Klischees der Musikwelt
Shownotes
Eine Folge voller Vorurteile.
Kann man mit Musik wirklich Geld verdienen?Sind Bassisten die Langweiligsten der Band? Was sagt der Popmusiker zum Jazzmusiker? Und war früher tatsächlich alles besser?
Wir nehmen die hartnäckigsten Klischees der Musikerwelt auseinander. Was ist kompletter Quatsch? Und bei welchen Vorurteilen steckt am Ende doch ein kleines Fünkchen Wahrheit drin?
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen ihr lieben wir grüßen euch zur neuen woche.
00:00:04: es ist die zweinfünfzigste folge unseres podcast.
00:00:06: sieben tausend siebenhundert tage an tag.
00:00:08: acht tausen zwei hundert acht und dreißig.
00:00:11: unserer wunderbaren freundschaft antonio lucaccio herzlich willkommen.
00:00:15: es ist der wahnsinn.
00:00:17: du hast gerade gepegelt.
00:00:18: ja ich sehe schon Du hast wirklich, du hast eine laute Stimme.
00:00:23: Das ist
00:00:23: der Pegelderliebe!
00:00:25: Der Pegel der Liebe spricht zu dir und spricht zu euch durchs Mikrofon.
00:00:29: Der Pegl der Liebe, das klingt so ein bisschen wie als würde man nach Zeit drei jemanden schreiben richtig hart besoffen.
00:00:36: Ich hab jetzt
00:00:36: den Pegle
00:00:37: der Liebe erreicht, dass du mir so schreibst.
00:00:42: Aber Freunde es klingt vertraut vielleicht für euch unsere Stimmen Und auch die Umgebung kommt uns fast hier vertraut vor, wir liegen vor einer Steinwand allerdings als Tapeter.
00:00:53: In einem Hotelzimmer in Karlsruhe.
00:00:56: Wir haben gestern hier gespielt und wir wollen euch heute mal mitnehmen natürlich ins hotelzimmer Nach Karlsruhe, aber vor allem wollen wir euch heute etwas erzählen über Klischees.
00:01:08: Heute ist Zeit für Vorurteile, Antonio!
00:01:10: Wir wollen mal natürlich gemünzt auf Musik so ein bisschen durchgehen... Was gibt's dafür?
00:01:15: Klischees?
00:01:16: Ist da was Wahres dran oder ist doch alles
00:01:19: falsch?!
00:01:20: Ja
00:01:20: also wir werden noch richtige Influencer hier.
00:01:23: Antonio, aber erstmal chronologisch um die Leute mitzunehmen.
00:01:27: du befindest dich auf meinem Bett ich setze im Sessel.
00:01:31: Es ist morgens.
00:01:32: Gestern Abend haben wir in Karlsruhe gespielt, wie war's für dich?
00:01:35: Es war wahnsinnig schön und ich kann es ja vorwärts schon sagen... ...es ist die erste Nacht seit zwei Wochen wo ich fast durchgeschlagen habe.
00:01:42: Ja!
00:01:42: War großes Thema am Vorfeld.
00:01:44: Antonio konnte nicht mehr schlafen.
00:01:45: Ich konnte einfach nicht mehr Schlafen weil ich hab' einfach meine Mitte verloren.
00:01:50: Das ist total absurd.
00:01:50: man hat Urlaub Aber nach so einer gewissen Zeit denkt mal So jetzt reicht's aber auch Mal.
00:01:56: Ich hab dann so hummeln und denkst, es kann ja nicht wahr sein.
00:02:00: Ich muss jetzt mal auf die
00:02:01: Bühne.".
00:02:03: Das macht mich richtig krank!
00:02:05: Man hat's gemerkt.
00:02:06: also du gerade hast richtige Schlafstörungen...
00:02:08: Das war wirklich absurd.
00:02:09: das war jetzt nicht mal ein bisschen sondern ich hätte ... Es konnte um einzelns Bett gehen oder um elf?
00:02:16: Ich wäre nach eins zwei Stunden aufgewacht und es wäre zwei drei vier Stunden wach gewesen und hätte dann nochmal zwei, drei Stunden geschlafen.
00:02:23: Das war jetzt zwei Wochen so am Stück?
00:02:25: Ja das summiert einen!
00:02:26: Ja und irgendwann spürt man... ich glaube es liegt daran dass sich keine Konzerte spielen.
00:02:32: Gestern hast du ein Konzert gespielt.
00:02:33: wie war die Nacht?
00:02:34: Ich konnte zum ersten Mal wieder ein bisschen... also ich konnte richtig schlafen.
00:02:38: Es ist total krass was das mit einem macht.
00:02:40: das sind so Klischees.
00:02:41: Das ist ein richtiger Musiker-Klischee.
00:02:43: Ja, aber das sind wir schon mal beim Punkt... Also es stimmt also du musst es tun!
00:02:47: Du musstes tun!
00:02:49: Das ist so krass!
00:02:49: Es ist wahrscheinlich wirklich in mir angelegt oder hat sich über die Jahre eingeschliffen dass der Geist das Unterbewusstsein und alles sagt äh das ist dein Lebenszweck Du musst Leute glücklich machen.
00:03:05: Und jetzt springen wir auf die Bühne und ich weiß nicht, beim Musizieren gestern schon dachte ich wie schön, glückliche Menschen zu sehen denen das was bedeutet und die das berührt.
00:03:18: Das erfüllt einen mit Sinn und ist sinnstiftend für mich und für uns.
00:03:23: und dann ist man irgendwie ausgeglichen und geht glücklich ins Bett.
00:03:28: Es war ja auch ein schöner Song bisher und es ist auch schön frei zu haben.
00:03:33: Aber ohne Konzerte macht ist das Leben einfach sinnlos.
00:03:39: Ja, war eher spürbar bei dir und man muss sagen ich hatte auch meine Freude mit dir weil ich gemerkt habe was ihr das gestern bedeutet hat.
00:03:47: und wenn man jetzt vielleicht so erzählt vermutet man dass wir irgendwie im großen Konzertzahl in Karlsruhe gespielt haben.
00:03:53: Aber nein, es war wie im besten Wohnmobilzeiten.
00:03:56: Das waren wie eine Art Wohnmobilkonzert gestern?
00:03:57: Es war ein Art Wohn-Mobil-Konzert.
00:03:59: Wir machen es also zumindest gerade diesen Sommer nur noch selten.
00:04:03: Gestern war's aber wieder soweit.
