Haifischbecken Musikbusiness
Shownotes
Wir sprechen über das Haifischbecken Musikbusiness.
Was machen eigentlich Plattenfirmen, Verlage und Managements? Was bringt eine Million Streams wirklich? Wieviele Leute hören uns über Spotify? Und wie sieht der Alltag hinter den Kulissen aus?
Eine Folge zwischen harten Wahrheiten, überraschenden Einblicken und unseren ganz persönlichen Erfahrungen.
// Hier gehts zur Playlist "Duschlieder Pikachu": https://open.spotify.com/playlist/16YQ3viZYpLfPkeofsb80n?si=xAGQ1VatS6Gh0okc2JxNzw&pi=vK5ad74_SLiJL
// Mehr Infos zum Duo Stiehler/Lucaciu: https://open.spotify.com/intl-de/artist/7nSGBz4UKbB91w3Qm6Mjcm?si=IY1t76fbSfit8pwiVgek0A
https://www.instagram.com/duostiehlerlucaciu
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zum Lebenscheck-up des Stieler Lucatius.
00:00:06: Ihr seid genau richtig, ihr seid bei siebentausend, siebenhundert Tagen euren Podcast des Vertrauens und an meiner Seite Professor Dr.
00:00:13: Dr.
00:00:14: Mede Stieler himself.
00:00:17: Er nickt nur genüsslich weil er weiß es stimmt was du sagst.
00:00:21: herzlich Willkommen.
00:00:23: wir sind zurück aus Karlsruhe Und Schwätzingen.
00:00:28: Die letzte Folge fand statt im Hotelzimmer in Karlsruhe, heute sind wir bei mir zu Hause.
00:00:34: Erste Folge bei mir Zuhause und genau!
00:00:37: Wir wollen noch sagen danke Schwetzingen das war überraschend schön.
00:00:41: Wir wussten davor nicht so richtig was uns erwartet haben dann wirklich einen seizigen Tag gehabt wir beide.
00:00:46: Wir sind an Speyer vorbeigefahren.
00:00:48: da stand dieser bescheidene Dom.
00:00:50: der größte Roman ist es der größer romanisch
00:00:53: größt romanische kirche der welt
00:00:55: die noch besteht.
00:00:56: ja
00:00:57: und da hast du sofort geschrien.
00:00:59: als wir daran vorbeigefahren
00:01:00: sind an speyer vorbei gefahren.
00:01:01: ich saß glücklicherweise glückliche weiße saß ich am lenkrad Und schrie ganz laut, wir müssen umdrehen.
00:01:08: Wir müssen uns das angucken und du warst unglaublich begeistert sofort.
00:01:11: Ich
00:01:12: brauchte so eine Minute, um mich erst darauf einzulassen weil ich saß schon mit gedanklich in Schwätzlinge mit einer Tasse Kaffee und musste mich dann eine Minute darauf einlassen dass es jetzt eher ne Sightseeing-Tour wird in Speyer mit vielen anderen Touris und da braucht sich die Minute.
00:01:25: aber als ich sie hatte sind wir umgekehrt und dann haben wir uns einen schönen Nachmittag gemacht in Speier.
00:01:30: Geil!
00:01:31: Haben uns die Kirche angeguckt, haben auch was natürlich gab's auch den Kaffees Ja?
00:01:36: Und haben festgestellt, dass zu der Zeit wo die größte romanische Kirche der Welt gebaut wurde in Speyer nur fünfhundert Leute gewohnt haben.
00:01:44: Das fand ich auch eine gute Message!
00:01:47: So ein bisschen wie so ne Vorahnung was kommen könnte und Speyer war ja dann irgendwie auch ein wichtiger Ort.
00:01:54: Ich glaube insgesamt elf blutadelsblutige Menschen wurden da zugrabe getragen in dieser
00:02:02: Kirche
00:02:03: Und eigentlich ein schönes Stück Deutsch Geschichte auf jeden
00:02:07: Fall.
00:02:07: Ja, definitiv!
00:02:08: Einer der drei Kaiser-Dome haben wir gelernt, Mainz, Worms und Speyer.
00:02:12: Er ist aber der größte... ...und wir haben uns das natürlich da durchgelesen alles.
00:02:17: Es war beeindruckend weil ich dachte für uns wirkt es noch beeindruckender diese Größe wenn ich mir vorstelle von vor achthundert neunhundert Jahren Wenn du so einen Bauer bist der irgendwie Rinder hütet und scharfe.
00:02:29: Und du kommst dann in so ein Bauwerk, was macht das mit dir?
00:02:31: Du musst ja wirklich aus allen Wolken.
00:02:34: Wahnsinn!
00:02:35: Ja auf jeden Fall eindrücklich und der Abend war auch sehr schön.
00:02:38: Wunderschön.
00:02:38: also Schwätzingen ist wirklich... Ich kannte Schwätzingen, war mir gar kein Begriff und wir haben direkt da am Schloss gespielt.
00:02:44: Aber
00:02:44: es gibt doch von den Söhnen so'n Video Singen in Schwätzingen oder irgendwas.
00:02:49: Ich kannte das nicht!
00:02:49: Dieses
00:02:49: Video, was so übelst krass viral gegangen ist bei MTV wo die so ein Anplugding machen und vor dem Theatersitz... Habe ich
00:02:56: leider nicht davor gesehen.
00:02:57: sonst hätte ich gewusst was mich schönes erwartet.
00:02:59: aber es war wirklich wunderschön.
00:03:01: Ja
00:03:02: Also vielleicht war es auch gerade Quatsch, was du erzählst.
00:03:04: Aber ich glaube zu neunzig Prozent ist das
00:03:06: schwätzigen erschloss und wir waren direkt dort und man muss sagen unsere Gastgeberfamilie.
00:03:10: er war ganz ganz toll und Es war so ein bisschen.
00:03:13: es hat uns erinnert an dieser alte Wohnmobilzeit an diese an diese zahlreichen Konzerte im Sommer wo uns einfach Leute eingeladen haben die jetzt nicht die klassischen Konzertveranstalter sind Und wir auch an Orten gespielt haben die eigentlich nicht als als Concertlocation vorgesehen waren, aber trotzdem wahnsinnig schön waren.
00:03:29: Und dort war so ein Innenhof und wir haben nicht nur vor vielen Leuten gespielt sondern ... Wir haben auch für eine Kastanie gespielt ne?
00:03:35: Da stand in der Mitte so einen Baum.
00:03:37: Das war herrlich!
00:03:37: Es war ein schöner Abend.
00:03:38: Ja es war richtig schön.
00:03:41: Ich saß dann wirklich abends noch bis Einshalb zwei und hab mit dem Herbergsvater lang diskutiert.
00:03:47: Es war einfach sehr cool.
00:03:49: Dann sind wir zurückgedüst.
00:03:51: Jetzt sind wir schon mitten dabei.
00:03:55: geplant, wie wir unser Album vorstellen wollen philmisch.
00:04:00: Es sind viele Ideen gewesen am Anfang als riesige Ideen von Wir Mieten Die Kornigahall und am Ende wird es wahrscheinlich eine Produktion in Leipzig mit unserer gefühlten Family einfach drum herum alle Leute die wir sonst auch immer dabei haben.
00:04:13: Wir kommen immer wieder an den Punkt zurück dass ist die coolsten Ideen eigentlich an den Leuten hängen.
00:04:19: Manchmal war gar nicht die Location als solches nur so wichtig ist, sondern welche Story man erzählt und mit welchen Leuten man was macht.
00:04:25: Und welche Energie das dann in sich hat.
00:04:27: Die überträgt sich doch irgendwie mehr als wenn man sagt lass uns einen riesen Ding mieten.
00:04:33: Und man merkt ja auch heutzutage an Social Media und sowas... ...die Aufmerksamkeit ist so gering geworden.
00:04:37: YouTube-Videos haben fast kaum noch eine Relevanz.
00:04:40: Selbst große Künstler hast du ja erzählt wie Tom Misch.
00:04:44: Die machen kurzes sehr knappes Ding ... überschaubaren Aufwand, aber irgendwie immer mit Taste.
00:04:52: Und mit einem Gefühl was man hat... Wenn man das sieht und es muss gar nicht das riesen Ding sein,... ...es muss ihr irgendwas Ereignis haben ne?
00:05:01: Absolut!
00:05:01: Also ich glaube auch dass ist ja immer die Frage wie viel Inszenierung passt zu dem Künstler oder der Künstlerin oder der Band... ...und da würde ich in unserem Fall sagen, dass alles was inszeniert wird komisch.
00:05:15: Und trotzdem würde mich mal interessieren, weil wir einfach gerade wirklich in so einer Geburtsphase wieder sind.
00:05:21: Also die Musik ist da und jetzt geht es natürlich trotzdem darum wie stellt man das dar?
00:05:26: Vielleicht kommen euch auch Ideen, wo können wir oder wo wollt ihr das du mal sehen im Internet?
00:05:31: Also ihr könnt alles alles schreiben ist es kann auf Navise sein im Wald.
00:05:36: Es kann in der Cornegel Hors sein oder in einer Fabrik Halle oder auf einem Rooftop egal was.
00:05:42: ja
00:05:43: oder wenn jemand einen Übeskuhn laden hat ja sagt ich würde Leute einladen und ihr nehmt euer Album IPK auf.
00:05:50: Ja Wir sind dafür total offen.
00:05:51: wir haben
00:05:52: natürlich schon grundsätzlich ideen ja und am achten september immer wollen wir es aufnehmen, weil da das Team kann.
00:05:58: Aber wenn jemand sagt ich habe ein übelst cooles Klavier und der Raum wirkt so krass und ihr kommt und Licht mitbringt dann warum dreht das euer Album Kram nicht dar?
00:06:07: Dann sind wir dafür offen.
00:06:08: Haben wir vor dem Podcast nicht so besprochen dass wir dafür offen wären?
00:06:12: aber jetzt
00:06:13: kam die Idee gerade.
00:06:13: also wir haben ja eine coole Crowd und die Leute die du hören und auch den podcast hören das ist ja alles auch ein bisschen paar positive Spinner
00:06:21: Absolut.
