:08:59: Nummer eins wo du sagst Das hat mein Leben verändert
00:09:03: Also war
00:09:04: das zu wenig?
00:09:05: Ich kann natürlich nicht mehr
00:09:06: weg
00:09:06: Aber wenn wir jetzt so viele
00:09:07: Alpen besprechen Ich will es nicht zu
00:09:09: jedem Song was erzählen weil das wird dann zu viel Und das nimmt dann auch zuviel vorweg.
00:09:14: nicht aber hört da rein Es sind einfach zwei mega geile Alben.
00:09:19: Ist ist ein guter tip an tun.
00:09:20: ja ich will natürlich auch gleich noch mit dir im allgemeinen mal darüber sprechen was überhaupt ein gutes album ausmacht.
00:09:26: Das können wir aber feststellen wenn man uns hier paar alben empfohlen haben sozusagen als abschluss.
00:09:31: jetzt aber zu meinem ersten tipp und da habe ich auch etwas von einem künstler der nun sehr berühmt ist nämlich mein stavis.
00:09:40: es ist aber nicht Das berühmteste Jazz-Album aller Zeiten, Kind of Blue.
00:09:43: Sondern mein Lieblingsalbum von ihm ist My Funny Wellen Time und das ist ein Live Album zusammen mit fantastischen Musikern, die jungen Wilden.
00:09:55: Damals eine ganz junge wilde Rhythmusgruppe.
00:09:57: der achtzehnjährige Tony Williams am Schlachtzeug, Herbie Hancock, der nur unwesentlich älter war, am Klavier Ron Carter, am Bass und George Coleman, am Tenorsachsophon.
00:10:07: Und es ist eine Liveausnahme glaube ich aus dem linken Center in New York Und ich finde tatsächlich, meine liebsten Jazzalben sind einfach live eingespähte Alben.
00:10:21: Weil man riecht diese Musik anders!
00:10:24: Das ist nicht hochglanzproduziert im Studio, sage ich mal in Reagenz-Klass sondern das ist lebendig so.
00:10:29: du hörst das Publikum Du hörst einfach wie ein Live-Gig losgeht.
00:10:35: Du merkst die Musiker sind perfekt konzentriert aber auch perfekt am Loslassen und es eine unfassbare Band und ich glaube so ein bisschen für mich persönlich der Höhepunkt von Zusammenspielen.
00:10:50: Also wirklich, wie können Musiker die Ohren aufhaben und aufeinander hören, aufeinander reagieren?
00:10:59: Und wirklich eine Band sein, wirklich zusammenspielend?
00:11:02: das ist für mich so das Album dafür mit der absolute Höhelpunkt für diese Art von Jazz.
00:11:11: Auch muss man sagen, Mike Davis spielt darauf gar keine eigenen Stücke sondern einfach nur Jazz Standards.
00:11:16: So und es ist auch eigentlich die Platte wo sag ich mal die ruhigeren Stücke drauf sind?
00:11:20: Es gab da noch ein Live Album vom gleichen Konzert wo die etwas wilderen Stücken drauf sind aber auf diesem Album sind solche Stücke wie My Funny Wellentine, Stella by Starlight,
00:11:30: All Blues
00:11:32: all of you ähm also so berühmtere Jazz Standards muss man sagt ja ich lieb's natürlich.
00:11:41: George Coleman am Saxophon spielt unglaublich melodisch, spielt die ganze Zeit eigentlich wunderschöne Melodien.
00:11:47: Und man muss sagen Herbie Hancock, Ron Carter und Tony Williams ist glaube ich so.
00:11:52: die Rhythmusgruppe des Jazz Man nennt das Rhythmuszruppe ja für den Rhythmuss verantwortlich sind.
00:11:58: und Das Zusammenspiel dieser drei Ist wirklich so dass man sagt Genialität trifft dann darauf zu, weil das sind alles Jungs die eben nicht nur eine eigene Sprache gefunden haben wie so viele andere Musiker oder tolle Musiker auch.
00:12:13: Oder tolle Alben die wir empfehlen sondern da trifft wirklich dieses Wort zu man weiß nicht woher sie es haben.
00:12:19: das ist wirklich wie von einer anderen Welt Ganz, ganz wunderschön.
00:12:23: My Funny Wailentown von Miles Davis.
00:12:25: Ich find's immer geil wenn wieder Standards auch so gespielt werden.
00:12:28: Das kommt ja auch immer wieder hoch.
00:12:29: Emmett Cohn zum Beispiel hat zu einer Reihe in New York, ist ein dreißigjähriger Pianist der wahnsinnig gut spielt also wirklich kann unglaublich viele Stile bespielen und er lädt zu einer YouTube Session immer verschiedene Musiker ein.
00:12:42: als ich hab letztens zum Beispiel Brett Mada auch gesehen, der ist auch ein toller Pianist.
00:12:47: Dann tauschen die sich so aus.
00:12:49: Der eine spielt den Kurus, der andere spielt den nicht
00:12:51: und ich spiele
00:12:51: einfach nur Jazzstandards wie es Maes auf vor fünfzig sechzig Jahren gemacht hat Und das ist einfach geil.
00:12:58: Das Geile ist halt an Jess zu hören, um zu erklären... Man kennt
00:13:01: die einfach!
00:13:01: Es sind
00:13:02: kurze Songs wie so kleine Volksliedern.
00:13:04: Manche haben sechzehn Takte, zweiunddreißig Takte.
00:13:06: Das ist meistens nichts Wildes aber man einigt sich auf Songs und es sind oft Songs, die einfach die meisten Musiker dann kennen.
00:13:13: heißt man kann einfach mitspielen.
00:13:15: also und man trifft sich ein Song aus und alle wissen, wie der geht.
00:13:20: Und kann einfach darüber improvisieren.
00:13:22: Das dient als Grundlage für Improvisation.
00:13:25: Man könnte mal so eine deutsche Reihe draus machen.
00:13:30: Standardstil, auf dem man improvisiert.
00:13:33: Kein schöner Land!
00:13:34: Kein Schöner Land?
00:13:35: Boots sind
00:13:35: schon die Mälder... Ja ja genau!
00:13:37: Dann spielt mal erlebter alter Holzmichel
00:13:39: noch in dreiviertem Takt.
00:13:40: Stups der kleine Osterhase!
00:13:44: Aber nur mit Blockflöten!
00:13:45: So Tim Brenner stups der Kleine Osterhasen.
00:13:47: los geht's!
00:13:48: Wollt du mich vor aber im siebenachteltakt.
00:13:51: Wir müssen hier Gas geben, merke ich.
00:13:55: Ich habe schon gemerkt was...
00:13:57: Ich hab nicht so lange labert!
00:13:58: Sag mal du sitzt immer sofort.
00:13:59: wenn ich dir jetzt drei Sätze lauere sehe ich schon wie du unruhig vor mir sitze.
00:14:03: und dann aber So jetzt kommt mein Album weil ich empfehle
00:14:09: Jetzt erzähl ich etwas von meinem wichtigsten Album wahrscheinlich
00:14:11: Okay
00:14:12: Weil das mein Leben verändert hat und zwar habe ich dass am sechsten december zweitausend bekommen.
00:14:17: ja zum Nikolaus.
00:14:19: Ich weiß es, ich weiß es!
00:14:20: Das Album heißt Mood Swing von Joseph Redman Quartet und Joseph Redmen war damals fünfundzwanzig Jahre alt und das ist ein geiles Album weil es sind nur Songs von ihm drauf und die sind von der Struktur relativ einfach also super melodius ganz viel Jazz & Blues Einflüsse Aber er spielt mit Tristan McBride am Bass, Prime Blade und Brett Meldau.
00:14:48: Da muss man wirklich sagen... Also da fange ich an zu schwitzen!
00:14:53: Das ist auch die Rhythmus drüber, das ist doch unfassbar!
00:14:57: Die Typen waren damals auch so alt.
00:14:59: Ja
00:14:59: ja aber das
00:15:00: heißt die Xtreme auf dem Fünfundzwanzig war alle am Anfang Und es klingt alles so aus einem Guss.
00:15:07: Es sind eigentlich Rechts, wie gesagt auch einfache Grundidee.