00:04:04: wir waren in einem Fahr-Innenhof und es hatten Leute von dort organisiert und das Schöne ist wirklich.
00:04:12: man trifft dann auf die Gemeinschaft von Leuten die jetzt nicht die professionellsten Konzertenveranstalter sind, sondern einfach auf Leute die sich richtig viel Mühe geben.
00:04:19: Unglaublich viel Mühen!
00:04:21: Im Team arbeiten.
00:04:22: und zwar ist es immer wieder abgefahren, finde ich.
00:04:24: Weil man kommt an und denkt so... Dann wurde so ein Teppich hingelegt auf dem Boden weil wie soll's das auch anders machen?
00:04:31: Und dann ist es so ja das is die Bühne!
00:04:33: Und man guckt sich das so an und denke okay dass mit den Popstar sein das hat doch noch nicht so geklappt.
00:04:42: Innerhalb von zwei, drei Stunden.
00:04:43: Dann füllt sich dieser Raum mit ... Ich weiß nicht wie viele Leute da
00:04:45: waren.
00:04:46: Und mehr durften und wollten sie nicht irgendwie in den Hof lassen?
00:04:50: Es war dann auch voll.
00:04:50: Ja, der Hof war
00:04:51: dann schon voll.
00:04:53: Und es war so abgemacht, die dürfen rein und mehr nicht.
00:04:56: Genau!
00:04:56: Auf jeden Fall sind die Leute dann da... Mit einem Mal wird dieser weiß-grüne Teppich zur Bühne.
00:05:03: Und mit einmal bekommt dieser Innenhof einen ganz großen Zauber.
00:05:08: Die hatten Lampions oben hingehangen Ganz ganz süß und irgendwie waren viele Momente gestern dabei, die wirklich sehr lustig waren.
00:05:17: Ich habe zum Beispiel meinen Rap-Spiel gemacht, dass ich immer zum Beispiel Apparol schreibe und die Leute müssen Spritz rufen und klar wollte ich bier rappen und der einzige der das R richtig reingerufen hat war ein fünffäriger Junge Ja,
00:05:32: in der ersten Reihe.
00:05:34: Der kurz davor aber eingepennt war!
00:05:38: Wir hatten die Leute gefragt bei einem neuen Stück wie das heißen könnte und das Stück hat so eine Pause zwischendrin, so ein kurzes... Und genau in der Pause hat er
00:05:45: gekämpft ganz
00:05:46: laut.
00:05:47: Das war süß.
00:05:49: Es war wieder... es war einiges los.
00:05:50: Es hat mich richtig amüsiert vor allem... Es
00:05:52: war du zum Anfassen?
00:05:53: ...es war du zu anfassen.
00:05:54: und vor allem dass ich gesehen habe, wie gut ihr das getan habt weil das sind manchmal die Konzerte glaube ich wenn das so das zwölfte Konzert am Stück ist denken wir Ah, muss das noch sein?
00:06:03: Und gestern hat es war so schön.
00:06:05: Ja, es was so schön!
00:06:06: Es hat so gut getan.
00:06:07: Und
00:06:08: Antonio hat geschlafen...
00:06:09: Ich habe heute Nacht geschlaft.
00:06:12: Der Schlaf ist sowas Gutes aber auch unglaublich überschätzt.
00:06:17: Meistens auch ein Klischee, dass man schlafen muss.
00:06:19: Also Leute macht euch nicht so fertig wenn's mal nicht so gut ist.
00:06:23: also wenn man mal nicht sehr gut pennen kann dann ist es viel schlimmer wenn man so krass drüber nachdenkt besonders weil man dann so wach liegt.
00:06:31: Einfach es ist einfach so.
00:06:33: Einfach annehmen und in sich reinhörchen und sagen, warum ist das so?
00:06:38: Kann ich mir grad nicht erklären.
00:06:39: Wird sich später irgendwann aufdecken.
00:06:42: Und dann ist es auch okay... Gelassenheit oder
00:06:44: einfach Konzerte spielen!
00:06:45: Ich habe den Eindruck, wir rutschen und schlittern ja Richtung vierzig jetzt.
00:06:49: also ich werde nächstes Jahr vierzig und ich hab den Eindrucks geht jetzt erst so richtig los.
00:06:54: man checkt sich ein bisschen besser Man wird gelassener und man versteht Dinge einfach besser Oder gar nicht.
00:07:01: Und das ist auch okay.
00:07:02: Das kann man auch zulassen!
00:07:03: Guck,
00:07:03: lebensweise... Ich bin ja noch nicht in der Phase, ich bin da noch relativ weit entfernt.
00:07:06: Ja,
00:07:06: du bist ja erst achtunddreißig
00:07:07: jetzt.
00:07:07: Ich bin noch weit entfernen.
00:07:08: Bist
00:07:09: acht und dreißig ne?
00:07:09: Naja Also, na gut.
00:07:11: Du kannst eigentlich...
00:07:11: Sagt jemand der vor drei Wochen neununddreißig
00:07:14: geworden
00:07:19: ist?
00:07:19: Das
00:07:19: ich dem Podcast überhaupt mit dir mache!
00:07:21: Ja ja, aber du kannst
00:07:23: doch einiges lernen.
00:07:24: Du hast neun und dreißig Jahre damit gepralt, dass du der Ältere bist.
00:07:27: jetzt pralle ich damit, dass ich der Jüngere bin.
00:07:29: Die zweite Lebensgelbte gehört mir mein Freund.
00:07:31: Obwohl wenn ich durch das Hotel laufe wo höre ich immer aus deinem Zimmer extrem krass Husten, da sind wir deinen Morgenhusten
00:07:39: weil ich gleich im Bett noch eine Kippe rauche.
00:07:43: Ich war geraucht!
00:07:45: Gestern sind wir auf der U-Bahn gefahren und es war wirklich wahnsinnig viel los, dann sind wir an so einem Auto vorbeigefahren was übelst gechillt war und ich dachte was macht denn denn da vorne?
00:07:55: Wir fahren so vorbei und er hat seinen Fenster nicht offen aber raucht und du siehst dich gar nicht nur dass er diese Kippen muntert und denkst so achja Das ist
00:08:07: wie man
00:08:08: es eben früher gemacht hat.
00:08:10: Ja, nicht die gute Luft rauslassen, sondern schön zu und dabei noch rauchen war wirklich ein schönes Bild.
00:08:17: das hatte ich schon lange nicht mehr.