00:06:22: Ihr seid, also wir kriegen ja die Nachrichten und da denke ich immer, das reicht hier richtig.
00:06:27: Absolut!
00:06:27: Und in Schwätzingen war jetzt erst wieder das beste Beispiel dafür.
00:06:31: Wir haben das Publikum gefragt wie ein neuer Song von uns heißen soll?
00:06:35: Ja.
00:06:35: Und wir hatten schon diverse Arbeitstitel und am Ende kam wirklich... Ein Mädchen war es nicht mehr aber sie war vielleicht zwölf, dreizehn Jahre alt und meinte Das Stück klingt für Sie total nach fern.
00:06:47: weh Ja und damit hatten wir unseren Titel.
00:06:50: Und das war irgendwie schön, weil warum immer die Ereignisse so bekochen?
00:06:55: Und einfach mal den Blick raus wagen?
00:06:56: also deshalb... Natürlich ist es so dass wir manche Vorschläge dann nicht immer sofort umsetzen können, weil's dann auch an anderen logistischen Dingen scheitert.
00:07:05: aber wenn ihr Ideen habt immer her damit.
00:07:08: oder wenn ihr eine Inspiration habt und sagt hey guck mal da passt ja doch perfekt hin.
00:07:13: Dann immerher damit absolut!
00:07:14: Wir sind dafür offen was wir gelernt haben bei diesem
00:07:18: Beruf,
00:07:20: es ist eine Schwarmintelligenz.
00:07:22: Man isst nur so gut wie man eben auch jemanden an seiner Seite hat der genauso die richtige Energie und auch die richtigen Ideen hat.
00:07:32: Und ich sage ja auch immer recht häufig nach einem Konzert wenns besonders ein gutes Konzern war Danke!
00:07:37: Wir können nur sogut sein zu euch wie ihr gut zu uns seid.
00:07:40: Also das bedingt sich ja auch und so bedingt sie sich auf solche Ideen.
00:07:43: deswegen haben wir So langjährige Partner an unserer Seite, die Dinge mitentwickeln.
00:07:50: Ein kurzer Zwischenstopp ... Wenn ihr das immer mal so hacken hört und wenn ihr mal ganz leicht klopfen oder sowas hört... Das sind nicht wir!
00:07:59: Das sind die Bauarbeiter unten im Keller, die gerade was machen die da eigentlich
00:08:05: sein?
00:08:05: Die
00:08:05: isolieren den
00:08:07: Keller.
00:08:09: Wir wohnen hier schon sehr lange aber jetzt hat man festgestellt dass der Keller isoliert werden muss Und das ist, das scheint sehr friemelig zu sein.
00:08:17: Weil da sind viele Stahlträger drin und die müssen alle einzelnen jetzt verkleidet werden, falls da unten Feuer ausbricht...
00:08:24: Dass die Stalträger nicht zu verbrennen?
00:08:26: Ja!
00:08:27: Das ist sehr gut.
00:08:28: Ich weiß es nicht aber die machen das da unten jetzt.
00:08:30: Das klingt
00:08:30: supergut.
00:08:32: Also das sind nicht wir sondern das sind unsere Freunde unter uns, die einen wichtigen Job machen.
00:08:38: So sieht's aus.
00:08:39: Antonio Wir haben aber schon Eigentlich eine gute Überleitung gebaut zu unserem heutigen Thema, denn wir dachten uns.
00:08:46: Wir sprechen mal über ein Thema und ich glaube da haben wir noch gar nicht so wirklich darüber gesprochen nämlich über das Musikbusiness Und das ist ja letztendlich für alle miteinander manchmal auch so ein bisschen eine Grauzone.
00:08:59: Ich glaube, auch von außen gesehen schnappt man sicherlich immer paar Sachen auf also... Man hat bestimmt schon mal von G-Mal gehört!
00:09:06: Man hat auch schon mal davon gehört dass Spotify kritisch gesehen wird aber trotzdem nutzen es alle.
00:09:12: Man hat doch bestimmt schon einmal gehört, dass es früher Labels gab und vielleicht gar nicht so gutes ein Label zu haben.
00:09:17: oder vielleicht hat man auch gehört, daß man gerade einen Label braucht?
00:09:20: Man hat vielleicht auch mal gehört, schaffen kann.
00:09:24: Das du schon lachst dabei ist schon gut!
00:09:28: Man hat darüber gehört, dass es das Radio gibt als Quelle und all das fällt unter diese Kategorie Musikbusiness.
00:09:36: und wir wollen heute mal einen Blick da hinein werfen natürlich ein subjektiven Blick.
00:09:42: ja Antonio, als erstes vielleicht auch an dich die Frage Musik-Business.
00:09:48: Wenn ich dir das so sage, fühlst du dich da dazugehörig?
00:09:51: Denkst du so?
00:09:52: ja, das ist mein Wirtschaftszweig, Musikbusiness.
00:09:57: Also nicht entfernten aber... Ja und der Blick hat sich gewandelt.
00:10:03: Also wenn ich an den Jahr zum Musikbüßnis denke dann würde ich ein hundert Prozent dazu ja sagen weil das was wir machen ist Musik-business ... vielleicht in einer anderen Form als zum Beispiel jetzt ... ... Helene Fischer.
00:10:17: Aber es ist trotzdem Musik-Business, weil wir verdienen Geld mit Konzerten,... ... mit CDs, also auch GEMA... ... mit Streaming, mit Merchandising und eine Radiosendung bei MDR Kultur.
00:10:32: Das sind so Standbeine wo wir unser Geld verdienen.
00:10:36: Und wenn man das zusammen fasst, ist das eigentlich schon fast ... eigentlich das, was Musik-Business ausmacht.
00:10:42: Wo es Möglichkeiten gibt, Geld zu verdienen?
00:10:44: Man könnte natürlich noch sagen man macht Kunstfilmmusik.
00:10:48: Das ist auch ein Standbein.
00:10:51: oder man vertreibt Noten oder keine Ahnung macht Booking für andere oder sowas.
00:10:57: Das sind alles aber und fallen alle unter dem Deckmantel Musikbusiness.
00:11:02: Und das Interessante ist die Welt, aus der ich ursprünglich komme!
00:11:07: ist eigentlich noch genauso Musik-Business, nämlich die Welt meiner Eltern.
00:11:11: Die angestellt sind am Theater in einem Orchester und dort spielen aber sich darüber nie Gedanken gemacht haben und mussten weil sie einfach Angestellte Musiker sind.
00:11:21: also wo der Staat sagt wir haben oder die Städte und auch die Kommunen und die Länder Geld bereitstellen dafür dass überhaupt was stattfinden kann.
00:11:29: Also wenn ihr an die Oper in Leipzig geht dann sind die Tickets zu ninety-fünfeinzig Prozent subventioniert, weil das was da präsentiert wird ist so teuer.
00:11:38: Nämlich viele Musiker anstellen, dass sie man's Licht anmacht, dass jemand die Bühne bereitet, dass man das eigentlich diesen
00:11:43: Haus
00:11:44: gar nicht finanzieren könnte.
00:11:46: Es heißt in unserer Welt, in der wir unterwegs sind in Deutschland gibt es verschiedenste Blickwinkel auf das, was da eigentlich stattfindet.
00:11:54: und wenn ihr sozusagen viele denken ja es gibt nur Adele Ja.
00:11:59: Und dann diese großen Konzerte, aber wenn man die ganzen Konzert immer deutschlandweit zusammenzählt sind prozentual viel mehr Konzerten natürlich in einem zweihundert bis fünfhundert oder sechshunderte Bereich und das sind auch die wo übers ganze Jahr gesehen wird wahrscheinlich mehr Leute hingehen als eben nur zu einem Stadionkonzern.
00:12:21: Das ist das Besondere an diesem Beruf dass je nachdem wo man hinschaut man eigentlich einen anderen Beruf hat
00:12:27: Total.
00:12:28: Das geht uns auch so, hast du hundert Musiker?
00:12:30: Hast du hundert verschiedene Wahrnehmungen wie dieser Beruf funktioniert?
00:12:33: Antonio, weil ich das immer liebe ein bisschen aus einer Kliederung heraus zu agieren, auch im Kopf dass man das einmal für sich hat habe ich eine kleine Klederung für unsere Podcastführer und Yohra erstellt damit man das mal nachvollziehen kann.
00:12:47: Weil die Grundstruktur ist wie bei allen Dingen einfach!
00:12:51: Ja, es gibt.
00:12:52: Es fängt natürlich erst mal an mit uns also mit Musikern Songweitern und Produzenten.
00:12:56: Also das muss ja erstmal Leute geben die Musik machen dann erst ganz Business werden.
00:13:01: Aber hinter diesen Leuten geht's dann eben los.
00:13:04: Es gibt ein Label.
00:13:05: ist muss es nicht geben aber die meisten haben einen label.
00:13:08: in unserem Fall zum Beispiel wir haben ein eigenes Label Und das geht aber hoch bis Riesenlabels.
00:13:14: Ego-Lord
00:13:14: Records heißt unseres.
00:13:16: Berühmt sind wahrscheinlich solche Labels wie Universal Music, Sony oder Warner.
00:13:22: Das sind so die drei größten dies gibt und die dann eben auch alle Nischen besetzen also von Hip Hop über Pop bis Klassik Die Labels die kümmern sich oft um die Finanzierung des Marketing und die Veröffentlichung.
00:13:33: das ist deren Aufgabe.
00:13:35: ja Dann gibt es noch ein Vertrieb Und der ist dafür verantwortlich dass die Musik zum Beispiel zu Streaming diensten kommt.
00:13:42: Ja Dort kann man also die Musik hochladen und am Ende geht es ja darum zum Beispiel, wenn wir ein Song veröffentlichen dass er nicht nur auf Spotify zu hören ist sondern.
00:13:51: Auf Apple Music.
00:13:52: Emerson dieser uns so weiter Teil genau und dafür brauchst du einen Vertrieb der das verteilt.
00:13:58: den gibt's.
00:13:59: dann gibts ein Verlag der vertritt die Komposition und sorgt für die Lizenzen sowie die Gema einen Namen darüber.