00:15:13: Und das Entscheidende ist nicht so Technik oder Theorie bei diesem Album sondern wirklich diese emotionale Ausdrucksweise.
00:15:20: und ich habe das bekommen zum Nikolas.
00:15:23: Das war im Nikolaus Beutel Nicht im Schuh hat mich reingepasst beim Nikolaas Beutl.
00:15:29: Ich kann mich daran erinnern, ich hab unten im Doppelstockbett geschlafen.
00:15:33: Mein Bruder Robert hatte noch damals in meinem Zimmer mitgeschlafen Obwohl er schon ein Eignis hatte gleich daneben im Westflügel.
00:15:41: Und ich steh auf, es war vielleicht halb sechs, dreifel sechs ... Ich war übelst aufgeregt und leg die Platte rein.
00:15:46: Ich hab das schon mal glaube ich im Podcast erzählt.
00:15:48: Mach die Musik an!
00:15:48: Es war wie zum ersten Mal was Erotisches erleben.
00:15:53: Ich war fasziniert.
00:15:54: Ich habe's nicht gecheckt.
00:15:54: Das war erst einmal total abstoßen weil ich so eine Musik nicht kannte.
00:15:58: Aber es hat ne Tür geöffnet.
00:15:59: Ich wurde süchtig davon.
00:16:02: Monate lang immer versucht nachzuspielen auf dem Saxophon.
00:16:05: Ich habe da gerade, wenn ich mit Saxophonen angefangen, ein paar Monaten davor oder ja davor und hab dann auch anderthalb Monate später mein ersten Regional-Wettbewerb und dann auch Landeswettbewerk Jugendjahrs mitgespielt.
00:16:18: Und das war so einen Dosenöffner für Saxophone und Musik
00:16:22: machen.".
00:16:23: wirklich geiles album wahnsinns musiker und das kann man vielleicht sogar dieser stelle schon mal festhalten.
00:16:28: wir machen so ein bisschen checker to wie mäßig heute hier die folge.
00:16:34: man kann sagen dass gerade also was ein gutes album ausmacht oftmals sind es mit den ersten alben die dazu gehören von Künstlern, weil sie einfach pur sind.
00:16:44: Diese Naivität regiert noch.
00:16:46: gerade wenn du darüber sprichst wie jung diese Musik waren haben wir jetzt zweimal dieses Gespräch gehabt.
00:16:50: Miles Davis die junge Rhythmusgruppe jetzt auch hier Anfang Mitte zwanzig Und ist auch tatsächlich ein Phänomen, dass oftmals das stimmt.
00:16:58: Auch das zweite Album das schwierige isst weil dann schaltet sich der Kopf ein.
00:17:02: ich glaube es war trotzdem bei user das zweit oder dritte album sogar schon.
00:17:05: der war ganz.
00:17:06: aber du
00:17:06: weißt was
00:17:08: ich meine ist ja bekannter Saxonist und Musikerwesen, der kommt sozusagen aus einem Umfeld.
00:17:16: Aber trotzdem ich gebe dir absolut recht diese Grundnaivität beziehungsweise das Überraschende wenn jemand auf die Musikerbühne tritt und was Neues mitbringt oder seine Stimme einbringt.
00:17:28: Und vielleicht ist es auch noch gar nicht so weiß?
00:17:30: Genau und dann hörst du erst mal zu und du bist so fasziniert und denkst so Musik sind doch nur diese paar Töne.
00:17:36: Aber dieser eine Musiker oder diese eine Sängerin, ich weiß noch als ich zum ersten Mal Amy Winehouse gehört habe... Das lässt einen nicht los!
00:17:45: Du denkst so
00:17:46: wow das ist
00:17:48: doch einfach die gleichen Tönen von jemand anders gesungen lösen das überhaupt nicht aus.
00:17:52: aber plötzlich macht es was mit dir es elektrisiert dich und ja du fühlst sich so lebendig Es ist so bitter süß bei manchen Musikerinnen und Musikern.
00:18:03: Du spürst auch die Endlichkeit und alles da drin, dieses große tiefe... Diese großen Fragezeichen, die sich plötzlich in einem Ton auflösen.
00:18:13: und du denkst wow!
00:18:14: Da steckt alles drin und kannst kaum erklären.
00:18:18: Antonio passend dazu habe ich mein zweites Album mitgebracht und das ist vielleicht auch dieser Beweis dafür dass gute Alben für einen selber natürlich immer dieser diese Erinnerung in sich tragen, von der Zeit wo man sie gehört hat.
00:18:36: So wie du jetzt erzählen konntest dass du da noch in deinem Bett lagst und es diesen Moment gab und irgendwie das Album zu deiner Lebensphase gepasst hast.
00:18:44: Du hast gerade angefangen Saxophon zu spielen Ja,
00:18:46: ich war halt dreizehn.
00:18:48: Das ist auch eine Phase wo du dich sehr suchst und wo du Dich fragst wer bist du?
00:18:54: Und passend dazu habe ich ein Album mitgebracht, nämlich Overgrown heißt es und ist von James Blake.
00:19:03: Es war sein zweites Album eigentlich das schwierigere Album wie wir gerade festgestellt haben aber wirklich für mich ein Meisterwerk.
00:19:11: Und Ich verbinde damit also dass das album kam so zwei tausend drei zehn raus und ich hab das damals hoch und runter gehört.
00:19:18: Ich lernte damals Sandra Ludwig kennen Und es war irgendwie, es war so ein bisschen der Soundtrack des Sommers.
00:19:26: Es waren natürlich starke Gefühle im Spiel und auch dieses ... Man bricht ja wirklich auf ne?
00:19:35: Die Seele ist auf und man ist mit allen Sinn da in einer gewissen Form nicht nur verliebt sondern auch ganz emotional.
00:19:46: Diese Musik Dort drauf ist, die hat irgendwie so eine ganz tolle Tiefe und vor allem ne Wucht finde ich.
00:19:52: Er hat ganz viel gemacht mit seinem Synthesizer Prophet-Acht, den haben wir auch lustigerweise... er singt und singt jetzt nicht
00:20:02: nur... Was sind denn dir danach gern gekauft Sascha?
00:20:04: Den hab' ich dann nachgekauft ja!
00:20:06: Na klar!
00:20:06: Ne weiß einfach das ist Wahnsinn!
00:20:08: Also
00:20:11: da sind paar Sounds drauf, die James Blake genutzt hat die du sofort auch wieder mitgenommen hast, weil du gesagt hast ich brauche diesen Profit.
00:20:17: Ja
00:20:18: klar!
00:20:18: Ich brauch
00:20:18: diesen Synthesizer.
00:20:19: Total und es war für mich sehr beeinflusstend als Pianist- und Musiker, weil er hat spielt Klavier, er singt und benutzt Syntheseiser.
00:20:29: aber auf eine Art und Weise wurde das einfach wie so ein Orchester in Neanderthans.
00:20:34: Und der hat ne ganz minimalistische Band damals gehabt glaubigen Gitaristen, der aber auch vorwiegend dann seiner Gitarre einfach durch so ein Octaver schickt und einfach nur Octave Tiva klingt.
00:20:43: Und dann eher so Bass-Loops spielen.
00:20:45: Dann hat der Gitarist auch noch wie so einen Orlepedal vor sich liegen gehabt.
00:20:50: und zu einem Schlachtzeuger, der Aber praktisch abgenommen ist Schlachtzeugspiel also getriggert nennt man das, dass es so Elektro-Trumpset mäßig klingt und die warne im Trio unterwegs.
00:20:58: Ich glaube, das ist auch heute noch alles sehr minimalistisch, aber es ist der beste Beweis dafür, Darum geht wie bei einem guten Gericht, dass wenn du die richtigen Zutaten gefunden hast.
00:21:08: Geht's nicht darum... ...fünfzig Sachen ineinander zu mischen sondern die drei oder vier Richtigen.
00:21:13: und ich finde gerade auf diesem Album ist eine wahnsinnige Komplexität zu erkennen.
00:21:21: aber es kommt alles finde ich aus dem Bauchhaus so und Ich finde bei paar Alben stand später bei James Blake klingt für mich dann ein bisschen verkopfter Alles so und wie auch jemand, der sein Stil gefunden hat.