00:08:18: Antonio heute gehts nach Schwedzingen und wir hoffen dass du wieder eine gute Nacht erwischt.
00:08:24: Es wird fantastisch!
00:08:25: Aber diese Folge wollen wir natürlich einem ganz besonderen Thema widmen.
00:08:29: ich habe es schon angeteasert wir haben uns überlegt, wir sprechen mal über Klischees.
00:08:33: Über Vorurteile, über Musikerklischees.
00:08:37: Da gibt's so einiger.
00:08:39: und Antonio, wir werden auch immer wieder damit konfrontiert.
00:08:43: Und wir fangen mal da vorne also wir fang mal vorne an ja
00:08:47: zu erklären was das überhaupt ist.
00:08:49: Das wissen doch die Leute?
00:08:50: Was ist denn
00:08:51: was einen Vorurteil isst?
00:08:52: Ein Vorurteil.
00:08:52: aber was ist ein Musiker vorurteil?
00:08:55: Naja damit können wir gleich anfangen.
00:08:56: dass meine ich.
00:08:57: also Wir haben unseren Song mit der Oma und da geht es ja viel um Klischees und VorurTeile sag' ich mal.
00:09:06: Natürlich gehen wir jetzt der Frage nach, ist das berechtigt?
00:09:09: Hat die Oma sich berechtigend Sorgen gemacht, nehme ich mit der Frage womit willst du überhaupt mal Geld verdienen.
00:09:14: Und das ist tatsächlich ein Klischee was uns bis heute begleitet.
00:09:19: Ich kann mich gut erinnern auch im letzten Jahr haben wir in Konzerthäusern gespielt und da kam wirklich zum Teil... Veranstalter vor Ort.
00:09:28: Gut, aber
00:09:28: das war ein Zwieger.
00:09:30: Und haben gefragt, womit wir eigentlich Geld verdienen?
00:09:34: Also selbst bei dieser Größe
00:09:35: Ordnung... Stimmt und es war so, wir haben aber mit dem MDR-Sinfonieorchester, ich spiele vor acht oder neun Leuten.
00:09:40: Selbst
00:09:40: wenn man im MDR Sinfonieorkester in einem Konzerthaus spielt wird man hinter den Kulissen gefragt.
00:09:44: Womit man eigentlich gleich verdient.
00:09:47: Sag mal was ihr wirklich macht!
00:09:49: So jetzt die Frage an dich Antonio.
00:09:51: Das Gude
00:09:51: ist, dass war auch vorm Konzert.
00:09:53: Ja er hat uns noch nie gehört.
00:09:56: Ja, wär's schlimmer nach dem Konzert gewesen?
00:09:58: Vielleicht berechtigter.
00:10:00: Nach einem Konzern find ich hart!
00:10:04: Das ist so ein bisschen wie... das kann man machen.
00:10:09: Aber soll ich immer was sagen?
00:10:11: Es gibt ganz viele tolle Sportarten die das nur so haben.
00:10:17: Also
00:10:18: es gibt die Hochleistungssportler Die teilweise mehr trainieren als irgendwelche Fußballer.
00:10:23: Die haben eigentlich fast keinen Inkommen.
00:10:26: Na ja klar.
00:10:27: Die müssen sich teilweise, die ganzen... Also solche Tourner und so was, sie müssen sich ihre Anzüge teilweise selber kaufen.
00:10:33: Ja.
00:10:34: Und die sind ja unglaublich teuer!
00:10:36: Und die verdienen eigentlich...
00:10:37: Meinst du von so einem Kugelstoßer?
00:10:39: Was da der Anzug
00:10:40: kostet?!
00:10:43: Was kostet denn der Anzug von so einem Kugelstoßer?
00:10:45: Ich hab
00:10:45: das letztens mal gelesen, es ist gar nicht so billig.
00:10:48: So ein Anzug!
00:10:49: So einen Kugelsstoßer-Anzug...
00:10:51: Aber es ist auch ein krasser Job überlegbar.
00:10:53: ich mein wir reden hier über Konzerte und dass man fährt und sowas und aber so ein Kugelnstoßer der wacht auf und sagt dann über Jahre ich weiß jetzt die Kugl also ich werfe jetzt die heute werfe ich die kugel weit
00:11:06: Heute werf ich sie ein bisschen weiter.
00:11:08: Das ist schon nochmal spezieller.
00:11:10: Ich finde auch, dass es richtig hart sich zu motivieren.
00:11:13: Ja!
00:11:14: Vor allem da geht's ja um...
00:11:16: Wo fasse ich die Kugel heute an?
00:11:20: Wir wollen jetzt nicht hier die Vorteile über Kugelsstoß ins Land sein.
00:11:24: Wir reden über was wir kennen.
00:11:25: Antonio, womit verdienen wir eigentlich Geld?
00:11:28: kann man mit Musik Geld verdienen?
00:11:30: Ja aber auch da gibt es eben so viele Möglichkeiten.
00:11:35: das ist ja das krass an diesem Beruf.
00:11:37: also ich bin sehr gewohnt durch meine Eltern, dass es ein geregeltes Einkommen gibt.
00:11:42: Weil die Orchester Musiker
00:11:43: sind?
00:11:43: Weil sie sind angestellte Musiker so wie früher am Hof bei Franz Josef da gab's dann eben die Hofkapelle und da waren wir eben angestellt und die meisten Komponisten die wir verärgen und kennen die waren früher auch angesteldet entweder bei der Kirche das kirchenmusiker oder eben im Hoforchester Oder dann später durchs Bürgertum und durch die neue Zeit.
00:12:10: Wer hat sich uns eingebrockt, die Selbstständigkeit?
00:12:13: Wer ist Schuld?
00:12:17: Na ja, ganz so kann man es nicht sagen.
00:12:18: Mozart war schon einer der Ersten mit, der angefangen hat zu sagen, ich scheiße auf den Dofro-organisten Job gar kein Bock auf Salzburg.
00:12:30: Ich probiere das mal ein bisschen selbstständig sein.
00:12:32: aber er hat natürlich sehr angedockt auch an einen König und den Hof in Wien und so und auch in Prag.
00:12:39: Aber er hatte auch Zeiten gehabt wo er es versucht hat als Freischaffender.
00:12:43: Bei uns ist es natürlich so, wer könnte uns denn überhaupt anstellen?
00:12:48: Wer würdetest du Stile Locaccio anstellen und würde sagen ja Jungs das was ihr macht.