00:14:05: sprech mal auch noch in Ruhe.
00:14:06: was ist Gema?
00:14:07: Darüber sprechen wir noch.
00:14:09: ein gutes tool ist ein gutes tull.
00:14:10: aber um erst mal bei dieser kliederung zu bleiben also wir haben label vertrieb und verlag.
00:14:15: Optional gibt es das management und die booking agentur die die karriere planen und konzerte buchen, und dann gibt's noch veranstalter die shows organisieren und daran hängen dann wiederum ganz.
00:14:27: verschiedenste Abteilungen.
00:14:28: also das kann sein die Fotografen die Promoter die Videografin Grafiker Techniker und so weiter.
00:14:35: Sicherheits Security
00:14:38: was da noch dran hängt.
00:14:39: aber im Grunde genommen kann man sagen, die Musiker Produzenten Songweite erstellen die Musik Labels Vertriebe Verlage, Management und Booking-Angentur oder Veranstalter kümmern sich sozusagen um den Rest je nach Arbeitsgebiet.
00:14:53: Was ist dann die GVL?
00:14:54: Das habe ich doch auch schon mal gehört!
00:14:55: Das
00:14:56: können wir auch noch einmal in Ruhe besprechen aber das sprengt vielleicht jetzt erstmal erst bei diesem Podcast.
00:15:00: was für mich entscheidend ist oder worüber ich gerne mit dir sprechen wollen würde sind erst mal zwei Dinge wo ich so das Gefühl hatte von außen gesehen würde mich das vielleicht am meisten interessieren.
00:15:14: zum einen ist es Streaming Spotify & Co Weil ich glaube das tangiert jeden so weil jeder konsumiert irgendeiner vom musik und die meisten tun es über spotify.
00:15:25: Und das zweite ist mal kurz zumindest über die gemer sprechen, denn auch da gibt es immer wieder gespräche auch die wir erleben nach uns auch in konzerten oder wo Leute entweder manchmal nicht wissen was das überhaupt isst ohne auch nicht wissen warum sie dafür geld zahlen müssen also zum beispiel gastronom was abgeben, wenn halt Musik aus der Konserve bei ihnen kommt.
00:15:49: Wofür ist das eigentlich da?
00:15:50: Und ich glaube, das sind so die zwei wichtigsten Sachen neben vielleicht auch ein bisschen Talk, ob man eine Plattenfirma braucht oder nicht, was man den Leuten verraten kann und ich würde vielleicht mal gleich reiserisch anfangen Antonio mit Spotify und
00:16:03: Co.,
00:16:03: denn ich habe im Zuge dieser Folge einmal geschaut... wo unsere Musik konsumiert wird, also auf welchen Streamingdiensten.
00:16:12: Und ich habe die letzten zwei Jahre genommen und ihr habt es sicherlich alle gehört, dass Spotify eine riesen Diskussion natürlich ausgelöst hat.
00:16:24: Da gab's auch jetzt wieder ne ganz interessante Bewegung angeführt von Herbert Grönemeyer.
00:16:28: Können wir auch gleich mal in Ruhe darüber berichten?
00:16:30: Wie
00:16:30: viele Themen noch in Ruher berichten über das Jahr Wahnsinn!
00:16:33: Aber pass auf... Ich habe geschaut die letzten Zwei Jahre.
00:16:37: Was schätzt du, wie viel Spotify ... Wie der Anteil ist von Spotify bei unserem Streaming?
00:16:43: Ich
00:16:43: weiß es, Sasch.
00:16:44: Leider!
00:16:45: Ja, ich bin da richtig hinterher was das betrifft.
00:16:47: Ich weiß auch, wie viele Prozent unsere vier bis fünf Prozent Superhörer hören.
00:16:52: Aber pass auf...
00:16:53: Ich glaube als soll ich sagen ...
00:16:55: ja?
00:16:55: Also siebenundneinzig Prozent aller unseres Streams also wo überall unsere Musik gehört wird laufen über Spotify.
00:17:05: Drei Prozent, restlichen drei Prozent sind Tidal, Amazon Music.
00:17:12: Wobei also... Was
00:17:13: gibt's noch?
00:17:14: Also zwei Prozent fallen auf
00:17:16: Apple Music und
00:17:17: Platz drei mit ein Prozent ist bei uns dieser.
00:17:20: Und danach is alles im Nullkommabereich.
00:17:22: Ja.
00:17:23: Alles in Null-Kommaberei.
00:17:24: Das bedeutet wenn man tausend Euro durch Streaming verdient hat kommen neunhundertsebzig Euro bei uns über Spotify.
00:17:32: Im Monat!
00:17:34: Na ja, egal ob das jetzt, ob man die tausend Euro im Monat verdient oder im Jahr oder whatever.
00:17:38: Also wenn wir das jetzt auf tausende runterbrechen würde?
00:17:40: Auf tausenden
00:17:41: Euro kommt neunhundertsiebzig über Spotify.
00:17:43: Genau!
00:17:44: Das ist eine Menge... Ja Es ist unfassbar und was das zeigt ist dass eigentlich Spotify natürlich eine Monopolstellung hat.
00:17:52: Also in unserem Fall absolut.
00:17:54: Wenn eine Plattform siebenundneinzig Prozent aller Streams generiert und es wird bei vielen anderen Künstlern genauso aussehen dann Muss man von einem Monopol sprechen,
00:18:03: wobei sich das beim Podcast wieder ein bisschen anders aufwaut.
00:18:07: Ja, das stimmt aber es ist trotzdem
00:18:09: zwei Drittel etwas weiter.
00:18:11: und dass trotzdem noch immens viel.
00:18:13: ja Das zeigt das ist auf der einen Seite halt Gewinn- und Gefahr zugleich.
00:18:18: Man hat alles auf einer Plattform man findet alles eben wie bei Spotify auch Vieles zumindest.
00:18:26: Aber es macht natürlich auch vieles mit einer Marke, wenn die diese Macht spüren.
00:18:32: Und das merkst du natürlich auch, welche Entscheidungen da getroffen werden für welche Werbedeals irgendwas gemacht wird wo irgendwelche Fußballstadien wie in Barcelona dann plötzlich Spotify Arena heißen.
00:18:42: und du fragst dich
00:18:43: warum?
00:18:46: Warum
00:18:46: nehmen sie unsere Kohle und kaufen dafür ein Fußballstadion?
00:18:48: was hat das damit Mucke zu tun?
00:18:49: aber natürlich ist es in dieser Kapitalistischen Welt eben genauso wie immer.
00:18:55: Es ist dann kein Unterschied zu Coca-Cola, Pepsi oder Spotify irgendwann.
00:18:59: Ist vollkommen egal was eigentlich verkauft wird.
00:19:01: es wird trotzdem die Tools werden die gleichen sein.
00:19:05: Trotz allem muss man ja für wenn wir das mal aus unserem Blickfeld betrachten ist Spotify wahnsinnig wichtig.
00:19:12: trotzdem weil darüber uns Menschen entdecken sich in die Musik verlieben und darauf hin dann irgendwann zu einem Konzert auftauchen.
00:19:21: Also es gibt ganz viele Leute aus den Niederlanden, aus der Schweiz auch aus Österreich und auch aus anderen Ländern die teilweise zu unseren Konzerten gefahren sind.
00:19:29: Viele hunderte Kilometer weil sie uns über ein oder zwei Jahre auf Spotify schon gehört haben.
00:19:34: das heißt dass du Stila Lukaccio in diesem Sinne würde es ohne Spotify wahrscheinlich so gar nicht geben.
00:19:40: Nicht in der Struktur in der wir arbeiten man wisst ihr bestimmt auch durch dem Podcast Ist auch vielleicht der große Vorteil, wir haben vieles selbst in der Hand also wir haben kein Management.
00:19:49: Wir haben auch nicht irgendwie eine exklusive und riesige Booking-Angentur sondern wir halten vieles in eigener Hand und das ist eben auch der Vorteil über alle Streaming Einnahmen.
00:19:59: die kommen einfach im Prinzip am Ende zu nicht hundert Prozent weil wir müssen dem Vertrieb was abgeben aber sie bleiben dann bei uns.
00:20:08: Also nur um das Runde zu brechen, von Spotify allein kann man kaum leben.
00:20:13: Es gibt wenige Künstler die das wirklich können und ich kenne auch kaum Künstlern die sagen ich mache nur Spotify oder nur Streaming weil die meisten... Das Wichtigste wird trotzdem Konzert bleiben.
00:20:24: damit verdient man das meiste Geld.
00:20:26: gleichzeitig kann aber Streaming ja natürlich Türen öffnen für Veranstalter für Festivals und neue Fans und die entdecken das eben dort.
00:20:33: Aber Deswegen sind die Streams heutzutage auch eher ein Marketing, als eben nur ausschließlich Einnahmequelle zu sehen.
00:20:41: Also es ist auf jeden Fall auf der einen Seite Fluch auf eine gewisse Art und Weise, weil man eben früher schon durch CDs und Schallplatten in großen Großen Eine große Einnahmequelle hatte, wenn das sich gut verkauft hat.
00:20:55: Das ist heutzutage gar nicht mehr... Ich kann mich daran erinnern dass ich vor zehn Jahren mit Wolfgang Niedecken von BAP drüber gesprochen habe und gesagt hat, ja früher war so ein Nummer eins Album so Wenn wir da richtig krass verkauft haben, war es eine Million mal?
00:21:06: Ja, ja.
00:21:08: Und vor zehn jahren wurden auch noch Pazitis gekauft und der er so, ey wer mehr zu hunderttausend verkomst, ist richtig krasses!
00:21:13: Das gibt's
00:21:14: fast nicht mehr.
00:21:15: Aber jetzt ist es halt noch ... noch deutlich krasser, also wenn jemand heutzutage... ... fünf und zwanzig tausend CDs verkauft.
00:21:22: Das ist wirklich krass!
00:21:23: Also das ist wirklich außergewöhnlich.
00:21:26: Das gibt es fast gar nicht mehr.