00:21:32: Und seinen stil dann weiterentwickelt.
00:21:34: aber auf diesem album ist es für mich einfach das bin ich und das meine ich eben mit dieser naivität so dieses.
00:21:40: ich habe mir eigentlich noch gekopp gemacht Es kommt einfach raus es passiert Ich hab's noch nicht hundertmal gemacht.
00:21:46: Also ein wunderschönes Album overgrown von James Blake
00:21:49: sehr gutes Album.
00:21:51: Mach ich mal, ich guck mal welches jetzt nehme.
00:21:54: Wollte
00:21:54: eigentlich was anderes nehmen aber das ist auch sehr sphärisch.
00:21:56: deswegen nämlich schiebe ich mal eins dazwischen und zwar von einem Saxophonisten der mein saxophon-Sound geprägt hat wie kein anderer aus der Linie stammt von Charlie Parker.
00:22:06: dann über Cannonball Adderley zu Kenny Garrett.
00:22:09: Kenny Garrett ist ein Saxonist, so zusammen mit Miles Davis auch späterhin gespielt hat in den achtziger Jahren und hat einen Quartett ebenso wie Quartet Videos Redman.
00:22:19: Auch mit einer sehr besonderen Rhythmusgruppe nämlich Jeff Tain Ward's Armschlachtzeug.
00:22:25: Das ist sozusagen Gaga.
00:22:30: Klon.
00:22:31: Ist ein Gaga-Voreiter, würde ich
00:22:33: sagen?
00:22:33: Ja, Gaga Vorreiter!
00:22:33: Genau.
00:22:34: Stimmt, Gaga ist in einer Linie evolutionstechnisch.
00:22:37: Ein wahnsinnig krasser Pianist Kenny Kirkland hat in der Zeit auch damals bei Sting In The Band mitgespielt und kurz davor die Jahre davor auch bei Stings In the Band gespielt.
00:22:46: Weißt du, bei wem Candy Kirkland mal Unterricht hatte?
00:22:48: Ja bei Ritchie Beirach.
00:22:49: Ja!
00:22:50: Wie wir!
00:22:53: Und Wahnsinnspionist und Nate Reeves am... eine Wahnsinns-Rhythmusgruppe.
00:22:59: Eigentlich wollte die Plattenfirma, dass sie ja vorgeschriebene Songs spielen?
00:23:05: Ich glaube sogar Standards oder so was.
00:23:06: und Kenny sagte nee ich will eigene Songs schreiben und hat sozusagen alle Songs beigesteuert.
00:23:15: Ich glaub es sind neun an der Zahl auf diesem Album.
00:23:18: und das Besondere ist, dass diese diese Rhythmus Gruppe unglaublich intensiv ist!
00:23:23: Es wirklich wie so ein wie so ein D-Zug teilweise manchmal, der durch die Platte fährt.
00:23:28: Das ist einfach Wahnsinn!
00:23:30: Und ich hab die auch live gesehen... Ich habe Jeff Thain Ward's Live gesehen mit Bramford Masala das Quartett zwar wahnsinnig.
00:23:35: Ich hab noch nie so eine geile Energie gespürt.
00:23:38: Es war großartig.
00:23:38: Das war für uns
00:23:39: damals großes Vorbild muss man sagen wenn wir in die Jazz-Loops gegangen sind
00:23:43: zur
00:23:43: Session.
00:23:44: Wir wollten eigentlich so klingen wie diese Rhythmusgruppe
00:23:46: So bisschen ne Mischung aus Miles Davis quintet und diese
00:23:50: Rhythmusgruppe.
00:23:53: Was man sich bei dieser Platte wirklich fragen kann ist, wann wird Virtuosität musikalisch und wann ist es einfach nur Selbstzweck?
00:24:03: Und bei dieser Platte ist es wirklich so dass alles passt.
00:24:07: Ja!
00:24:07: Und nicht so drei vier Solis und paar drei vier Stücke dabei sind wo du sagst naja gut die hat man halt noch drauf gemacht und dann hat man drüber gedudelt und so sonst passt alles zusammen.
00:24:21: Alles an zwei oder drei Tagen entstanden.
00:24:23: Das heißt Energie ins New Yorker Studio rein, zusammenspielen und dann auf die Platte bringen.
00:24:30: Also dieses Zusammenspielen und Einswerden als Gruppe kommt bei den Platten, die ich jetzt beide beschrieben habe.
00:24:36: Kommt da richtig gut raus!
00:24:37: Und mein Lieblingssong ist auf jeden Fall Sing-a-Song auf Song.
00:24:40: Geil.
00:24:41: Geile Platte.
00:24:42: Antonio?
00:24:43: Dann füg' ich jetzt mal was ein... Jetzt haben wir viel Jazz gehabt sozusagen und auch viel Amerika.
00:24:50: Ich füge mal was ein von der deutschen Band, die aber gar nicht so deutsch klingt.
00:24:53: Nämlich hundreds!
00:24:55: Die Band um das Geschwisterpaar Eva und Philipp Milner.
00:25:01: Und die haben eine Platte rausgebracht.
00:25:03: ich meine zwei tausend treizehn oder vierzehn auch und die platte heißt aftermath.
00:25:08: Ja oder aftermath?
00:25:12: Je nachdem wie man das ausbrechen will Wusstes sein.
00:25:18: also
00:25:20: Sorry, aber das war so lustig.
00:25:22: Sieht auch dein Gesicht dazu groß ab!
00:25:27: So jetzt... Aber hier, pass auf!
00:25:30: Ich glaube sogar es war auch das zweite Album.
00:25:32: Mensch, das spricht nicht für meine Theorie dass das zweiter Album so schwer ist.
00:25:36: Auf jeden Fall ist dieses Album wunderschön.
00:25:41: Eva singt Philipp spielt Klavier Es geht in der Musik viel um Electronics.
00:25:48: Später kam dann noch der Mann von Eva dazu, Quatsch Philipp Florian.
00:25:53: Und zu dritt sind die nach wie vor auch mit neuen Alpen sozusagen auf Tour, vorwiegend auch in Deutschland und Ich habe mich so richtig in dieses Album verliebt, weil ich es damals mitspielen konnte.
00:26:06: Ich glaube ich hab das hier schon mal erzählt.
00:26:08: Philipp also der Pianist was ein bisschen auch der Kopf der Band war, konnte damals nicht, weil er noch bei Clueso gespielt hat in der Band und rief mich dann an und meinte hier Sasch kannst du für mich paar Konzerte übernehmen von hundreds?
00:26:22: Und das habe ich liebend gern gemacht denn Es waren immer Abenteuer Denn mit hundreds ging's dann international.
00:26:26: Also wir waren dann zwei Wochen in New York haben dort diverse Konzerte gespielt.
00:26:30: Ich war mal mit ihnen in London, da haben wir ein Konzert gespielt und auch auf so einer Alm.
00:26:37: In der Schweiz oder Österreich?
00:26:39: Es war immer wirklich wie fürs Poesiealbum gemacht.
00:26:43: Und man muss sagen gerade wenn man dann anfängt zu eine Musik nicht nur zu hören sondern selber zu spielen ergründet man ja wie diese Musik gemacht ist und das wäre auch ein großer großer Tipp Für Musiker, Musikerin oder die dies werden wollen oder sich einfach ein bisschen dafür interessieren.
00:27:00: Ein bisschen tiefer in die materie eintauchen wollen zu gucken wie etwas gemacht ist.
00:27:05: also dass man selber nachspielen egal ob das mal ein jazz solo ist Oder sich songs zum beispiel raushören.
00:27:12: und der prozess ist auch anders als einfach bei google nach nem lead sheet zu zu gucken Sondern wirklich zu hören wie es das gemacht.
00:27:21: Da verliebt man sich manchmal neu in Musik und der gute Nebeneffekt ist eine Menge Bildung dabei.
00:27:26: Und manchmal ist man überrascht, wie einfach doch Dinge sind, in die man sich verliebte hat?
00:27:31: Bei Hundreds war es aber so dass ich dann diesen Klavierpart gespielt habe und wirklich sagen muss das auch was Philippe sich da ausgedacht hat ist wahnsinnig schön!