00:12:55: Das verdient einen monatlichen Salär von vierzig Goldenen und vierzehn Liter Milch und acht Stück Butter.
00:13:07: Macht mal, schreibt mal was.
00:13:08: Also das gibt's ja in dem Sinne gar nicht so.
00:13:10: Deswegen wir hätten uns anstellen lassen können als Musiklehrer oder als Saxophon- und Klavierlehrerin der Musikschule aber das hätte uns zu viel Zeit genommen für das was wir nicht wachen wollen unterwegs sein und Musik schreiben.
00:13:28: und deswegen hat man irgendwann gesagt hey wir machen es als freischaffende Musiker.
00:13:32: Der Weg dahin war aber auch schon so, dass wir viele kleine Jobs gemacht haben.
00:13:36: Und du hast während des Studiums auch an der Musikschule unterrichtet?
00:13:39: Ich habe eine kurze Zeit in einer Hochschule auch mal unterrichtete zwei drei Schüler.
00:13:44: Das war wirklich nicht der Rede wert!
00:13:45: Du bist so dreimal hingegangen.
00:13:48: Ja genau.
00:13:49: Unterrichtet an der Hochschulen.
00:13:51: Einen Semester.
00:13:52: und dann habe ich gemerkt ja das ist genau mein Ding Da war ich immer pünktlich, unpünktlicher als die Studenten.
00:14:01: Naja egal was ich sagen wollte haben wir dann gemerkt hey das diesen Weg so als freischaffende Musiker macht doch mehr Spaß weil man ist sein eigener Chef aber räumt natürlich mit einem Klischee auf ganz gleich am Anfang dass man eigentlich mehr Unternehmertoum entwickeln muss als man eigentlich denkt.
00:14:21: Es steckt mehr Unternehmertum dahinter.
00:14:24: Man ist immer selbstständig, als Musiker manchmal.
00:14:26: Genau und deswegen... Erste Klischee ist eigentlich abgehakt jetzt gerade.
00:14:30: Kann man von Musik leben?
00:14:31: Ja es ist schwierig aber durchaus möglich.
00:14:34: Und steckt Mehr Unternehmertum da hinter als man denkt.
00:14:37: Sehr richtig!
00:14:38: Erstes Klischee.
00:14:39: Nächstes Klischeeh ich kann's dir gleich mal sagen.
00:14:42: Nächster Klischeäh ist ja dass die Musiker nur zwei Stunden am Tag arbeiten.
00:14:46: Auf der Bedi-Zeit auf der Bühne
00:14:47: Ja, das ist ja das Klischee.
00:14:50: Die kommen dann auf die Bühne und man denkt, ach guck mal hier sind schon vollkommen fertig.
00:14:56: oder auch heute sieht er wieder gut aus hat sich ein neues Flanellhemd angezogen Gut gelaunt hat sich die Locken stutzen lassen eine neue Brille hatte sogar auch.
00:15:06: Und jetzt die zwei Stunden.
00:15:07: ich komm da kannst du doch mal es geht mir alles und es war's doch also mehr.
00:15:11: Also was ist denn das für einen Beruf eigentlich?
00:15:12: Zwei Stunden und das wars Ist dem so Sasch ist das klischee überhaupt noch?
00:15:18: Das kann das Bestand haben.
00:15:19: Ja, es stimmt natürlich!
00:15:20: Also es stimmt.
00:15:21: und deshalb wenn den Job jetzt ich mein du regelst dich gerade wieder in meinem Bett rum... ...und wir nehmen Podcast auf.
00:15:28: Das ist ja nicht Arbeit.
00:15:30: Und nachher fahren wir Auto?
00:15:34: Das macht sich
00:15:35: offen selbst.
00:15:37: Nee also es ist natürlich... Ich glaube grade das dockt so ein bisschen an dieses Thema Selbstständigkeit an.
00:15:45: Also so wie ich das erlebe ist natürlich, wie bei jedem Selbstständigen dieses selbst unständig.
00:15:53: Dass es die ganze Zeit irgendwas zu tun gibt.
00:15:55: und gerade wenn man ein bisschen sein Schicksal und sein Glück selbst in die Hand nehmen will?
00:15:59: Das ist vielleicht so ein bisschen so dass das Ding... Gerade dann kannst du natürlich rund um die Uhr irgendwas machen weil grade bei uns wir organisieren uns selber Regeln die Finanzen selber regeln unsere Firma selber buchen zum teil und veranstalten auch viele Konzerte selbst.
00:16:15: Gibt's eigentlich rund um die Uhr irgendwas zu tun?
00:16:17: Und man muss sich eher mit dem Gefühl auseinandersetzen, dass man nicht die ganze Zeit rumrennt.
00:16:22: Macht macht macht und denkt es ist immer noch zu wenig.
00:16:26: Also da hilft auch wahrscheinlich deine viertziger Jahre Gelassenheit.
00:16:31: Lass den Sasch mal machen!
00:16:36: Der spielt ja nur Klavier.
00:16:40: Man muss
00:16:41: aber sagen was ich so schön finde daran das Man eigentlich innerhalb der Musiker, wenn du die alle zusammennimmst.
00:16:50: Also Popmusiker, Jazzmusiker und klassische Musiker.
00:16:55: Du hast wirklich ein Abbild der gesamten Gesellschaft!
00:16:58: Du hast Leute drin... vielleicht ein bisschen schnoppi sind.
00:17:02: du hast leute drin die komplett verpeilt und verdattelt sind.
00:17:05: Du hast Leute, die vom glück geküsst sind und tatsächlich nur zwei stunden arbeiten am tach und lange ausschlafen.
00:17:12: Du hasst leute, die wirklich vollgas geben sich damit in die depression rennen und und und du hasst lte, die Die gar nichts damit verdienen.
00:17:20: du hasste leute die millionäre sind.
00:17:23: irgendwie ist es Es ist ein spiegel der gesellschaft und das schöne daran ist trotzdem dass es Dass Musik irgendwie so eine verbindende Sache ist und dass das trotzdem oftmals alles kleine Freaks sind.
00:17:35: Das ist was Wunderschönes, deshalb es gibt natürlich alles innerhalb des Musikertums und es ist auch gefühlt bei jedem ein bisschen anders.
00:17:43: Ich glaube auch egal wer hier von den Mikrofonen sitzen würde alle würden so ein bisschen eine andere Geschichte erzählen mit dieser Sache.