00:21:28: Deswegen hat sich dieser Bereich eigentlich wie soll ich sagen verkleiner als Einnahmequelle aber er ist auf jeden Fall ein unglaubliches wichtiges Tool was man nicht verlassen darf.
00:21:39: Definitiv.
00:21:40: Das sind die positiven Seiten?
00:21:42: Noch eine Sache Sascha Nur damit die Leute so ein bisschen wissen, was das bedeutet und in Relationen setzen können.
00:21:49: Also eine Million Streams sind circa, ich weiß nicht, drei tausend, dreitausend fünfhundert Euro etwa?
00:21:54: Genau!
00:21:55: Die man sich teilt
00:21:56: mit
00:21:56: Labelvertrieb und Künstler.
00:21:59: Und viele Künstlern haben einen ziemlich krassen Labelfertrag... Ja.
00:22:03: ...die bekommen manchmal zwanzig, dreißig Prozent von diesen Streams.
00:22:07: Wenn's gut läuft bei den großen Labeln.
00:22:09: Wenn es gut läuft beim großen Labelen.
00:22:10: Ja, und das heißt der große Teil Bleibt bei Spotify und den Labels.
00:22:15: Ja,
00:22:16: mit dem Vertrieb ist es so... Also in unserem Fall gibt's dann solche üblichen Deals.
00:22:20: Siebzig Prozent zum Beispiel geht an den Künstler, dreißig Prozent behält der Vertrieb.
00:22:24: In unserem Fall an unser Label sozusagen.
00:22:26: Seventzig Prozent.
00:22:27: Genau!
00:22:27: Und der Vorteil ist wenn dann siebzig prozent an uns ausgeschüttet wird bleiben die siebzig Prozent bei uns.
00:22:33: also wir müssen sich nicht noch irgendwie teilen weil wir das mit dem eigenen Label machen.
00:22:38: Was jetzt natürlich, das habt ihr sicherlich auch viel gehört diese Debatte um Spotify im Allgemeinen.
00:22:44: Du hast es auch schon angesprochen wirklich sehr fragwürdige Geschäftsgebaren und... Das was aber glaube ich auch im Mittelpunkt der Kritik stand auch zum Beispiel angeführt von Herbert Grönemeyer sind zwei bis drei Punkte.
00:22:58: Das eine ist dass dieser ganze Plattform natürlich sehr untransparent ist.
00:23:04: Spotify funktioniert dann, wenn es auf Masse geht und mit Masse meint gar nicht nur dass irgendwie man besonders viele Fans haben muss sondern es gibt dieses Playlisten Prinzip.
00:23:13: Viele Leute hören Spotify indem sie Playlisten hören oder egal ob das im Kaffee irgendwie im Hintergrund laufen soll oder es gibt Play Listen mit ruhiger Klaviermusik zu der man besonders gut einschlafen kann oder lernen kann.
00:23:27: Fakt ist, es geht auf Masse.
00:23:28: Und ob man in so eine Playlist kommt?
00:23:30: Da hat man keinen Einfluss drauf und das ist für viele Künstler und Künstlerin wirklich nicht zu begreifen wie man in suche playlist kommt also in relevante playlisten die dann relevanten Größen haben.
00:23:40: ich meine jetzt nicht wenn meine mama ne playlist erstellt ihre freundin ein lädt Wie man in diese playlsten kommt und warum.
00:23:50: Zum einen auch das Abrechnungssystem ist sehr untransparent, man weiß manchmal gar nicht warum habe ich in jetzt acht hundert Euro bekommen oder neunhundert.
00:23:57: Das größte Problem was kritisiert wird und das zu Recht meines Erachtens nach... ...ist dass um eine gerechtere ... Vergütung gestritten wird.
00:24:08: Ihr müsst euch vorstellen, jeder von uns der ein Spotify-Bezahl-Abo hat bezahlt da im Monat.
00:24:13: ich weiß nicht was es gerade kostet...
00:24:14: Ich zahle glaube ich...
00:24:15: ...schwendzechsundsechzehn
00:24:16: Euro für so einen Faminabo oder sowas?
00:24:18: So aber pass auf sag mal mal zwanzig Euro.
00:24:19: egal war's wenn die Leute die dieses Bezahl Abo machen dieses Geld möchte man ja eigentlich das bei den Künstlern die man hört ankommt.
00:24:29: also dass du sagst grade vielleicht Leute die dir für zwanzich Euro zahlen die hören vielleicht auch würde ich jetzt mal einen Raum stellen, ein bisschen qualitativ hochwertigere Musik.
00:24:40: So weil das sind vielleicht Leute die sich dann leisten können diese App zu hören und es sind vielleicht leute ab Mitte zwanzig dreißig und im Durchschnitt würd' ich sagen ja?
00:24:50: Jetzt will man ja eigentlich dass Leute die uns zum Beispiel hören und jetzt zwanziger Euro für die App ausgeben, dass sie vielleicht sagen ey in... Fünftel im Monat höre ich du Stila Locaccio und es wäre doch geil, wenn ein fünfftel von meinem Geld auch wirklich bei den ankommt.
00:25:04: Und genau das passiert nicht!
00:25:05: Es kommt alles in einen Topf und wird dann nach dem gleichen Schlüssel ausgezahlt.
00:25:10: Das Problem ist daran dass Künstler die sich Klicks entweder kaufen was möglich ist durch dubiose Firmen oder die zum Beispiel was viel größere Probleme jetzt heutzutage ist durch KI Musik reinkommen wird irgendwelche KI Musik Also in unfassbaren Mengen tagtäglich auf diese App geladen, oder es gibt auch mit KI-generierte Klaviermusik und der eine schreibt ne Oper.
00:25:37: Es ist alles das gleiche Wert und es ist alles in dem Topf und wird alles gleich ausgeschüttet.
00:25:42: Und nun wären zum Beispiel Künstler wo vielleicht nachweisbar ist dass über die Hälfte der Leute das Jugendliche sind und das Hip Hop Musik isst
00:25:51: z.B.,
00:25:52: wo aber keiner für diese App bezahlt.
00:25:55: KI Musik oder Fake auf Rufe werden mit diesem Geld dann am Ende finanziert.
00:26:03: Und das ist sozusagen die große Kritik, die da im Raum steht dass im Prinzip das Geld was für Spotify gezahlt wird nicht am richtigen Ort ankommt und auch nicht transparent zu sehen ist wo es ankommt.
00:26:16: also insofern kann man schon dazu raten so sagen ey man muss das muss das kritisch betrachten.
00:26:24: Die Entscheidung, ob man dann trotzdem zu einem anderen Anbieter geht ist natürlich jedem selbst überlassen.
00:26:31: Ich glaube auch... ich bin mir unsicher, ob dann Apple Music oder Amazon Music die
00:26:35: Titel ist vom gerechtesten ist, glaube ich, Titer
00:26:40: so.
00:26:40: Da kriegt man die meisten Vergütungen aber es ist wirklich im Cent-Bereich.
00:26:47: bewegen wir uns.
00:26:48: Also
00:26:48: bei uns da ist das absolut... also wenn jetzt alle sagen würden, wir gehen alle zur Title?
00:26:52: Das wäre eine Leistung!
00:26:53: würde das natürlich bei uns schon auf jeden Fall anders.
00:26:59: Dann kommen wir zum nächsten Punkt, der eigentlich trotzdem der Hebel ist um überhaupt Musiker bleiben zu können im Jahre.
00:27:06: Das sind Konzerte.
00:27:09: Konzertes sind das A und O. Warum sind Konzerte so wichtig?
00:27:12: Weil sie auf der einen Seite eben den Künstler und die Künstlerin auf die Bühne bringen ... und man live in Kontakt tritt, was das Allerschönste an Musik machen ist.
00:27:23: Find ich!
00:27:23: Ja absolut.
00:27:24: Es gibt natürlich großartige Studio-Musiker... ...und tolle Künstler die unglaublich im Studio funktionieren,... ...aber was das Duo ausmacht ist das Live spielen.
00:27:33: Und das ist wunderbar.
00:27:34: Trotz allem hört man ja immer mehr dass das was... Konzerte ausmacht, nämlich was dahinter steckt.
00:27:41: Technik, Personalreisen, Hallenmiete, Versicherungen, GEMA... All das, was dahintesteckt wird immer teurer und selbst ausverkaufte Konzerte bedeuten nicht immer gleich automatisch dass man einen hohen Gewinn hat.
00:27:55: Und dass dadurch plötzlich auch Dinge einfach so nicht mehr möglich sind.
00:28:01: Menschen immer später ihre Tickets kaufen, um weil sie Freiheit genießen und sagen wollen.
00:28:06: Ich weiß noch nicht ob ich in drei Monaten überhaupt zum Konzert gehen möchte.
00:28:12: Und gerade so mittlere größere Produktionen dadurch im Bedrängnis kommen, weil sie nicht planen können.
00:28:18: Wenn Sie siebzig Prozent nur verkaufen, gehen sie ins Minus.
00:28:22: Kommen wir plötzlich einen Strutel hinein wo es auch immer schwieriger wird, mittlere und mittelgroße Konzerte zu veranstalten?
00:28:32: Das ist, wir sind heute bei FSS.
00:28:33: Richtig!
00:28:33: Ich
00:28:33: frohe dass wir nur zu zweit zählen.
00:28:35: Es ist heute ein Gericher Deep Talk die ganze Zeit also richtig deep talk Aber es muss ja auch so sein mal.
00:28:42: Ein Beispiel zum Beispiel ich weiß nicht ob das zu offen ist aber wir veranstalten auch Konzerte selber und machen zum Beispiel das Konzert hinter Opern Leipzig selber.
00:28:54: Das bedeutet also, dass wir die Oper mieten.
00:28:57: Das muss man vorher bezahlen bevor man in die Oper überhaupt geht.
00:29:01: für das Konzert müssen wir eine Versicherung ablegen Weil wenn zum Beispiel jemand im Pessoir, das Pessoar abreißt und hängt bleibt mit seinem Pier-Sync wird es schwierig.
00:29:15: Aber wenn z.B.