00:27:40: Die Ästhetik auf dem Album auch wie sie sich das wieder mischt mit modernen Sounds, mit Gesangen, mit Drums, Electronics ist wunderwunder... Wundervoll.
00:27:48: Und es ist wirklich ein Gesamtkunstwerk, Aftermath von hundreds.
00:27:53: Genau!
00:27:54: Wundervoll und Aftermath.
00:27:56: Das geilste sind meine Wörter die hier hängen geblieben sind.
00:27:58: aber ich liebe das Album auch ganz toll.
00:28:00: Ja, total.
00:28:00: Tolle Leute.
00:28:03: Zu dem Nachspiel hat sich dann beim nächsten Album was?
00:28:06: Also... Aber ich schiebe noch etwas dazwischen.
00:28:08: Nämlich ein Album, was ich im Jahr zwei tausend fünf und zweitausend sechs sehr viel gehört habe besonders nachts.
00:28:16: Da muss ich doch dabei gewesen sein.
00:28:18: Nein, das war meine erste WG, wo du noch in Zwickau gelebt hast.
00:28:22: Ah
00:28:22: so?
00:28:22: Ja!
00:28:23: Also, im Jahr two-tun-fünf zu zwei-tausend sechs.
00:28:26: Das war mein Nachtalbum.
00:28:28: Ich bin gerade achtzehn geworden, frisch ganz heftig verliebt und habe ein Album gehört von Rebekah Backen zusammen mit Wolfgang Mutspiel.
00:28:37: Oh
00:28:37: ja, der ist laut.
00:28:38: The
00:28:38: Love heißt das Album von zwei tausend zwei Und das ist das komplette Gegenteil von Stevie Wonder's Stimme zum Beispiel.
00:28:45: Es ist so fast aus dem Nichts teilweise.
00:28:47: und dieses Zusammenspiel zwischen Rebekah Backen und Wolfgang Muttspiel, die waren glaube ich in der Zeit auch sogar ein Paar.
00:28:55: Ist ihre zweite Platte gewesen schon?
00:28:58: Zweite gemeinsame Platte.
00:29:00: und auf diesen neuen Titel... In diesen neuen Titteln, die knapp nur vierzig Minuten gehen passiert einfach ganz viel Intimität.
00:29:10: Und so Gitarre und Gesang verschmilzen miteinander.
00:29:14: Es ist gar nicht der Gitarres begleitet, sondern es ist so ein...
00:29:18: Haben ihre Liebe da reingepackt?
00:29:19: Ja!
00:29:19: Weil sie ist Norwegerin und er ist Österreicher
00:29:22: oder?!
00:29:24: Äh, ja ist Österreichern, genau!
00:29:26: Und Sie ist in Norwegen, oder?
00:29:27: Ich glaube in Norwegarin, ja.
00:29:30: Hab dann... ...zwei Jahrzehnten erstmal Rebecca Backen live gesehen bei der Kultur Arena in Jena.
00:29:36: Ihre ganzen Alben danach haben mich nicht so gecatched Aber das Album hat ganz viel mit mir gemacht.
00:29:42: Mit Liebeskummer
00:29:42: im Bauch, das meine ich halt!
00:29:43: Das ist ja auch in der Jugend so... Wir sprechen ja auch über viele Werke, ne?
00:29:48: Mit denen wir irgendwie entweder persönlichen Liebeskommer verwenden oder eben Jugendschübe.
00:29:54: Na definitiv und es ist besonderes auch irgendwie wie groß Musik werden kann wenn man was weglässt.
00:29:58: Ja Oder wenn man fast alles sogar weglässt.
00:30:02: Und äh... Das
00:30:03: lernt man ja auch beim Durchstieler Lukaccio nicht wahr?
00:30:05: Und das Geile ist in dieser Zeit in der man Ja, so viel Zeit auch hatte als junger Student.
00:30:13: Wie sehr Musik ein verändert wenn man sich darauf einlässt.
00:30:18: Wenn man ganz tief mit hineingeht und das mitfühlt... Wahnsinnig schönes wichtiges Album damals!
00:30:25: Es hat gar nicht mehr den Reiz für mich jetzt aber es war einfach damals so'n wichtiges album.
00:30:29: Geil,
00:30:30: ja fühle ich.
00:30:31: Antonio wir kommen auch zu einem Album.
00:30:34: da ist tatsächlich Gar nicht da viel dazu zu sagen, weil ich einfach ein wunderschönes Album finde.
00:30:40: Und zwar von Ivyshaikon Aurora.
00:30:43: und wer jetzt zum Beispiel unseren neuen Titel Simcha hört der kann einen Einfluss hören von Ivyeshaikoon.
00:30:51: Er selbst ist Basist und hat aber auf diesem Album auch gesungen und singt überragend schön so fast folkloristisch.
00:30:57: er singt darauf englisch unhybräisch Hat eine ganze Band am Start.
00:31:02: Es ist sehr von dieser Musikkultur, von der jüdischen Musikkultur geprägt aber auch viel vom Jazz.
00:31:08: und zum Beispiel der Pianist der auf dem Album spielt war ganz jung damals Shai Maestro wird er glaube ich ausgesprochen.
00:31:17: Er war Anfang
00:31:18: zwanzig hier.
00:31:18: Er spiel wirklich unglaublich toll!
00:31:21: Und das ist so Musik.
00:31:21: manchmal im Jazz wird ja darüber geredet in.
00:31:24: man nennt es Ottmeter zu spielen.
00:31:25: Das bedeutet nicht im Vierteltakt oder Drei Vierteltakt, sondern zum Beispiel im sieben Achtel-Takt oder neun Achteltakt.
00:31:32: Oder elf Achtletakt oder fünf Viertel so krumme Dinger.
00:31:36: und manchmal klingt das auch genauso krumm wie man es ausspricht und man denkt Es ist jetzt schön fürs Mathehören
00:31:44: Aber
00:31:44: es klingt theoretisch.
00:31:45: auf diesem Album kann man hören wie natürlich sich das alles anfühlen kann.
00:31:51: Ja einfach Rund um musikalisch.
00:31:54: und man muss auch sagen sehr dass du ist sehr inspiriert genau von so einer art von Musik denn Es wird sehr viel improvisiert es geht in eine entfernten richtung auch natürlich um jazz.
00:32:04: Es arbeitet auch mit den besetzungen des jays aber trotzdem wären songs gespielt.
00:32:09: also sind Songs, auch dadurch das i wish icon darauf sinkt haben sie auch inhalte.
00:32:15: Und Genau und es sind einfach songs wunderschöne songs Gespielt und gesungen von i wish ikon und seiner band.
00:32:22: Das fünfte Album und damit auch das letzte Album, was ich anbringe.
00:32:27: Und mit einbringen in diese Runde hier die lustre Runde.
00:32:31: Das musikalisch
00:32:32: du?
00:32:33: Ist ein Live-Album live aus dem Madison Square Garden von zwei tausend neunzehn.
00:32:38: Und zwar von meiner Lieblingsband von Wolfpack, welch ich diesen Sommer hören durfte in mein Land.
00:32:44: Und das Besondere an dieser Platte ist es für mich eines der besten und besten modernen Liveplatten der letzten Jahre Und da trifft Musikalität auf Humor.
00:32:55: Ja?
00:32:55: Ich
00:32:55: finde, da haben wir auch uns viel abgeguckt irgendwie.
00:32:58: oder man guckt sich so an und denkt ah das sind die großen Brüder vom Duo.
00:33:03: Ich bin Fan von jedem Musiker aus dieser Band von Jack Stratton, Joe Dart, Theo Katzman, Woody Goss.
00:33:11: Cory Wong ist als Gast mit dabei.
00:33:13: Spielt
00:33:13: er nicht als Festesmitglied mit?
00:33:15: Sag mal!
00:33:17: Ist erst später dazugekommen.
00:33:20: ist keiner von den Gründungsmitgliedern, glaube ich.
00:33:22: Also es ist jetzt ein gefährliches High-Wissen aber Corey kam später dazu.
00:33:26: Auch der Singer Edouarn Stanley, der ja wahnsinnig wichtig ist und da viele Heats in Anführungstrichen auch mit eingesungen hat späterhin.