00:17:52: Aber ich würde sagen Natürlich ist es ein Beruf Es geht viel um.
00:17:57: Natürlich erst mal am Anfang, gerade wenn man anfängt ums Üben.
00:18:01: Und da kannst du gefühlt auch keinen Ende finden.
00:18:05: und später geht es natürlich auch viel um die Selbstständigkeit.
00:18:08: Deshalb sind das so zwei Felder...
00:18:10: ...und zu faken dass man nicht geübt hat!
00:18:13: Die Kunst muss man auch beherrschen.
00:18:14: Aber üben ist immer noch, das muss man sagen, ist wahnsinnig wichtig und muss man sein ganz langen Leben machen.
00:18:22: Also wirklich, man merkt das, wenn man da nachlässt Das ist eigentlich, äh... das ist krass.
00:18:29: Sag's einfach noch mal üben, üben!
00:18:32: Ist der Schlüssel um sich auch nicht so langweilend darin?
00:18:35: Ja, na ja klar.
00:18:36: Sollte
00:18:36: ich es wirklich ohne dass wenn man nicht am Instrument hängt oder so, das ist essenziell wichtig, um sich selber auch Spaß zu machen beim Spielen also dass man denkt geil Weniger verspielt.
00:18:51: Noch weniger!
00:18:51: Nächstes Klischee,
00:18:52: also wir haben hier einen Haken dran gemacht, nächstes Klischees.
00:18:56: Musiker sind ständig kreativ und nach dem Konzert geht die Party ab.
00:19:01: Ja?
00:19:02: Also das ist nach wie vor so.
00:19:04: das Klischee wo ich immer denke mal gucken vielleicht erfüllt sich's mal.
00:19:09: Wäre ich
00:19:09: jetzt von den beiden... Also es sind ja zwei Klischees.
00:19:12: Das erste Klische war Musiker sind stendlich kreative kann man eigentlich sagen
00:19:17: Ja das Schöne ist ja, dass man so ein bisschen die Kreativität in seinen Alltag reinlässt und wir haben da schon einige Male drüber geredet über Routinen.
00:19:25: Und Kreativity meiner Meinung nach braucht Routine.
00:19:29: du kannst nicht erwarten, dass irgendwie fünf Tage nischt machst und am sechsten Tag sagste jetzt bin ich kreativ?
00:19:34: Das wird dann meistens nicht der beste Song.
00:19:36: Die besten Songs kommen bei rum wenn Routine entsteht.
00:19:39: deshalb sind auch zum Beispiel wenn wir am Album sitzen ist es eigentlich einen in sich geraffter Zeitraum wo man einfach nicht sagt, wir treffen uns einmal im Monat um ein Song zu schreiben.
00:19:49: Sondern wir treffen eigentlich die ganze Zeit um neue Songs zu schreiben weil es braucht Routine.
00:19:53: und deshalb kann man schon sagen als Musiker ich mein gerade wenn man ein eigenes Projekt hat das ist vielleicht auch was anderes als ein Orchester Musiker oder Musikerin aber grad wenn man so ein eigenest Projekt hat was nun mal von eigenem Musik lebt dann sollte man nicht ständig kreativ sein aber oft weil manchmal ist es tatsächlich so dass die guten Ideen wirklich auf eine Toilette umhergekommen Man sollte dafür bereit sein.
00:20:15: Definitiv, man sollte immer bereit sein und sollte immer seinen Aufnahmegerät mitnehmen auch auf Klo.
00:20:22: Die nächste Sache ist die, die ich ja schon angesprochen habe nach dem Konzert geht die Party los.
00:20:27: Ich kann euch sagen, den isst fast nie so... Ich hatte mal letztens einen schönen Abend in Mainz.
00:20:32: das hat Spaß gemacht mal richtig Party zu machen richtig sich ein... Stimmt
00:20:35: und wo war ich?
00:20:36: Absolutanz du warst im Hotelzimmer
00:20:38: Genau!
00:20:39: Langweiler
00:20:40: Ich dachte oh nee, ich geh's fett
00:20:43: Das war schön, aber das Ding ist meistens hat man dafür gar keine Zeit.
00:20:48: Weil wenn man steht am Merch, man muss abbauen.
00:20:50: Man fährt schon in die nächste Stadt manchmal also gerade bei den großen Touren früher war es wirklich so dann ab in der Nightliner.
00:20:55: Klar ging's dann unten manchmal noch ab, aber
00:20:59: ich habe festgestellt...
00:21:00: Aber nicht wirklich krass.
00:21:01: und oder man ist im Hotelzimmer und versucht ein bisschen zu pennen macht noch Yoga und liest was und duscht noch, dann guckt man doch nochmal aufs Handy.
00:21:11: Und dann ist die Party schon wieder
00:21:12: vorbei.".
00:21:13: Ja wobei ich sagen muss meine Feststellung war dass ich vor allem zwischen zwanzig bis dreißig natürlich dieses Klischee so ein bisschen trotzdem mit mir rumgetragen habe auch gelebt habe weil ich dann immer dachte geil party gehört dazu und man hat in dem Alter nur noch die Kraft dafür und wacht dann erst beim Konzert so richtig auf.
00:21:34: Und dann muss man auch sagen, im Nachhinein war das natürlich oftmals nicht immer aber oftmals schön weil einfach das natürlich öfter als wenn man in so einem Verbund unterwegs ist mit anderen Musikern und Musikerinnen unterwegs ist trotzdem sehr verbindet.
00:21:50: und da wäre es schade gewesen wenn man einfach jedes mal gesagt hätte komm ich gehe jetzt ins Bett weil das trotzdem die Erinnerungen sind an die man sich dann vielleicht Leben lang erinnern wird.
00:22:01: Und das war natürlich nicht nach jedem Konzert so, aber ich habe viele schöne Erinnerungen von Partys auch mal nach dem Konzern.
00:22:08: Ja die
00:22:10: krasseste Partys waren ja wirklich da wo du einfach irgendeine Scheiße gemacht hast.
00:22:13: Also ich kann mich...ja klar!
00:22:15: Ich sag's, du hast von eigentlich...ich kenne dich ja wirklich und von achtzehn bis, na sagt man mal, bis zweiunddreißig dreiunddreißig?
00:22:26: War es absolut verrückt mit dir unterwegs.
00:22:29: Das war wirklich unaushaltbar manchmal.
00:22:32: Was?
00:22:33: So schlimm!