00:29:16: jemand sagt ich brenne mal... Ich versuche mal hier einen Feuer zu legen in der ersten Reihe.
00:29:21: Das wird schwierig!
00:29:22: Das müsste man eigentlich auch mitversichern.
00:29:24: Das sind so die Punkte wir müssen jemals bezahlen.
00:29:26: Das heißt pro Ticket sind das weiß nicht wie viele Prozent das?
00:29:32: Ich weiß es nicht nochmal.
00:29:33: Zahlt man pro Ticket sozusagen an die GEMA, das ist die Verwertungsgesellschaft und dann bezahlt man noch die Techniker, muss man mieten, die Anlage muss man miten und man ist bei einem stolzen fünfstelligen Bereich um überhaupt dieses Konzert zu veranstalten.
00:29:51: und für uns lohnt sich das eigentlich erst bei tausend zweihundert Tickets oder tausenden zweihundet noch was Tickets die da drin sind Abticket, siebenhundert zum Konzert zu veranstalten.
00:30:01: Also wenn wir jetzt zum Beispiel nur siebhundfünfzig Tickets verkaufen würden in der Oper, z.B.
00:30:05: nächstes Jahr im Januar wäre das für unser Konto... ziemlich scheiße.
00:30:10: Ja,
00:30:10: obwohl dann blieb's gleich.
00:30:11: Dann bliebs gleich!
00:30:12: Man hatte viel Spaß gehabt aber man hat auch unglaublich viel Aufwand dafür weil man müsste nämlich zum Beispiel auch draußen an der Oper zwei Stellflächen mieten damit die LKWs stehen können für die Technik.
00:30:27: Ich musste letztes Jahr zwei Autos abschleppen lassen weil der Lkw nicht dort parken konnte.
00:30:32: also all solche Dinge hat man dann parallel plötzlich wenn man eigentlich schon zum Soundcheck gehen muss.
00:30:38: Also ihr seht, da hängt sehr viel dran und es muss vieles ineinander greifen.
00:30:42: Und das ist das größte Problem warum viele Bands viele Schritte gar nicht weit machen können weil dieses Risiko die Risikobereitschaft ist vielleicht da aber die Möglichkeit gar nicht da.
00:30:52: Das Problem was ich oft beobachte ist sozusagen dass dir Struktur, die am Anfang gefahren wird viel zu aufgebläht ist.
00:31:00: Also früher waren Labels noch dafür da und gerade aus solchen großen Labels wie Universal wirklich Künstler zu entdecken ja also man ist dann wirklich irgendwo hingefahren.
00:31:09: halt gesagt Mensch das gibt es ja nicht hier.
00:31:10: die Schulband Die machen wir groß.
00:31:14: Das hat sich komplett gewandelt auch vor allem durch die sozialen Medien.
00:31:18: Es wird eigentlich kaum noch jemand da entdeckt muss man sagen es wären Leute unter Vertrag genommen gerade wenn's um Popkultur geht Die auf den sozialen Medien schon auf jeden Fall minimum sechsstellige Follower schafften haben.
00:31:31: Und wo man dann sagt, wo man sagen kann naja die haben auf jeden fall schon eine Zielgruppe aufgebaut.
00:31:36: aber das label kümmert sich nicht mehr um die Zielgruppen also und fängt bei null an.
00:31:42: Was ich immer wieder beobachte ist natürlich dass wenn du am Anfang... als junger Künstler oder Künstlerin vieles aus deiner Hand gibst.
00:31:50: Was auch verständlich ist, weil nicht jeder der anfängt mit Gitarre spielen und singen denkt in dem Moment A, ich bin ein Geschäftsmann B, au!
00:31:58: Ich gründe in Label C, a, ich brauche noch einen Vertrieb, ab... Und ich muss noch selber meine Konzerte buchen ja?
00:32:05: Du holst die am Anfang Leute zu Hilfe.
00:32:07: Ja es ist relativ normaler Schritt.
00:32:09: aber wenn du natürlich dann Management hast, Booking-Angeltour Enlabel hast in Vertrieb hast und du gehst dann auf eine Bühne und spielst vor hundert Leuten.
00:32:18: Und hast an dem Abend tausend zweieinhalb Euro eingenommen klingt das erst mal fürs eigene Konto gut ja aber wenn du dann abziehst zwanzig prozent für ein bucker, fünfzehn oder zwanziger prozent fürs label.
00:32:29: Dann
00:32:30: musst du da hinfahren
00:32:31: musst du dahin fahren
00:32:32: übernachten was essen
00:32:33: du hast vielleicht auch noch begleiten musiker weil dir das nicht schlecht.
00:32:38: also Die Kosten werden immens und am Ende ist die Feststellung also von den hundert Euro, die da übrig bleiben werde ich nicht leben können.
00:32:45: Und dann bist du in der Pretorie zu sagen okay das muss entweder relativ schnell groß wären damit diese Struktur irgendwie einen Sinn hat oder dass fährt gegen Baum und man muss sagen in der heutigen Zeit trotzdem.
00:32:57: zum Glück gibt es inzwischen diese Tools auch für sage ich mal independent Artists die wirklich vieles selber machen diese tools und möglichkeiten zu sagen du entwickelt trotzdem reich weiter auch unabhängig von diesen gängigen strukturen.
00:33:11: also da gibt es wahnsinnig viele beispiele von leuten die das geschafft haben.
00:33:17: allerdings auch aus eigener erfahren kann man sagen auch in unserem fall dieses du bist musiker und gleichzeitig aber auch unternehmer.
00:33:26: Das ist wenn du mit musik anfängst das wird für fast alle so sein ist eigentlich nicht der plan gewesen
00:33:31: Ist nicht der Plan und ich fand, es gibt ein sehr gutes Video von Til Brenner dazu.
00:33:35: Er hat gesagt dass die Überschrift ist oder der Tag da unten drunter war Ich wollte eigentlich nur Trompete spielen.
00:33:41: Wo er darüber berichtet wie das ist wenn man plötzlich in einer Sache richtig gut ist Und erzählt auch aus eine Anekdote Die habe ich für mich selber mitgenommen.
00:33:51: Das fand ich ziemlich stark.
00:33:52: Er hat ja von einem Musikanwalt aus Amerika berichtet Der gesagt hat Til also Til Brennert der Trompeter Man wird am meisten Geld irgendwann verdient mit der größten oder besten Gabe, die man hat.
00:34:05: Aber um da hinzukommen braucht man trotzdem so viele Zwischenschritte und das auch auszuhalten und auch unternehmerisch unterwegs zu sein oder zumindest sich die richtigen Leute an die Seite zu holen ist essenziell.
00:34:18: wir haben das mitbekommen bei Klyso ... wo viele Touren teilweise gespielt wurden.
00:34:22: Und am Ende man trotzdem sofort wieder das nächste Album machen musste, weil einfach nichts übrig geblieben ist von der Tour, weil so viele unterwegs mit waren und weil die Struktur so gelegt war, dass nichts übriggeblieben wurde.
00:34:35: Ich habe Touren erlebt, wo Leute krank geworden sind und so... Man musste trotzdem das spielen, da hängt so viel finanziell dran!
00:34:42: Das haben wir auch selber schon erlebt.
00:34:45: Und es ist schon wirklich erstaunlich dahinter zu schauen wieviel Eigentlich Dinge auch kosten und wie.
00:34:52: das ist das größte Problem, was wir ja auch schon angedeutet haben dass diese Konzerte als solches immer teurer werden überhaupt zu veranstalten.
00:35:00: Und man darf ja nicht vergessen wenn man tausend Euro einnimmt.
00:35:03: jetzt mal als Musiker bleiben hier nicht tausende euro bei einem hängen und so geht es ja auch den Firmen und allen drumherran drum herum auch sondern die Zahlen ja steuern.
00:35:12: also wenn alles gut läuft bleiben vielleicht fünfhundert sechzig Euro von den tausenden Euro übrig.
00:35:18: Das muss man ja auch immer mit einberechnen.
00:35:23: Man muss es schon sehr wollen und mögen, und man muss einfach einen langen Atem haben.
00:35:27: Und manchmal ist Erfolg für viele dann auch manchmal etwas langweilig.
00:35:34: Weil man muss kontinuierlich spielen veröffentlichen und am Netzwerk pflegen dranbleiben und viele brennen dabei einfach so ein bisschen aus.
00:35:41: Naja
00:35:42: klar weil sie ihre Berufung natürlich das meine ich eben.
00:35:44: also wenn du als achtzehnjähriger Musikerstattest Äh, hast du glaube ich nicht auf dem Schirm dass du vielleicht am Ende der bist.
00:35:52: also wie in unserem Fall ne?
00:35:53: Dass du sagst hey wir haben ein Label aber wir buchen selber Konzerte.
00:35:56: Wir machen selber die Abrechnung ähm da musste ja auch... Also musste zum einen Bock zuhaben.
00:36:04: In unserem Fall war es natürlich immer gut, wir waren zu zweit.
00:36:07: Da wurden sich Sachen ein bisschen einfacher weg.
00:36:09: aber das sind Sachen die ja auch konträr sind zu diesem ich will Musik machen Ich will meinen Herz auf den Tisch knallen und plötzlich bist du in dieser Welt mit der Du gar nichts zu tun haben willst.
00:36:21: eigentlich vielleicht auch der Grund warum Du Musik machst nämlich dieses Wirtschaftsdenken dieses Business-Ding Das ist ja ganz allgemeine Prozesse Das betrifft ja jetzt nicht nur Musiker, die irgendwie laufende Kosten haben.
00:36:33: Es geht ja jedem so!
00:36:35: Aber viele überrennt das.
00:36:37: und man muss trotzdem sagen was ich immer als etwas sehr Schönes wahrgenommen habe vor allem in diesem Business ist... ...die Erkenntnis dass manchmal oder relativ oft sogar der persönliche Freund oder die persönlichen Freundin die wirklich Lust hat dir zu helfen am Ende mehr wert sein kann als jedes große Label.
00:37:00: Es ist wir haben das selber natürlich auch so gehabt, dass es Gespräche gab mit Labels oder mit Managements.