00:33:34: Nate Smith spielt Kurt Smith Dave Koss am Saxophon.
00:33:39: Es ist ein legendäres Album und es gibt unglaublich lustige Momente.
00:33:45: Einbringsames und besonderes Moment ist, wenn das ganze Madison Square Garden ein Song mit singen der heißt Dean Town.
00:33:52: Ja Und in dem Song gibt es kein Text, kein Gesang sondern nur einen Bass Der einen Riff spielt.
00:34:00: ja und der ganze Madison square garden singt die ganze Zeit Die basslinie mit von dem von dem stück.
00:34:07: Das ist auf beiden konzerten jetzt noch so dass immer die zugabe
00:34:10: ja geil
00:34:12: und der was ist ist wirklich wahrscheinlich so der Einflussreichste, was ist unserer Zeit?
00:34:22: Ja.
00:34:23: So ein bisschen wie Chaco Pastorius früher wahrscheinlich.
00:34:27: Sein Spiel – gerade wenn man es mal live erlebt hat – ist so einzigartig und so pulsierend und so wichtig für diese Band Und gibt dieser Band einen wichtigen Sound das man wirklich merkt, wow krass!
00:34:40: Wirklich Musiker kommen auf die Bühne und machen das, was sie lieben Und es klingt jetzt sehr plakativ.
00:34:47: So ein bisschen wie so ein Werbel-Ding, aber ich bin einfach wahnsinnig fan.
00:34:50: Ja und man muss ja auch sagen bei der Band das ist ja jetzt keine durchgestellte Musikischose, so wie man das vielleicht erwarten würde im Madison Square Garden.
00:35:00: Das ist jetzt irgendwie eine Riesenproduktion.
00:35:02: Es
00:35:02: geht um wirkliche Mucke!
00:35:05: Es kommt kein Feuer am Ende, welch Schock.
00:35:09: Sondern es geht wirklich um die Muckel.
00:35:12: Also das hebt sich natürlich ab.
00:35:14: Es war auch wirklich das beste Konzert, glaube ich.
00:35:17: Was ich je in meinem Leben mit gesehen habe im Eiland dieses Jahr Sea Life zu erleben.
00:35:21: Auch wenn Theo Ketzmann nicht dabei war, weil er sich gerade auf seine Solo-Karriere konzentriert.
00:35:26: aber wow!
00:35:28: Also das hängt immer noch nach... Das hab' ich nicht so häufig gehabt bisher und ich hab schon viele Konzerte gesehen Aber das hinkt so nach.
00:35:36: Und ich finde bei allen Alpen die wir beide jetzt auch mitgebracht haben merkt man dass es wirklich darum geht einen Sound zu finden, weil ich habe mich wirklich nach dem Konzert Zuhause dann ans Klavier gesetzt und hab die ganzen Stücke für mich durchgespielt.
00:35:50: Nicht alle aber bestimmt so sieben acht Wolfpack Songs.
00:35:53: ist es wirklich simpel, harmonisch wirklich simpel auch von den Formen relativ straight.
00:36:00: also jetzt nicht so dass du denkst wow was passiert da Neues oder so?
00:36:03: ja wie es klingt, wie es gespielt ist.
00:36:08: Welchen Humor das hat?
00:36:09: Die Art und Weise von Gleichberechtigung der Instrumente oder dass einer dann mal heraustritt und plötzlich mal den Lichtkickel übernimmt.
00:36:19: Und das alles gepaart zeigt mir... Es geht nicht so sehr darum jetzt alles neu zu erfinden sondern Sicht zu finden und das zu verbinden mit den Leuten, die man da trifft.
00:36:33: Und dran zu bleiben über einen längeren Zeitraum.
00:36:36: Ja.
00:36:36: Und diese Energie hochzuhalten und sich gegenseitig ja so befruchten.
00:36:42: Man spürt dass alle irgendwelche Vorbilder hatten ne?
00:36:45: Also bei Stevie siehst es ja schon allein mit Sir Duke merkst du ja... ...dass es so ein Inhalt gibt.
00:36:51: ne?
00:36:51: Ja!
00:36:53: Bei dem Album merkst du ja krass, Soulpop und die ganzen Vorfahren.
00:36:56: Das steckt da mit drin.
00:36:58: Und es sind einfach Leute, die diese Musikgeschichte so verinnerlicht haben... ...und dann ihr eigenes Ding draus machen.
00:37:03: Jetzt hast du angezeigt, dass ich zu lange bleibe!
00:37:06: Du bist nie dabei, wenn ich so kaum fange an zu reden sitze hier auf weißem Kohl.
00:37:11: Dann muss ich mal was erzählen hier.
00:37:15: Hättest du mich aber gespannt, was du jetzt mitgebracht hast?
00:37:18: Ich habe eigentlich mein Lieblings-Jazzalbum mitgebracht.
00:37:20: Du hast
00:37:21: viele Jazzalben jetzt nicht drei.
00:37:22: Das ist
00:37:23: aber gut.
00:37:24: Na ja, im Fernsehen... Ja genau!
00:37:26: Aber pass auf ich habe mitgebracht Amajama Live at the Pershing.
00:37:29: So weil das ist einfach so ein Album.
00:37:32: Wenn man genau zuhört verliebt man sich darin und wenn man das einfach nur nebenbeilaufen lässt und dabei sage ich mal weiß ich nicht Prokoli Auflauf ist Und sich unterhält funktioniert dieses Album immer noch.
00:37:44: Und es ist ein Albo von.
00:37:47: Es ist ein Album von.
00:37:48: Und es wurde aufgenommen in einer Hotelbar, nämlich der Pörsching Lounge im Hotel in Chicago.
00:37:54: Kann
00:37:54: man sich gar nicht vorstellen?
00:37:54: Ja
00:37:55: und das Ding ist aber auch und da sind wir auch wieder.
00:37:57: was ist ein gutes Album.
00:37:59: Da stand die Mikrofonie sag ich mal nicht perfekt ja.
00:38:02: Es wurde aber schon damals weltweit ein riesiger Erfolg.
00:38:04: also es war richtig gechartet dieses Album.
00:38:08: Das Geile ist, man IST in dieser Lounge!
00:38:11: Man hört die Leute klappern mit ihren Gläsern.
00:38:14: Dann quatscht jemand, dann wird geklatscht... ...dann fangen sie schon an zu spielen und klatschen immer noch.
00:38:20: Und du riechst diesen Raum?
00:38:23: Und darum geht es ja auch bei Mucke.
00:38:25: Es geht nicht um den perfekten Ton oder den richtigen Ton sondern du willst eintauchen in dieses Gefühl und irgendwie sitzt man in dieser Pershing-Lounge Die sich fast eigentlich anfühlt wirklich wie so eine Jazzbar Und es ist wunderschön gespielt.
00:38:41: Am Machamail spielt wirklich, er ist ein Pianist und er spielt wie so einen Vögelchen.
00:38:45: Daran muss ich immer denken wenn ich den höre... Es ist eine sehr reduzierte Art Klavier zu spielen.
00:38:52: Wir reden natürlich immer hier über die wahnsinnig krassen Virtuosen, Leute.
00:38:56: Und wir haben jetzt schon über Brad Mildow, Herbie Hancock geredet und sonst was... Aber Amansha mal reduziert wirklich sein Klavierspiel.
00:39:02: Manchmal ist es wirklich nur, dass er mit der rechten Hand spielt ganz weit oben, ganz hoch.
00:39:06: Nur ... und man denkt aber nee!
00:39:09: Es reicht genau so richtig.
00:39:12: Und das wirklich über die Jahre gesehen, wirklich das Album wo ich sage wenn ich etwas aufgelegt habe zu Hause oder einfach zu nebenbei Ist das wahrscheinlich das Albom was ich am meisten aufgelegt Funktioniert auch bei Fotoshootings.
00:39:23: Macht einfach, macht ein cooles Gefühl muss ich sagen?
00:39:26: Geil ist es wirklich bei allen Alben so dass wir den Eindruck haben das die Künstler Das Beste mögliche aus sich rausgeholt haben und ganz viel weggelassen haben ja und sich wirklich nur auf das konzentriert haben was wichtig ist.