00:22:35: Es war krass, aber ich meine wenn du nachts aufwachst in deinem Zimmer und über dir steht jemand mit ner Bauleiter
00:22:44: Stimmt, ich stand auf der Leiter Und
00:22:46: schreit ganz laut
00:22:48: Weil ich wollte auf dich draufspringen.
00:22:49: Ich wollte so ein Wrestling-Trick machen
00:22:51: Und alles stehen drum rum und freuen sich das Dass ich da schlafe nachts um drei Wien Doof kann man sein.
00:22:58: Ich bin
00:22:58: heimlich zu dir rein, mit einer Leiter und Gaga.
00:23:02: Und Gaga meinte Kletter auf die Leiter... ...und springe auf Antonio!
00:23:06: Und dann dachte ich es waren wie früher halb fünf... ...dann dachte ich... Ah, das ist eine durchaus kluge Idee!
00:23:13: Ja aber das war jetzt nicht unausam, das war wirklich die ganze Zeit so Stimmt.
00:23:16: Das war bis zu dem Moment, wo du Vater wurdest, das war das so und du hast dich immer gewundert warum ich dann nachts um drei dann irgendwann gesagt habe So Jungs ich kann nicht mehr Ich bin vollkommen im Arsch.
00:23:25: Aber dafür warst du relativ wenig sauer?
00:23:28: Naja wieso sollte man sauer sein?
00:23:29: wegen sowas?
00:23:30: Na
00:23:30: ja man könnte schon sauer seien wenn man die dritte Nacht nacheinander aufwacht weil ein Typ mit einer Leiter vorhin steht
00:23:38: Ihr habt uns halt so geil was dass wir auch rigoros ist einfach immer so durchgezogen.
00:23:41: das war also naja da muss er jetzt durch.
00:23:44: Ja klar, das war für mich ganz normal.
00:23:48: Ich dachte, naja du warst ja in dem Moment Sänger und Frontmann und dann dacht ich also du musst ja auch was zurückzahlen.
00:23:56: Also wir begleiten dich den ganzen Tag und dann musst du uns nachts eben auch begleiteten bei unseren frontman Aktivitäten!
00:24:06: Das ist geil.
00:24:07: Ich lasse uns noch ein, zwei allgemeine Klischees behandeln und dann gehen wir auf die Musikerklischee.
00:24:12: Also einzelne Instrumente!
00:24:13: Ja das finde ich gut.
00:24:14: Und Stelistiken finde ich auch
00:24:15: immer gut.
00:24:15: Lass es anfangen.
00:24:16: Also noch ganz schnell.
00:24:17: Musiker sind chaotisch kann man sagen nein also klar eine Grundchaotisch bin ich schon
00:24:22: ja aber ist auch wie in der Gesellschaft.
00:24:24: du hast
00:24:25: alles.
00:24:26: Du hast ja Leute die gut sortieren können und du hast Leute die wirklich richtig chaotig sind.
00:24:33: und im besten Fall ist es auch wie in der Gesellschaft, im besten Falle.
00:24:36: Und sie hier bei uns ergänzt sich das.
00:24:39: Dass man sagt die chaotischen Leute bringen vielleicht ein bisschen diese Spannung ins Leben von Leuten, die alles sortiert haben müssen.
00:24:48: und die Leute, die gut sortieren können, die bringen ein kleines bisschen Ordnung in das Leben von chaotischem Leuten.
00:24:55: Das ist eigentlich ja das Schöne an Musik, dass auf Augenhöhe begegnet und im besten Falle nicht nur Musik miteinander teilt, sondern auch viel Lebenszeit.
00:25:04: Und dass man dann sagt, ey, man macht das zusammen!
00:25:07: Aber bei mir war es schon so... Es hieß es auch in der Schule manchmal, ja ist halt Musiker.
00:25:12: Also wegen chaotisch sein und sowas.
00:25:15: Ich fand es waren schon echt sehr lustige Klischees die man so hatte.
00:25:18: Ja also umso mehr Leute nichts mit der Musik eigentlich zu tun haben, umso krasser sind die Klischehes auch?
00:25:24: Wobei ich auch immer wieder können wir gleich darüber sprechen sage ich mal Klischees, Amateur Hobby Musiker vs.
00:25:31: Profi Musiker ist
00:25:33: auch immer wieder staunlich.
00:25:35: Die sind geil!
00:25:36: Ja die
00:25:36: sind super!
00:25:38: Vor allem da ist das große Thema die große Überschrift Equipment.
00:25:44: ja das ist total krass.
00:25:46: Ich habe immer so das Gefühl dass wir natürlich auch nach einem Konzert immer wieder Gespräche haben mit Leuten die auch Musik machen.
00:25:54: und im großen muss ich trotzdem sagen, ich finde das... Richtig schön.
00:25:58: Und auch diese Gespräche und im Großen und Ganzen finde ich es auch was ganz, ganz Tolles wenn einfach Leute die auch eine Liebe haben zu dieser Sache nach dem Konzert kommen und sagen hey hier Ich will mich da mal mit jemandem unterhalten der das vielleicht sogar professionell macht oder vielleicht Das gleiche Instrument spielt wie ich finde ich richtig, richtig gut.
00:26:16: Was ich nur feststelle ist dass das oftmals gerade bei Schlagzeugern Gitaristen und natürlich am Saxofron Keyboard auch so ne Sache geht schnell um Equipment.
00:26:25: was benutzt du?
00:26:27: großes Thema.
00:26:28: Ja und das ist eigentlich, also mich langweilz am meisten, was mich am meisten... Weil
00:26:33: du hast mit zwölf Sachsefuren gefunden?
00:26:35: Das spielst dich jetzt!
00:26:37: Hat
00:26:37: mich nie beschäftigt, hube ich einfach rein.
00:26:40: Aber das ist geil.
00:26:41: da kommen wir jetzt gleich zum Instrumenten zu den Klischees weil es heißt ja auch immer so ein bisschen im Volksmund der Pianist kann alles Weil das Klavier ist ja das Instrument, wo die Harmonie drinsteckt.
00:26:53: Die Melodie und der Rhythmus alles so ein bisschen gleichzeitig.
00:26:56: Und also der Pianist muss unglaublich viel lernen.
00:26:59: aber das Problem beim Pianisten steht selten im Mittelpunkt macht aber andere gut.
00:27:04: Ja es war zu hundert Prozent.
00:27:07: Also vor allem Pianists können alles.