00:37:08: Und alle haben natürlich was vorzuweisen.
00:37:10: also der ist dann der Manager von und hat dort dort dort und ihr wird aber relativ schnell irgendwann klar du ich kann mich ja selber realistisch einschätzen Ich werde wirklich also Künstler Nummer neunund achtzig für ihn sein Aber ich wäre definitiv nicht unter die top drei kommen dass er sich wirklich um mich kümmert.
00:37:27: Und was bringt es dir dann zum Beispiel bei einem Label oder Management zu sein, wo du Nummer neunundachtzig bist?
00:37:32: Als wenn du jemanden wirklich an deiner Seite findest der vielleicht einen langen Atem hat mit dem du irgendwie eine Verbindung hast und wo du merkst hey so wie ich mich jetzt in Musik reinfuchse fuchst er oder diejenige sich in zb solche Angelegenheiten rein.
00:37:47: Das ist manchmal am Ende mehr wert solche Leute an seine Seite zu stellen Als sofort irgendwie so dieses diese Schablone auszufüllen, dass man denkt wie ich es gesagt habe.
00:37:57: Also ich brauche jetzt einen Vertrieb, ich brauch ein Label und Verlag, sondern das wirklich mit jemanden an der Seite zu machen... ...der vielleicht auch am Anfang steht, der noch nichts sagen kann!
00:38:05: Ich bin hier der Manager von Contraka und äh weiß nicht Strömé Sondern ich hab Bock, das mit dir zusammenzumachen.
00:38:13: Und da hatten wir viele auch an unserer Seite!
00:38:15: Man muss es einfach sagen... Ganz am Anfang von unserem Duo-Streetzehn als er das erste Album rauskam war Sandra Ludwig.
00:38:22: Wahnsinnig wichtig, Ludwig sorry!
00:38:26: Wahnsinn nicht wichtig weil sie einfach der Sache auch einen Style gegeben hat den wir so noch nicht hatten.
00:38:32: Dann war Hannes Göring unglaublich wichtig ... der ganz viel strukturiert hat und plötzlich zum ersten Mal angefangen hat im Lager bei uns.
00:38:38: Ja,
00:38:38: aber wie alt war er damals?
00:38:39: Zweiundzwanzig?
00:38:40: Einen
00:38:40: zwanzig?!
00:38:41: Ja,
00:38:41: der war geil!
00:38:42: Natürlich!
00:38:42: Aber das ist immer wieder... Das meine ich.
00:38:44: Hannes hat so viele Strukturen eingebracht in kürzester Zeit, weil er einfach ein Typ war, der das geliebt hat was wir machen.
00:38:51: Und dass halt auch irgendwie weitergegeben hat dieses.
00:38:53: Ich finde es geil, lass uns etwas Geiles zusammenmachen.
00:38:55: Absolut.
00:38:56: Und das hat soviel Push gegeben.
00:38:57: dann hatten wir viele Jahre Cornelius Heschle unseren Roboter Klaus der teilweise dann mitgerappt hat, Bühnen-Dekos auf die Bühne getragen hat.
00:39:07: Ja.
00:39:07: Sich als Roboter verkleidet hat und dann mit einer gepitschten Stimme irgendwie über uns hergezogen hat?
00:39:13: Und so gab es zwischen Philipp Danowski, der unsere Lichtmacht bei den größeren Shows mit dem du in der Schule zusammen warst und teilweise zusammen saßt.
00:39:25: Caroline Rau die manchmal unseren Merch machte mit der Du auch in der Schule warst
00:39:29: aber das ist halt all
00:39:30: diese Leute jetzt immer noch mit uns unterwegs sind teilweise Emanuel, der unseren Ton mitmacht.
00:39:36: Social Media Videos, der jetzt bei uns ins Studio mit eingezogen ist von Gaga die wir seit neunzehn unter Jahren kennen.
00:39:42: also es sind so viele enge Beziehungen und natürlich streift man auch dem das Musik-Business ganz häufig und wir labern auch mal mit Sony oder mit anderen Labels oder auch mit großen Agenturen teilweise und merken dann... Ganz häufig ist es gut Und sicherlich würde vielleicht manchmal auch ein Schritt schneller dann klappen, aber ist es dann unser Business?
00:40:04: Unser Business was wir für uns definieren wollen.
00:40:06: Ja
00:40:06: ich glaube der Vorteil um das zusammenzufassen in meinem Kopf ist es dass es nicht Musikbusiness bei uns geworden ist sondern Family business und das ist das große Ding und ich glaube dass viele kleinere Unternehmen oder sage ich mal mittelständische Unternehmen genauso funktionieren genau so Also wenn du in kleine Betriebe reinguckst, ist das genau so.
00:40:26: Da hat der Sohn das vom Vater geerbt und dann macht die Mutti noch das... Du bindest dich in irgendein Form mit ein.
00:40:33: und genau das ist bei uns passiert auch wenn natürlich bestimmte Leute jetzt nicht unmittelbar Familie sind aber es fühlt sich an weil man sie schon so lange kennt.
00:40:41: Ja für mich kann man sich manchmal auch aussohnen.
00:40:43: Dieses Family-Business ist eben dann oftmals oder macht dieses Musikbusiness auch zu was schön.
00:40:49: So, weil es einem nicht mehr ganz so wie Business vorkommt und sich nicht ganz so weit entfernt von diesem Geil.
00:40:54: wir spielen Klavier und Saxophon.
00:40:56: Weil wir schon vierzig Minuten reden über dieses Thema und weiß so allumfassend ist dass man nicht alles beleuchten kann auch paar dröge Themen, die vielleicht wo man sagt ja das muss ich jetzt nicht unbedingt wissen würde ich das ein bisschen abkürzen.
00:41:11: so langsam und noch zwei Punkte besprechen mit dir.
00:41:14: Dinge die niemand sieht bei unserer Musik.
00:41:18: Ich wollte tatsächlich noch über GEMA kurz einen Hinweis geben und dass ist vielleicht so eine Sache die niemand sieht.
00:41:24: Und der letzte Punkt den ich mit dir besprechen möchte ganz kurz ist der Blick in die Zukunft.
00:41:29: So ein ganz kleiner nur.
00:41:30: Ja, ist gut!
00:41:33: Dein Punkt zu Gema hast du willst du dazu sagen?
00:41:38: Gema, ganz allgemein sorgt dafür dass Musiker oder Komponisten und Dichter, also Textdichter für Songs beteiligt sind oder ihr Geld bekommen wenn diese Musik oder das Werk öffentlich genutzt wird.
00:41:53: Und das ist ein ganz wichtiger Tool, weil tatsächlich verdienen wir auch darüber einen wichtigen Teil unseres Einkommens.
00:42:00: Das gilt für alle Kreative die Musik erschaffen und oder Texte erschaffen ja?
00:42:09: In dem Fall muss man wirklich sagen auch ein außergewöhnlich gutes System vor allem in Deutschland Weil letztendlich musst du sagen, du erschaffst ja nicht ein Tisch den du verkaufen kannst.
00:42:20: Sondern Du erschaffest geistiges Eigentum.
00:42:22: manchmal ist das auch geteilt.
00:42:24: unsere songs sind immer fünfzig-fünfzig.
00:42:26: es kann auch sein dass zehn leute an dem song mitgearbeitet haben.
00:42:29: aber wenn dieser Song aufgeführt wird egal ob wirklich von einer band oder der gekavert wird Oder der von der person selber aufgeführt wird oder sei es im radio und das wird kommt leise im hintergrund in eine gaststätte.
00:42:42: Wird dein Eigentum aufgeführt ja oder deinen deinen Anteil den du daran hattest und die Gema schüttet das im Prinzip aus.
00:42:48: Und deshalb bezahlen Leute, die im Prinzip Veranstaltungen machen... ...GEMA!
00:42:53: Und da ist überall in öffentlichen Räumen wo Musik ausgestrahlt wird egal ob im Kaffee oder im Restaurant oder im Kaufhaus gibt's ein GEMA Beitrag genau dafür.
00:43:05: Ja der wird natürlich dann nicht jedes Stück abgerechnet sondern gibt es dann Pauschalen.
00:43:09: Aber ein ganz, ganz wichtiges Tool.
00:43:11: Weil ich hatte auch neulich wieder die Diskussion wo jemand meinte nee diese scheiß GEMA muss sich abgeben das müssen wir hier alles abschaffen und damit würde man einen... ... beträchtlichen, also Teil der Kultur in diesem Land abschaffen und der Kulturschaffenden... ... die darüber tatsächlich ihre Einkünfte generieren.
00:43:29: Ja und das würde auch bedeuten dass was wir machen hat keinen Wert?
00:43:32: Also unser geistiges Eigentum hat kein Wert!
00:43:34: Das kann man so verschenken wie es ein bisschen wie so KI-mäßig, das generiert doch eh irgendjemand anderes dann irgendwie.
00:43:40: Genau
00:43:40: das, also ein ganz ganz wichtiges Tool.
00:43:44: Kann man stolz sein, dass es das gibt ist tatsächlich ganz ganz richtig.
00:43:47: Dinge, die niemand sieht.
00:43:49: Stunden im Auto Excel-Tabellen, wo ich wahnsinnig gut drin bin.
00:43:54: Für der Anträge ist bei uns jetzt nicht ganz so aber Verträge
00:43:58: war
00:43:58: früher ganz toll in Just-Zeiten, ganz heftig.
00:44:00: Jede Woche!
00:44:01: Bin so dankbar dafür dass es nicht mehr so ist.
00:44:03: Ja.
00:44:03: Verträge?
00:44:04: Steuer was auf deinem Platz liegt.
00:44:07: Tourplanung.
00:44:09: E-Mails E-Mails!
00:44:10: Ich kann dir nicht freuen.
00:44:11: Tausende E-mails, Diskussionen über Ticketpreise hatte ich gestern erst wieder mit Björn, mit dem wir super eng zusammenarbeiten von deinem Ad-Konzerts.
00:44:20: Wir machen viele Konzerte zusammen und auch ganz eng an uns.
00:44:24: du gerangewachsen Allein schon über Soli-Tickets diskutiert und welche Format, Tickettoaster ... Wie viel man über sowas spricht.