00:39:38: Ja Und das ist das ist eigentlich auch Ja.
00:39:43: Ein sendungsbewusstsein steckt dahinter.
00:39:44: man weiß wegen echt was man oder indirekt wahrscheinlich viele auch wussten dann in dem moment worauf's dann indem Album und bei den Aufnahmen drauf ankommt.
00:39:53: Total, und man kann auch noch sagen wir leben in der Zeit wo vorwiegend Singles veröffentlicht werden also weil Spotify unterstützt oder allgemein Streamingdienste unterstützen jetzt nicht die Aufmerksamkeit wenn man einfach zwölf Songs auf einmal raushaut.
00:40:06: deshalb haut man im Prinzip machen wir ja auch Songs einzeln raus.
00:40:10: aber trotzdem hat dieses Album nach wie vor eine absolute Berechtigung, wie auch dieses Gespräch jetzt zeigt.
00:40:17: Denn man verbindet oftmals mit diesen Alben natürlich nicht nur drei Minuten Musik sondern eine halbe Stunde, vierzig Minuten Musik taucht viel mehr einen Gefühl und so wären eben Dinge auch ein Gesamtkunstwerk.
00:40:28: es ist nicht nur ein Kapitel was erzählt von einem Buch sondern es wird ein ganzes Buch erzählt ne ganze Geschichte Und man kann auch sagen das Schaffen eines Künstlers verwirklicht sich auf einem Album.
00:40:38: in einer gewissen Form hält ein Album eben eine Lebensphase zum Beispiel fest.
00:40:43: Wir sitzen selber gerade an einem Album und können auch sagen, auch so eine kreative Schaffensphase kriegt dann einen Ausdruck aufs Album.
00:40:50: Es ist nicht so dass wir sagen jetzt machen wir mal ein Song, dann machen wir wieder kein Song zwei Monate und dann gucken wir mal wieder sondern reden wir oft darüber.
00:40:57: Kreativität ist Muskel und der wird dann in einer bestimmten Phase trainiert.
00:41:02: und wir sitzen jetzt grade auch um den Bogen zu spannen zu uns an unserem Album und sind wirklich in den aller finalsten Zügen.
00:41:09: Also jetzt, ich glaube nächste
00:41:11: Woche ist
00:41:12: Abgabe.
00:41:13: Und dann sind zwölf neue Songs fertig?
00:41:15: Ja!
00:41:16: Auch das war genau wieder so ein Prozess wo ich sagen würde...in zehn Jahren rückblickend wird uns das sehr an dieses Jahr auseinander oder an diese Phase in der wir gerade sind.
00:41:25: Ja, ich liebe dass es macht einen Buschig.
00:41:27: auf der einen Seite Das macht uns beide wuschig, stimmt's?
00:41:30: Jetzt in der Phase macht es mich mehr wuschigt weil man irgendwie die Songs manchmal zum vierhundertachzehnten mal hört und nach wie vor überlegt ob es noch besser geht.
00:41:37: Und ab dem gewissen Punkt wenn dann so Details übernehmen... Die Details sind dann ob man was weiß ich den unteren Klavier tun ein ganz kleines Mülleiser macht oder lauter oder ob man doch weglässt.
00:41:50: also das geht da nicht mehr ums große und ganze sondern wirklich so um die allerletzten Details die wahrscheinlich auch kein Mensch mehr hört.
00:41:56: Das macht einen halt schon manchmal wuschlig.
00:41:58: Bevor wir jetzt zu unserer Fragerunde kommen, würd ich noch zwei Alpen reinhauen.
00:42:03: Einfach nur so random.
00:42:05: Random Access Memories von Daft Punk.
00:42:08: Ja?
00:42:08: Zwei-tausend dreizehn hab' ich auch rauf und runter gehört!
00:42:11: Und es ist wirklich ein streitbares Album weil viele Musikerkollegen mit denen ich gesprochen habe die ich sehr schätze, die mögen's gar nicht.
00:42:17: Okay.
00:42:17: Ich mag's.
00:42:18: Das ist den...und ich liebe es.
00:42:20: Ich
00:42:20: find´s geil.
00:42:21: Abkürtig ist ein komisches Wort aber ich liebe Es unfassbar einfach Das muss gar nichts größer zu sagen.
00:42:28: Elektro-Künstler zusammen mit Studiemusikern, die ganz aufwendig ein Album produziert haben und einen Ästhetik geschaffen haben.
00:42:35: Die großartig ist!
00:42:36: Und kein Off-Blood von Miles Davis.
00:42:38: Wahnsinnig wichtige Blätter.
00:42:40: Das sind so noch zwei wichtige Alben, die man auch sehr viel gehört hat aber diese nicht unter den Top fünf geschafft haben Aber eigentlich auch trotzdem eigentlich dazugehören.
00:42:48: Wenn euch jetzt der Kopf platzt vor lauter Namen, die ihr entweder mal gehört habt oder noch nicht gehört habt und schon viel zu oft gehört hat... Wir packen
00:42:55: das in Show Notes, oder?
00:42:55: ...wir packen
00:42:56: die Empfehlungen in die Show Notes dass ihr bei allen Aussprache Fehlern nochmal lesen könnt wie es richtig ausgesprochen wird.
00:43:03: Und genau empfehlen euch dort sozusagen unsere Lieblingsalben oder unseren Teil der lieblings einfach muss sagen.
00:43:10: Ich habe mir dann auch so mit einem markar mehr, so viele ins Gedächtnis dass ich dachte wäre auch kein Problem gewesen zwanzig zu empfehlen.
00:43:19: So deshalb wir packen das da rein und Antoni überkommen jetzt zur nächsten kategorie.
00:43:23: ich würde sagen deep talk oder quatsch?
00:43:25: Oder machen wir gleich Deep Talk oder Quatsch?
00:43:27: ja.
00:43:27: Gleich Zettel ziehen.
00:43:29: wer ist denn heute dran mit der ersten frage?
00:43:31: Zieh doch du ziehe ich einfach
00:43:32: mal.
00:43:33: gut Ich zieh mal hier ein Zettel von mir und da hier steht drauf, was hilft um runterzukommen?
00:43:42: Drogen?
00:43:43: Na
00:43:43: auch Gott.
00:43:45: Wir nehmen doch gar keine!
00:43:47: Nee aber trotzdem wenn du die Frage so stellst kommt natürlich sofort der alte Opa aus mir raus.
00:43:54: Ja dann würde man doch erst recht nicht Drogensagen
00:43:57: sagen... ich finde schon ab dem gewissen Alter sollte alles legalisiert sein.
00:44:00: also wenn ihr jetzt so weiß ich nicht findest du achzig bist Kannst du doch machen, was du willst?
00:44:07: Oder ist das Quatsch.
00:44:09: Ja wahrscheinlich schon.
00:44:11: Ich finde kannst du machen, Was Du willst.
00:44:13: Also man kann auch mit Sechzig oder Vierzig machen,was man will.
00:44:16: Ja aber da
00:44:17: hast ja noch... Das holt er nicht runter sondern es bringt einem von einem selber weg.
00:44:24: Ich kenne schon so paar Opa's die eine Plantage haben.
00:44:31: Der Plantage.
00:44:32: Nein, ich war immer nicht gleich das krasseste immer.
00:44:36: Ich dachte eher so was...
00:44:37: Mariana bringt doch runter!
00:44:38: Ich dachte ja eher spazieren gehen oder ein Buch lesen oder Yoga.
00:44:41: Das kannst du natürlich auch machen.
00:44:43: Wenn du länger brauchen willst um unterzukommen kannst du die Stunde spazierend.
00:44:48: Du kannst aber einfach einen Joint rauchen.
00:44:52: Ja, gut.
00:44:53: Da sind wir sehr unterschiedlich hier.
00:44:55: Ich kann ja das Zeug auch nicht rauchen!
00:44:56: Wir
00:44:57: vertragen es ja beide überhaupt nicht.
00:44:58: Ich vertraße
00:44:58: gar nicht.
00:44:59: Wir
00:44:59: haben's früher mal probiert?
00:45:00: Bin
00:45:00: ganz sensibel... Also ich kann es wirklich gar nicht
00:45:03: vertragen.