00:27:11: Und was soll ich da sagen?
00:27:13: Du hast es schon gesagt!
00:27:14: Beim Saxonisten ist immer so der Essen natürlich immer cool frei und provisiert.
00:27:20: Er flirtet eigentlich mit jedem Ton, man hört sofort seine Persönlichkeit.
00:27:25: Man kann sich hinter dem Ton gar nicht verstecken weil bei den Instrumenten steckt der auch Freiheit und Individualität also par excellence dahinter.
00:27:34: Jeder Ton verrät auch sofort wie der Spieler so drauf ist wie er geschlafen hat oder nicht.
00:27:44: Und man kann sich kaum verstecken dahinter.
00:27:46: Nachdem wir jetzt unsere beiden Instrumentengruppe sehr gelobt haben, kommen wir zu den anderen Instrumentengruppen.
00:27:50: Antonio Basisten!
00:27:52: Was ist denn langweilig?
00:27:55: Ich glaube
00:27:55: und da
00:27:57: muss man jetzt drüber reden ich finde ja und das sage auch das sage ich auch jetzt öffentlich es ist tatsächlich so Basist Job für sich, weil es ist vielleicht vergleichbar wie im Fußball der Torwart.
00:28:10: Ich finde immer so krass dass wenn du als Torwart aufs Spiel gehst, der bestmögliche Spielstand den Du haben kannst ist der bevor das Spiel losgeht.
00:28:18: Null null!
00:28:19: Weißt Du?
00:28:19: Aus Torhütersicht...
00:28:20: Also aus beinem Torhütter Sicht ja.
00:28:22: Und das Maximum was Du erreichen kannst im Spiel ist nicht eigentlich zu gewinnen sondern das Maximum was du als Törhüter erreichen kannst ist
00:28:29: Das ist so
00:28:30: wie am Anfang.
00:28:30: Es ist nur null steht, genau.
00:28:32: Es isso
00:28:32: ähnlich wie bei Basisten, weil natürlich der Basisten Riesen-Impact hat auf die Musik und eine Band trotzdem rein publikumsmäßig schwer wahrnehmbar.
00:28:42: Und eigentlich auch immer der Moment wenn so ein Bass Solo ist ja wirklich so dass man sagt okay von der Lage wo man dann so frequenzmäßig rumsoliert es ist jetzt nicht die das man sagt Mensch also Das hört sich so gut weg.
00:28:59: Und sprich, dieser Job bringt natürlich ein bestimmtes Mindset mit sich und Pianisten können in Vordergrund treten.
00:29:06: Saxophonisten können vordergrundtreten Gitaristen so das die haben alle ihre ihre Möglichkeit zu glänzen.
00:29:13: bei Basissen ist es schwierig und Es ist tatsächlich so muss ich sagen über die Jahre dass wenn ich sagen müsste was isst die Berufsgruppe an Musikern Die für mich am speziellsten wirkt Ja.
00:29:26: Dann sind's die Bassisten?
00:29:27: Ja, und Pracha im Orchester wahrscheinlich.
00:29:29: Aber da hab ich zu wenig Zugang gehabt
00:29:31: zu Prachan.
00:29:31: Ja aber das habe ich durch meine Eltern wirklich erlebt.
00:29:34: Ja.
00:29:34: Pracha ist dann auch nochmal eine ganze Eignung... Ich war rum auch immer!
00:29:37: Es sagt aber auch ganz dafür aus, aber das sag' man mal am Ende.
00:29:41: Aber Bassisten
00:29:42: sind schon speziell?
00:29:42: Ja ja, ich muss sagen... Aber
00:29:44: man denkt ja immer dass sie langweilig
00:29:45: sind?!
00:29:46: Nee!
00:29:47: Aber es ist halt gar nicht
00:29:48: ... Da sind die Stillen gewässertief, das muss man sagen.
00:29:51: Ja
00:29:51: und wenn kein Basist da ist oder der aussetzt, merkst du so krass wie bei fast keinem anderen Instrument.
00:30:00: Wenn der Saxon aufsetzt und meine Pause macht, ist das gar kein Problem?
00:30:03: Also ich finde aber trotzdem, Basist kann
00:30:05: auch noch Musik passieren.
00:30:06: Genau das Instrument, wo's darum geht, der Musik zu dienen.
00:30:10: Und das ist aber natürlich jetzt mit... Mit milden, dreißig bei mir.
00:30:17: Antonio ein bisschen älter schon...
00:30:20: Aber auch ein bisschen größer?
00:30:22: Wenn du die Haare hochgehst ja!
00:30:24: Also ich finde trotzdem jetzt ist es was Schönes der Musik zu dienen.
00:30:30: aber mit zwanzig willst du vielleicht manchmal gar nicht nur der Musik dienen sondern einfach noch ein bisschen sagen hier ich gehe auch mal nach vorn.
00:30:37: also auf jeden
00:30:38: Fall das falsches Instrument für dich
00:30:41: naja dass weiß ich gar nicht.
00:30:43: Aber
00:30:45: auf jeden Fall hat es spezielle, bringt es speziellen Typen.
00:30:48: Auf jeden Fall und wenn man sich ein Instrument aussucht oder für seine Katze... Ach Quatsch!
00:30:52: Für seine Tochter?
00:30:53: Ja.
00:30:53: Für seine Katzen.
00:30:56: ...für jemanden und sagt so was für ein Instrament könnte der denn spielen?
00:31:01: ich glaube ist bedingt sicher.
00:31:03: also wenn jemand exponiert ist dann kann er auf jeden fall Trompete spielen Wenn er so ein großes Selbstbewusstsein hast, ein großes Ego.
00:31:13: Dann kann der erste Trompeter werden.
00:31:17: Weil der spielt da ständig hohe, exponierte Töme... Sagen
00:31:19: wir mal anders.
00:31:20: ...braucht man sich selbst
00:31:21: vertrauen?
00:31:22: Auch aus Erfahrung heraus.
00:31:24: Welches Instrument spielen die coolsten Typen?
00:31:27: Die coolsten oftmals auch die hübschesten aber vor allem die coolste.
00:31:31: Die
00:31:31: Coolsten einer Gitarre?
00:31:33: Nee bei Weitem nicht.
00:31:36: Hä?
00:31:36: Schlachtzeug!
00:31:38: Die kurzen Typen
00:31:39: sind am Schlagzeug, natürlich.
00:31:40: Guck mal in unserer Biografie!