00:44:34: Und auch wie viel man sagt ist die Show wert.
00:44:37: Kalkuliert das durch?
00:44:39: Wo will man hinwachsen?
00:44:40: Was ist für Leute in den Jahr ... Also ein Kram!
00:44:47: Es ist schon spannend.
00:44:47: Weil man immer noch die Zukunft plant ohne vielleicht zu wissen, ach vielleicht brauchen wir doch eine Person mehr, die man noch einkalculieren müsste.
00:44:56: Also man kann zusammenfassen, es geht viel um Kommunikation.
00:44:59: Vielleicht auch sowas was man am Anfang gar nicht so auf dem Schirm hatte aber ist einfach ein Beruf der wird schwer wenn man nicht kommunizieren kann auch den langfristig zu machen.
00:45:11: und es ist wahnsinnig viel Kommunikations.
00:45:13: Es ist fast mehr Kommunikion als Mucke
00:45:15: Genau und deswegen ist es wichtig, seid schön liebt zueinander.
00:45:18: Egal wo man isst das... Und zu uns!
00:45:20: Zu uns.
00:45:21: aber das Ding ist.
00:45:21: man merkt auch dahinter dass Musiker oder Musik machen nicht aus schließliches sondern tatsächlich nur Musik ein Bruchteil des ganzen Essen.
00:45:30: So ist es?
00:45:30: Und das ist die größte Kunst.
00:45:33: Ja
00:45:34: Das alles irgendwie hinzukriegen ja.
00:45:37: und dann wenn das Licht angeht und man auf die Bühne geht das ist nur um das geht Das ist diese zweieinhalb Stunden, wenn Leute zu uns kommen.
00:45:47: Dass
00:45:48: man sich komplett der Sache widmend.
00:45:50: Ja!
00:45:50: Dass wir alles geben für den Moment und dass man vergisst, wenn man in der Oper steht... ...dass man eine Versicherung hat für nur eins Komma acht Millionen
00:45:58: oder so.
00:45:58: Und das noch jemand auf dem Pissoir hingeblieben ist?
00:46:00: Genau!
00:46:02: Nein, und dass Man sich nochmal ganz kurz mit dem Katerer ärgert weil er irgendwelche Flaschen abrechnet danach die gar keiner angerührt hat und so ein kram ja dass das alles auszuplänten und nur diesen heiligen raum zu erschaffen zusammen darum geht es.
00:46:18: Und das ist herausfordernd, ja?
00:46:21: Es ist manchmal schlafraubend für mich zumindest.
00:46:24: du kannst damit anders umgehen aber ich mache ganz wuschig manchmal
00:46:27: Ja
00:46:28: Aber es ist... ...es alles wert.
00:46:30: Definitiv!
00:46:31: Alles
00:46:31: das ist dem Wert weil wir diesen diese magischen Momente mit euch haben.
00:46:35: Definitiv!
00:46:36: Also es muss der Sache dienen, das ist immer ganz klar.
00:46:38: erst kommt Musik dann Business.
00:46:39: Das ist für mich also ohne dass werden wir nicht Musiker geworden und das business muss der musik dienen.
00:46:45: ja und nicht umgedreht.
00:46:48: Was bleibt übrig Sasch?
00:46:49: was ist der blick in die zukunft?
00:46:50: Der blick In Die Zukunft?
00:46:51: Ist Dass Wir Jetzt Hier Deep Talk oder Quatsch Machen Antonio?
00:46:54: Okay Lass Machen!
00:46:55: Das ist der Blick in die Füllung, dass viele leute fantastische künstlerinnen und künstlern durch dieses raste auch fallen Und dass es sehr, sehr schwer ist das über lange Strecken auch durchzuhalten zusammen.
00:47:08: Das ist wie glaube ich in vielen Disziplinen so, dass am Ende manchmal werden die besten Fußballer nicht unbedingt Fußballer weil sie an anderen Dingen scheitern aber nicht am Fußball.
00:47:19: weißt du was ich meine?
00:47:20: Ja und das ist auch in der Musik so.
00:47:21: Das merkt man beim Machen, das ist nicht für jedermann gemacht und das muss man auch von Fall zu fall sehen.
00:47:29: Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass wir immer zu zweit waren.
00:47:32: Also das war tatsächlich die Stärke.
00:47:35: Ich hätte das ohne dich niemals so geschafft, eigene Mucke rauszubringen.
00:47:40: Hätte
00:47:40: ich aber auch nicht.
00:47:42: Sagt
00:47:42: darauf bin ich stolz und dass das ist mein Leben.
00:47:44: Ja wir
00:47:44: sind ja gegenseitig unser dickes Fell haben wir nie gebraucht... ...aber waren wir immer automatisch schon!
00:47:51: Ist wirklich so!
00:47:51: Und du hast ja immer jemanden an deiner Seite.
00:47:53: wenn
00:47:53: ein
00:47:54: bisschen Zweifel kommt hast du jemanden wo du irgendwie entweder mal reden kannst?
00:47:59: Oder der, der sagt hey nee ich hab jetzt hier eine geile Idee das machen wir.
00:48:03: Und deshalb diese Bewegung nach vorn stand immer im Vordergrund und
00:48:08: insofern... Zwei blaue Flamingos sind miteinander unterwegs.
00:48:11: Insofern
00:48:11: Family Business Bestes Business.
00:48:14: Okay, wer zieht?
00:48:15: Zieh mal Sasch!
00:48:16: Ich
00:48:16: ziehe mal hier ein Zettel.
00:48:17: Wir
00:48:17: haben vier Zetteln hier hin.
00:48:19: Und das sieht aus wie ein Zettel von dir.
00:48:20: Oh ja, Tipps
00:48:21: gegen Hitze!
00:48:22: Es ist wieder warm Freunde und ich wollte euch einen Tipp mitgeben.
00:48:26: Ich habe nämlich um meinen Hals ein Tuch.
00:48:29: Das Tuch ist nass... ...und nicht glitschnass so dass es mich nass macht.
00:48:33: und ich habe es vor der Podcastaufnahme ins Gefrierfach gelegt.
00:48:37: Und den Tipp kommt vom Sandra Ludwig.
00:48:40: Es wurde angemerkt dass sie in der letzten Folge nicht erwähnt wurde.
00:48:44: heute zweimal Und man legt ein nasses Tuch ins Gefrierfach, dann ist es nach, weiß ich nicht, eine halben, dreiviertel Stunde wirklich richtig gefroren.
00:48:50: Man legt sich das um den Hals und das ist wahnsinnig... Also es macht mich klar in der Birne, weil ich merke manchmal bei diesen Temperaturen Es ist wie so ein Computer, der sich aufhängt.
00:49:00: Und das wäre mal ein Tipp.
00:49:01: Und natürlich trinken!
00:49:03: Ja, das ist gut.
00:49:04: Antonio?
00:49:04: Ich würde einfach sagen Winden nicht so viel anziehen.
00:49:10: Nächster Zettel Was sollte Frau Heule heute vom Duo halten?
00:49:14: Oh, das ist eine gute frage frau helle wer sie nicht kennt meine oma.
00:49:19: Ja was wird es ihr heute davon halten?
00:49:21: Das ist
00:49:22: so eine gute Frage.
00:49:22: ja das ist ne sehr gute frager.
00:49:26: Also ich glaube sie würde schon irgendwie mitbekommen dass das irgendwie läuft.
00:49:34: richtig begreifen würde sichs glaub ich nicht weil dass trotzdem das was wir machen, fernab von diesem ich sag mal jetzt wirklich Musikbusiness ist so wie sie das kennengelernt hat.
00:49:45: Ihr Zugang war ja nun wirklich Helene Fischer Florian Silbereisen und wie sie alle heißen... Und Andy Borg!
00:49:50: ...Andy Borg und die Schlagersendungen.
00:49:52: und wenn man ihr jetzt erzählt hätte was wir Machen würde es immer noch nicht so richtig.
00:49:59: Aber
00:49:59: fast achthundert neunhundert Leute dieses Jahr in Zwickau und die neue Welt kommt?
00:50:03: Das hättest du dann schon.
00:50:05: Ja das wird sich schon mitbekommen.
00:50:08: Aber ich glaube, so richtig einen Zugang dazu hätte sie wahrscheinlich
00:50:12: nicht.
00:50:12: Geil!
00:50:13: Geil.
00:50:13: Ich glaube nicht.
00:50:14: Okay, nächster Zettel.
00:50:15: Nächster Zethel.
00:50:16: So...
00:50:18: Oh ja!
00:50:18: Was steht
00:50:19: drauf?
00:50:19: Lustigerweise werden Sie jetzt immer die Zetteln, die wir selber geschrieben haben.
00:50:22: heute ist der zehnte August Antonio Montag wo die Folge rauskommt und ich gucke manchmal was für ein Tag es.
00:50:28: man hat ja für jeden Tag irgendwie Jubiläum gefunden im Laufe des Menschheitsgeschichte und Heute ist der internationale Tag gegen Hexenwahn.
00:50:39: Es ist der Internationale Tag gegen Hexenmann, wurde im Jahr zwei Tausend zwanzig eingeführt.
00:50:43: Gegen alle Menschen die als Hexe verfolgt wurden.
00:50:47: Ich bin sprachlos ich weiß gar nicht was sich dazu sagen soll
00:50:49: und das ist doch aber gut!
00:50:50: Ich meine guck mal durch... Sogeil
00:50:52: drei Fragen die du jetzt beantworten kannst
00:50:54: Ist doch großartig!
00:50:56: Ist doch gut dass man sich an dem tag mal denkt.
00:50:59: also ich denke das auch bei uns und bei unserem umfeld weil ich bin mir sicher Einige Leute in unserem Umfeld, wo man jetzt sagt diesen Künstler, die wären wahrscheinlich früher Hexe gewesen.
00:51:10: Ja... Was wärst du?
00:51:13: Naja ich hätt mich da schon durchgeschlummelt als Ritter aber heimlich hätte ich natürlich Laute gespielt für dich
00:51:19: und am Pestau.