00:45:03: Deswegen, dass du das auch anbringst ist geil weil... Nee
00:45:06: was tatsächlich... Du
00:45:07: wirst doch später niemals anfangen mit Kiffen.
00:45:09: Never ever.
00:45:11: Aber was auf...
00:45:11: Ich weiß, dass Du mit Achtzig sagen wirst...
00:45:14: Ich sag dir einen Tipp zum runterkommen und zwar auf YouTube.
00:45:17: sich Videos angucken wie jemand malt also so Bob Ross
00:45:22: Das ist doch mal ein Tipp.
00:45:23: Ich finde, das bringt wirklich... Also ich finde jemand zugucken beim Malen, das macht mich so entspannt!
00:45:29: Also ich erlebte es ja manchmal auch live in meine Tochter malt und ich guck einfach noch da drauf.
00:45:32: Es ist wirklich krass wie mich das runterfährt.
00:45:37: Das ist ein schöner Tipp.
00:45:38: Auch dieses
00:45:38: Geräusch vom Pinsel oder vom Stift.
00:45:40: Oh geil.
00:45:42: Okay oh die nächste Kategorie.
00:45:44: Oh Antonio hier gibt's aber Gas wieder von dir.
00:45:46: Du Newsletter
00:45:48: Was ist das?
00:45:48: Du Newsletter Der bringt einige Überraschungen.
00:45:53: Man muss sagen, beim Du Newsletter ist es immer so dass es da manchmal dann doch Dinge gibt die es nirgends wo sonst gibt.
00:46:00: zum Beispiel können wir sagen mit dem nächsten Newsletter bekommt ihr einen Live Song von uns den wir nicht veröffentlichen werden.
00:46:09: Den wird's also auch nicht auf Spotify und überall wo es Musik von uns gibt zu hören geben
00:46:13: sondern nur die
00:46:14: Newsletter.
00:46:15: Leute kriegen live ein Live Song der gerade irgendwie Wo wir das Gefühl hatten, der kam richtig gut an bei unseren Konzerten.
00:46:24: Es wird eine Überraschung sein... Bissinger?
00:46:26: ...deshalb es lohnt sich da einzutragen weil man dann doch immer mal oder zum Beispiel gab's wenn wir einen neuen Merge raushauen gibt's ja manchmal Rabattcoats Dann kann man sparen.
00:46:37: Sehr gut!
00:46:38: Sehr sehr gute Werbe... ein guter Werbe im Spiel.
00:46:41: Das muss man ja auch mal sagen Wir machen das ja alles kostenlos hier Wir labern uns ja einen ab.
00:46:45: Das ist ja.
00:46:45: dann könnt ihr wenigstens im Newsel euch eintragen.
00:46:48: Das bringt ja uns auch was Guckt aber nie drauf, landet im Spam.
00:46:53: So ein
00:46:53: Geben und Geben wird!
00:46:55: Nächste Frage?
00:46:56: Was haben der Vesuv?
00:46:58: Heißt das VesuV?
00:46:59: Die NATO, die Bundesliga und Windows-Vinneunzig gemeinsam... Ich lese es noch mal vor weil die Frage so kalt ist.
00:47:07: Was hat der VESUV, die NATO, den Bundesliga oder Windows-Fünfundneunzig gemeinsam?
00:47:16: Was ist es Antonio?
00:47:17: Was könnte
00:47:18: sein?!
00:47:22: Gut, dann ziehen wir den nächsten Zettel.
00:47:25: Wirklich?
00:47:28: Ach so!
00:47:28: Es war ein Scherz jetzt oder was?
00:47:29: Nee
00:47:30: es kreischt.
00:47:30: ja das haben wirklich eine Gemeinsamkeit.
00:47:32: Ja komm ich sag's.
00:47:34: Die
00:47:34: Spannung ist nicht zu ertragen hier im Raum.
00:47:35: Was
00:47:35: sagt
00:47:36: du?
00:47:36: Das ist der vierundzwanzigste August.
00:47:39: Da ist er ausgebrochen?
00:47:41: Der Besuch ist am vierund zwanzigsten August ausgebrochen und die NATO... Der Beschluss war dann am vier und zwanziger August.
00:47:48: Was für einen Beschluss?
00:47:49: Na dass es die NATO überhaupt gibt.
00:47:53: Die Bundesliga, dieses neugegründete Format.
00:47:56: in den sechziger Jahren startete der erste Spätag am vierundzwanzigsten August.
00:47:59: Und am vier und zwanzigste August stellte auch Windows oder Microsoft Windows für'n neunzig vor.
00:48:06: Ich kenne das noch!
00:48:07: Genau!
00:48:07: Und
00:48:08: insofern
00:48:09: anscheinend irgendwie ein krasser Tag.
00:48:12: Krasser Tag?
00:48:13: Ein
00:48:13: krasser Tach.
00:48:14: Manche Tachen sind nicht so krass aber der Tag ist krass.
00:48:16: Also heute der vierundzwannste August, der ist krasser.
00:48:18: Okay, Antonio was steht noch drauf?
00:48:21: Und zwar der letzte Zettel.
00:48:23: da steht drauf Gurken.
00:48:25: Ja Gurken habe
00:48:26: ich mir heute früh aufgeschnitten.
00:48:27: ja
00:48:28: hab die zwei Gurken die zur Verfügung standen angeguckt und dachte welch ist heute dran?
00:48:34: hast du ab dir selber Gurken angepflanzt dieses Jahr.
00:48:40: Ich
00:48:41: glaube, dies ist ja nicht...
00:48:42: Das kann
00:48:47: schwer.
00:48:48: Wir haben beim Nachbarn Gorken geerntet.
00:48:52: Werden nicht so grob
00:48:53: mit blödes Vieh!
00:48:56: Tomaten haben wir und was haben wir denn noch?
00:49:00: Kohlrabi Ingwer
00:49:03: Aber das ist bei der Gurke bleiben.
00:49:07: Sehr viele Kräuter, also okay Gurke.
00:49:10: Super geiles Instrument!
00:49:11: Es gibt ja so ein lustiges Video wo sie eine Frau früh sagt.
00:49:17: So ne Gurke ist auch super wenn man sich die... wie war's das?
00:49:24: Wenn man sich so ne Gurken rein saftet oder was?
00:49:26: ich weiß nicht.
00:49:27: Das kippt jetzt auf eine ganz komische Seite hier.
00:49:32: Ganz komisch.
00:49:33: Das meint ich nicht mit Gurke Mann ey!
00:49:36: Ey,
00:49:36: keine Ahnung.
00:49:37: Ist für mich auch immer ein Fall aufs Symbol.
00:49:39: Sag mal ich habe erstmal dran gesagt mit Gorken wird alles geiler.
00:49:44: Also besser Sagst du?
00:49:45: Naja nein aber ich meine Wenn ihr euch einen Brot schmiert und es angenommen ihr macht da einfach Butter drauf und bisschen Käse oder Frischkäse oder Salami, worauf ihr halt Bock habt.
00:49:55: Oder zum Beispiel Leberwurst.
00:49:57: Und dann tue dir da eine Gurke drauf...
00:49:59: TUT es auch!
00:50:00: Ja!
00:50:01: TUT!
00:50:01: Ja, ihr tut
00:50:02: die Gurke darauf.
00:50:03: Pass auf,
00:50:04: aber das wird automatisch besser.
00:50:07: Also, es gibt ja auch saure Gurken und Senfgurken und normale Gurke.
00:50:12: Das ist ne geile Erfindung.
00:50:13: Überleg mal, weil das wird ja sofort.
00:50:15: Also es wird dieses... Nee, aber wenn du zum Beispiel... Du machst dir selber ein Brot und machst dann fix Käse drauf.
00:50:21: Fähr dich zack rein!
00:50:22: Tag geht los Und dann willst du deiner Liebsten zum Beispiel im Brot machen Oder machst so einfach die Gorkenstückchen drauf Dann zeigst du mit der Gurke das du dir Mühe gegeben hast.
00:50:31: Das ist dann eben nicht mehr einfach so.
00:50:32: ja hier klatsch boom Ich habe eine Käsestelle gemacht oder Leberwurst oder whatever Sonst einfach so.