00:51:20: Nee, das ist ein Thema!
00:51:20: Ich kann nichts dazu sagen.
00:51:22: Ne, wüsste om nicht.
00:51:24: Es kommt überraschend.
00:51:25: Okay, was macht Hoffnung für die nächsten zehn Jahre?
00:51:31: Na dass du, steh der Locaccio Naja, dass du Stila Locaccio natürlich.
00:51:36: Die Welt wird gerettet durch ungewöhnliche Maßnahmen und eine Maßnahme ist eben Klavier- und Saxophonmusik.
00:51:41: Damit hätte jetzt keiner gerechnet... Nein aber
00:51:43: ich würde sagen einfach dadurch KI und das ganze digitale Gebumse hier... Ach ja es knallt schon wieder jemand von unten!
00:51:53: Durch die ganze Digitalisierung gibt's immer Bewegungen und immer Gegenbewegungen.
00:51:58: Und ich glaube, dass Menschen sich gerne treffen wollen.
00:52:01: eine Bestrebung gibt, sich in echt anzufassen.
00:52:05: Sich in echt zu hören, sich auszutauschen und zusammen ja auch was zu diskutieren vielleicht auch wieder das Streiten zu lernen, sich zuhören zu lernen.
00:52:16: ich glaube dass es das trotzdem gibt.
00:52:18: es gibt diese Bereitschaft.
00:52:20: Es muss nur manchmal eben ein bisschen knallen und dann ist auch wieder mehr Platz für das Schöne da.
00:52:27: im Grunde genommen was wir auch am Wochenende wieder gelernt haben Es geht wirklich um das Schöne.
00:52:32: So ist es?
00:52:33: Wir sind im Auftrag der Schönheit.
00:52:35: Ja,
00:52:35: so ist es!
00:52:36: Und ähm... ...ja, es war halt ein heißer Ritt.
00:52:41: Das war ein ganz schön deepes Thema.
00:52:43: Ja
00:52:43: klar!
00:52:43: Ich hoffe, ihr seid dran geblieben.
00:52:45: Ja aber es die dreinfünfzigste Folge.
00:52:47: Da muss man auch mal über Musikbusiness reden Antonio.
00:52:50: Es ging jetzt wirklich um die Dinge, die uns auch tagtäglich treffen und wir hoffen dass ihr ein bisschen was daraus ziehen konntet Dass ihr das vielleicht auch in euer Business, in eure Lebensrealität mit übertragen könnt oder dass es euch was gibt.
00:53:07: Was vielleicht andere Podcasts nicht geben.
00:53:10: Wenn ihr dahin trotzdem noch Fragen habt die unbeantwortet geblieben sind dann schickt sie gerne in die Kommentarspalte.
00:53:18: generell folgt dem Podcast gerne kommentiert ihn liked ihm.
00:53:22: das hilft uns teilt ihnen an alle Freunde und Freundinnen ähm, die sich dafür interessieren könnten.
00:53:29: Und wir laden euch ganz herzlich ein zu unseren ganzen Konzerten unter anderem eben das Open Air-Konzert am Zweizwanzigsten August in der Parkbühne Geißerhaus.
00:53:38: oder wer uns schon immer mal in Wien hören wollen, wollen würde gibt's nicht mehr ganz so viele Tickets am Elften September in Wiem zum Beispiel.
00:53:47: Wir sind eigentlich fast überall noch!
00:53:49: Wir sind in der Schweiz, wir sind in Österreich... ...wir sind in ganz Deutschland noch unterwegs bis Zum sechzehnten Dezember, wo wir in Mannheim in der Alten Feuerwache unser Abschlusskonzert dieses Jahr spielen.
00:54:00: Sind es glaube ich fast noch... weiss nicht... ...vielundzwanzig-dreißig Konzerte?
00:54:03: Es ist
00:54:03: eine Menge!
00:54:04: Also rechtlich viel noch und kommt gerne rum und wir freuen uns auf euch.
00:54:08: Sind das
00:54:08: jetzt schon deine Abschlussworte?
00:54:09: Wir haben noch ne Kategorie, Antonio.
00:54:10: Ich wollte das schon mal zwischendurch einigen.
00:54:12: Ach so,
00:54:12: das ist auch gut.
00:54:13: Ist gut.
00:54:14: Übrigens noch abschließend einen Tipp bezüglich Musikbusiness.
00:54:19: Habt ihr natürlich gehört Reden natürlich subjektiv darüber und sicherlich kann man auch in einer dreiviertel Stunde nicht über das komplette Musikbusiness reden.
00:54:28: Aber wer Lust hat da so ein bisschen Einblick zu bekommen?
00:54:31: es gibt einen Newsletter den wir empfehlen können und zwar von low budget high spirit sozusagen unbezahlte Werbung.
00:54:39: Fabian Schütze heißt der Mann dahinter, und man muss sagen Fabian hat viele Künstler wirklich aufgebaut.
00:54:47: Martin Kohlstedt ist einer der Bekannteren, es gibt noch Cat und er hat eine Booking-Angentur.
00:54:53: Und er weiß einfach wirklich über jede Stelle des Musikbusinesses und vor allem auch das Indie-Musikbusiness komplett Bescheid ist.
00:55:01: sehr kritisch muss man auch sagen und führt Interviews schreibt in seinen Newslettern immer wieder über das aktuelle Geschehen im Musikbusines.
00:55:13: Wer da auf jeden Fall einen Einblick bekommen möchte, dem sei das empfohlen low budget high spirit.
00:55:17: Ich glaube auch einmal im Jahr kommt Magazin von ihm ist auf jeden fall empfehlenswert wenn man da einsteigen will und vielleicht aus ein bisschen die düsteren Seiten des musikbusiness noch mehr beleuchtet haben will und nicht nur wie bei unses family business.
00:55:30: genau Jetzt kommen wir zum letzten Part.
00:55:33: Wir reden ja in unserem Podcast auch über Musik, deswegen so wäre es wichtig dass mir auch Musik empfehlen.
00:55:39: und wir haben da eine Playlist die heißt du Schlieder Pikachu Ja Und ich packe heute ein Song drauf von meinem guten Freund Cluzon.
00:55:45: Der Song heißt Gewinner und ist neben oder nach Chicago so sein größter Hit geworden welcher auch ungewöhnlich ist weil Er fängt eigentlich von der Stimmlage sehr tief an und der Refrain wird noch tiefer.
00:55:57: Ich bin dabei, du bist dabei, sind wir dabei?
00:56:00: und zu verlieren?
00:56:01: Eigentlich gar kein Hit in dem Sinne wo man denken könnte krasse Refrain, krassemelodieführung ist es einfach nur.
00:56:08: ich bin dabei Du bist dabei und keiner weiß so richtig um was es da eigentlich geht.
00:56:12: Und der Songname Gewinner kommt nirgends wo im Text vor.
00:56:17: Geil, irgendwie mag ich sowas und ist aber ein Hit den wir auch zusammen unfassbar häufig gespielt haben und der immer wieder was es bei Menschen auslöst und der auch so eine Karriere unter anderem eben die von Plusot stark beeinflusst hat und ein Song ist der immer noch live funktionieren und hit ist und er seine karriere nach oben Katapultiert hat.
00:56:42: Ja,
00:56:44: ist ein guter Künstler und guter Song.
00:56:46: Weil du jetzt einen Hit drauf packst, packe ich auch einen Hit darauf?
00:56:50: Ein Welthit!
00:56:51: Und weil wir über Musik-Business gesprochen haben muss natürlich auch ein Song kommen der ordentlich was generiert hat.
00:56:56: in dem Fall hat er etwas generiert hoffe ich mal für Farrell Williams aber es wirkt danach nämlich der Song Happy.
00:57:02: Ja, ich hör den jetzt immer mal wieder und das ist lustig bei dem Song.
00:57:06: Ich weiß dass der so zwei tausend vierzehnt glaube ich raus kam und natürlich der welt nicht schlechthin war... ...und erinnert mich so ein bisschen auch an die zeit weil ich glaube es ist so ein song zu dem hat jeder irgendwie eine verbindung gehabt weil er so einen hype hatte.
00:57:19: Und es ist lustigt den zu hören und diese erinnerung vielleicht aus diesen ja oder jahren zu haben finde ich Der sound hat sich auch gewandelt finde ich.
00:57:28: wenn man's jetzt hört denkt man hey wo ist der was?
00:57:31: Es ist wirklich eine andere Zeit.
00:57:34: Und genau, also deshalb von Ferrarium is Ferraria happy und ich hab natürlich mal verfolge Ferrariams das ist ja auch enorm.
00:57:42: der hat der Mucke gemacht und er ist inzwischen Creative Director bei Louis Vuitton und er plan praktisch wirklich diese ganzen Modeschauen auf Paris gehen auf seinen Konto wie es da designt ist wie es aussieht.
00:57:55: Hat halt schon immer ein Blick für Ästhetik gehabt Genau, also so nah liegen dann doch die Bereiche zusammen.
00:58:01: Musik und Louis Vuitton.
00:58:03: Es hilft einfach kreativ zu sein.
00:58:05: Ja Also sieht geil aus.
00:58:06: was er macht hat immer ist krass.
00:58:09: Heißt nicht dass ich jetzt Louis Vuiton-Fan bin aber Was sich einfallen lässt?
00:58:13: Da braucht jemand nicht aufs Budget zu achten sag' ich mal.
00:58:17: Das ist vielleicht etwas anderes als im Musikbusiness.
00:58:20: Wir achten jetzt aber auf die Zeit Und wünschen euch eine gute Woche.
00:58:23: Startet gut hinein.
00:58:24: Schwitzt euch schön
00:58:27: Vergesst es du nicht.
00:58:28: Und wir sehen uns bei den Sommer ... Nee, bei den Einzel-Sommerkonzerten noch die mal haben?
00:58:31: Ja!
00:58:32: Und dann im Herbst auf unserer Tour.
00:58:34: Wir freuen uns auf euch und haben richtig Bock auf die Konzerte.
00:58:37: Macht's gut!
00:58:38: Tschüss!
00:58:39: Tschüß!
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