00:50:37: oh guck mal da hat sich jemand Gedanken gemacht.
00:50:40: Dafür steht die Gurke.
00:50:41: Ja,
00:50:41: ich finde es auch niedlich und cool.
00:50:44: Aber ich mag's nicht so!
00:50:45: Ich mag wenn man die Gorka einzeln ist... ...und dann im Brot aber nicht so dass da drauf.
00:50:50: dann rutscht das runter.
00:50:51: Dann liegt er so da
00:50:53: angeblissen... ...dann ist es auf dem Boden... Auch gut Gorker!
00:50:57: Gorke is was Feines!
00:51:00: Warum hab' ich ja wieder so viel Scheiße gemacht Eger?
00:51:02: So
00:51:02: jetzt kommen wir zur abschließend Kategorie.
00:51:05: Wir empfehlen euch Songs.
00:51:07: Jetzt haben wir heute schon wahnsinnig viele Empfohlen an Alben.
00:51:10: Aber gut, Antonio was hast du mitgebracht?
00:51:14: Ich überlege gerade.
00:51:15: Soll ich erst... soll ich anfangen?
00:51:16: Ja!
00:51:17: Ich überleg gerade von welchen Song ich von diesen ganzen Alben die ich hier empfohlen habe rauf packe.
00:51:24: Okay dann pass auf.
00:51:24: Antonia mach' ich in den Anfang.
00:51:26: Ich hab ein Song mitgebracht von einem Kützer dem wir heute noch gar nicht besprochen haben nämlich von Horace Silver.
00:51:32: Horace silver heißt er und der Song von Horace Silver.
00:51:41: War übrigens Pianist, Horace Silva.
00:51:45: und der Song kannst du sagen... Ich
00:51:46: hab's gecheckt!
00:51:47: Wie heißt das Song?
00:51:48: Peace!
00:51:49: Nee, Song For My Father.
00:51:52: Oh, der ist schön!
00:51:53: Wunderschön eigentlich so ein Jazz-Klassiker.
00:51:56: Song for my father von Horice Silver
00:51:59: Und ich packe von Stevie was drauf und zwar vom ersten Disc Das ist vom Album Songs in the Key of Life und zwar packe ich drauf Summersoft.
00:52:14: Summersoft?
00:52:15: Na das passt doch noch mal!
00:52:17: So klingt
00:52:18: er, so klingt der ja ja.
00:52:20: Okay,
00:52:24: das ist doch schön.
00:52:25: Antonio sehr sehr schön.
00:52:27: Ihr konntet auch übrigens am Anfang heute unser neues Stück Simcha hören.
00:52:31: Ja.
00:52:32: Das ist seit anderthalb Wochen draußen.
00:52:36: Ihr könnt es überall streamen, wo's Musik gibt.
00:52:38: Es wird auch Teil unseres neuen Albums sein und der Simcha ist sozusagen steht hybrisch für Glück und für Freude und man hört so zu sagen den freudentanz Und man muss sagen ist auch ein stück was live extrem gut funktioniert.
00:52:52: Deshalb wenn ihr es noch nicht gehört habt Hört gerne rein in unseren neuen song.
00:52:57: simcha
00:52:58: sehr cool und ihr macht euch jetzt eine schöne wache.
00:53:01: gefälligst gefälligs
00:53:03: Wir können ein Podcast abonnieren, den ganzen Kramen, den man heben macht.
00:53:06: Kommentieren ist immer schön
00:53:09: und
00:53:09: natürlich auch so eine Bewertung da lassen mit neun Sternen.
00:53:13: Und macht euch die Woche schönen vielleicht ja mit dem Album, die wir euch empfohlen haben?
00:53:19: Ja!
00:53:20: Gute Folge dass wir darüber mal gesprochen haben.
00:53:22: Ich muss auch ganz ehrlich sagen ich habe wieder gecheckt wie schön Musik sein kann.
00:53:26: ... so in der Welt einzutauchen.
00:53:30: So eine Welt aufzumachen, für einen selber... Ich weiß es nervt manchmal und ich weiß wir nerven uns damit auch gerade ein bisschen selber an.
00:53:36: Aber das macht so Sinn.
00:53:39: Es ist ja genau das für was man angetreten ist.
00:53:42: Geile Alpen machen, schöne Musik machen, Welten erschaffen also.... ... eine bessere Antwort auf jede Landtagswahl und alles Mögliche, was da gerade draußen rumläuft.
00:53:54: Und angeblich so unglaublich schlimm alles ist, was ja auch teilweise schlimm ist.
00:53:58: Ich will mich hier nicht verstricken aber es gibt einfach für uns zumindest auf jeden Fall viel Sinn... ...und ich merke auch das bevor ich schon Alben gemacht habe man irgendwie automatisch auch gedacht hat Man will sowas machen Als man das gehört hat, ich weiß nicht wie es bei dir war.
00:54:13: Aber wenn man diese Alpen gehört hat... Ja klar!
00:54:15: ...dachte man, ach Scheiße, das will ich auch machen.
00:54:17: Ich stand auch noch im Wohnzimmer mit fünfzehn und hatte mir irgendwie so ein Besen umgehangen und war der Gitarist von Lim Biscuit.
00:54:26: Ja aber genau das?
00:54:27: Aber auch wahnsinnig Alben gemacht, Lim Bisket.
00:54:29: Geil.
00:54:30: Ja, aber genau, das dachte ich auch bei Green Day da, dieses Life in New York irgendwie.
00:54:34: Das
00:54:35: nächste Mal empfehlen wir ein bisschen härterer Musik.
00:54:37: Heute war eher die Album der Schönheit.
00:54:40: Ja, weil ich
00:54:40: weiß nicht, dass auch das jetzt noch mal mich zurück erinnert habe.
00:54:43: Ich dachte, man war diese Person, die das gemacht hat.
00:54:48: Eigentlich muss man sagen wir haben nur Album empfohlen und es wird mir erst bewusst, wo's darum geht, Schönheit zu hinterlassen.
00:54:54: Das ist ja wirklich so wenn du so durch alte Städte läufst und manchmal denkst warum haben das Leute gemacht?
00:55:01: Und natürlich manchmal hat sie einen tieferen Sinn, religiösen, spirituellen aber manchmal Es ist schön und wir machen es uns hier schön.
00:55:09: Und diese Aufgabe wohnt ja auch der Musik inne, nicht nur.
00:55:15: aber das ist ein tolles Gefühl und das zu hören.
00:55:18: Eigentlich waren das heute die Alben der Schönheit?
00:55:20: Ja und ich finde, du hast einen sehr geilen Punkt angesprochen weil auch diese Bauwerke, die sind teilweise angefangen worden mit dem Bewusstsein dass Erfinder oder der Architekt, oder die Architekten ist nie zu Ende gebaut sehen werden.
00:55:37: Weil es einfach dreißig fünfzig, sechszig, siebzig Jahre dauert teilweise Kölner Dom ja noch viel länger Jahrhunderte und teilweise auch Komponisten Sachen geschrieben haben diese teilweise nie so in Gänze gehört haben.
00:55:48: also Maler war wahnsinnig happy, als er die Symphonie der tausend einfach irgendwann mal aufhören konnte in München.
00:55:55: Um nur Gleute und Musiker zusammen zu trommeln, die das aufführen.
00:55:59: Das hat manchmal wirklich ewig gedauert.
00:56:00: ich glaube auch DRs oder so.
00:56:03: Symphonier hat wirklich gedaurt bis es aufgeführt wurde weil... ...war einfach manchmal gar nicht die Kapazität da und trotzdem das zu schreiben und zu machen, zu erdenken und sich reinzufühlen ohne gleich den Mehrwert dahinterzusehen.
00:56:17: Das ist so, das ist eine innere Antriebsfeder.
00:56:20: Die da ist die Schönheit drin und bleibt halt länger dann.
00:56:24: Da bleibt was länger?
00:56:25: Absolut
00:56:26: auch für uns schön.
00:56:27: Na gut Leute
00:56:29: macht es gut.
00:56:29: Tschüss!
00:56:30: Schöne Woche
00:56:31: ebenso also genau.
Neuer Kommentar