00:31:42: Wer der Schlagzeug wie Gaga spielt Schlagzug?
00:31:44: Jan Rot, Paul Tetzlaff Das sind noch Jörg Wiener das waren die heißesten Typen und die coolsten, auch die sind ausgeglichen.
00:31:55: Habe ich gar nicht so betracht, ich dachte immer die Gderisten.
00:31:59: Nicht
00:31:59: die größten.
00:32:01: Wollen sie aber schlafen?
00:32:02: Stimmt,
00:32:02: gedacht ist es immer die Rumnurden bei diesen ganzen Endes.
00:32:05: Nein
00:32:05: nein nein!
00:32:07: Wirklich ich hab das Gefühl... Es ist tatsächlich so.
00:32:10: Stimmt,
00:32:10: bei dem Pop-Business sind die Gitteristen eigentlich die das größte Ego-Problem haben weil sie eigentlich ja so Listen sind aber nicht so wahrgenommen werden wie in der zweite Reihe hinter dem Sänger und das macht die Gitaristin...
00:32:22: Also ich habe wirklich das Gefühl dass Schlagzeugspielen ausgleicht.
00:32:25: irgendwie haben diese einen Kanal wo sie was raus senden können Und ich hab wirklich das gefühlt.
00:32:31: die coolen Typen spielen Schlagzeuge
00:32:33: Ich spiele
00:32:34: auch Schlag Zeug Ich hab ja beides.
00:32:41: Ich habe bei dieses Pianisten können alles Ding und ich bin Schlachtzeuger!
00:32:46: Aber bei dir ist es auf jeden Fall so, dass du kein Ego-Problem hast?
00:32:51: Nee, hab' ich ja wirklich nicht.
00:32:53: Dann könnt ich aber dein Zwarl gar nicht so gemeint
00:32:55: haben.
00:32:56: Wenn ich's habe dann nur weil ich dein Spiegel bin... Pam, pam, pam!
00:33:01: Ich sag euch.
00:33:01: Aber das Hotelzimmer hier in Kasperu ist halt gute Vibes?
00:33:04: Ja auf jeden Fall.
00:33:05: Nein aber du hast wahrscheinlich recht... ...aber das Ding ist beim Schlagzeuger... Du denkst eigentlich gar nicht wie was das für eine wichtige Sache ist einen guten Schlagzeuge zu haben weil es ist ja so ein bisschen das Herz der Band und wenn der unkonzentriert ist wackelt die ganze Time also das Ganze gerüst eigentlich und dann ist eigentlich scheiße.
00:33:25: Also deswegen ist es so fantastisch mit Gaga auch ins Schlüge zu gehen.
00:33:29: Der trommelt das so geil ein.
00:33:31: Auch Tim Neuhaus ist ein mega guter... Stimmt,
00:33:34: aber auch der coolste Typ!
00:33:35: Ja,
00:33:35: ich
00:33:36: muss ehrlich sagen, Tim ist immer noch einer meiner... Es ist schon ganz enger Buddy.
00:33:43: Das ist ganz, ganz schön mit dem.
00:33:45: Also was Rechtes der geilste Typ!
00:33:47: Ja
00:33:47: und man muss sagen... Baby-Sommer?
00:33:51: Auch krasser Typ!
00:33:52: Und kein Instrument kann ein so schlecht klingen lassen wie ein schlechter Schlachtzeuger.
00:33:57: Weil wenn du einen Keyboarder hast ja nicht so gut ist oder einen Saxophonisten oder Basisten und das gleiche gilt natürlich auch alles für Basistinnen in Keyboardern.
00:34:06: Und sagst du, wo nimmst du denn?
00:34:08: Das kannst du alles noch in der Band kaschieren.
00:34:10: Aber wenn du jemand am Schlagzeug sitzen hast... Der
00:34:14: so lau und langweilig Schlagze spielen!
00:34:16: Dann kannst du noch so gut Klavier spielen das kriegst du nicht weg.
00:34:19: Das ist wirklich der Impact ist krass.
00:34:20: Ich muss auch immer sagen zum Beispiel hier bei Paul Tetzler, der spielt bei Kontra Ka jetzt gerade.
00:34:25: Da hab ich's mal gesehen.
00:34:26: die haben dann so Festivals gespielt vor.
00:34:27: Achtzigtausend Leute im Rock am Ring.
00:34:29: Wenn der Typ mit seinem Fuß eine Bewegung macht nach vorne und er dritt die Bassdrum Und es schäpert über einen kompletten Platz und die Bühne vibriert, einfach weil der Typ seinen Fuß bewegt hat.
00:34:41: Der sitzt in der Mitte von der Bühnen und man sieht so von hinten diese achtzigtausend Leute... ...und er dritt mit dem Fuß irgendwo drauf und schäpert.
00:34:49: Das ist doch ein geiles Gefühl!
00:34:51: Was hast du sonst als Musiker ja nicht?
00:34:53: Nee das stimmt!
00:34:54: Weißt Du was ich
00:34:54: meine?!
00:34:54: Aber er ist also BUMM!
00:34:57: Denke ich so.
00:34:58: willst Du lieber der Schlachtzeuger sein oder Kontra K?
00:35:00: auf jeden Fall der Schlachtszeuger?
00:35:04: Kontragar ist schon krass.
00:35:06: Ja, aber es geht auch um... Ich weiß
00:35:09: nicht, was du meinst.
00:35:11: Du brauchst ja ein Schlagzeug!
00:35:12: Ich hab's
00:35:12: jetzt auch gemacht,
00:35:13: guck
00:35:15: mal.
00:35:15: Über Wölfe, Sägen und Tiger und dann vor Achtzigtausend Bumpen machen
00:35:20: wir uns.
00:35:20: Aber ich find Paul geil.
00:35:21: Das liebe Paul ist ein geiler Typ.
00:35:22: Spielt mega.
00:35:24: So, jetzt aber mal zu vorteilen.. Wir müssen eigentlich
00:35:28: mal in die Klammer langsam kriegen, Sascha.
00:35:30: Wir müssen ja weiter zum nächsten Gigg
00:35:32: Wirklich?
00:35:33: Stimmt, wir werden sonst raus.
00:35:34: Ja, Antonia da machen wir das... Machen Sie
00:35:36: es demnächst mal!
00:35:37: Zwischen Klassiker und Frockmusiker gibt's natürlich einige Sprünge.
00:35:42: Ich möchte trotzdem... Kennst
00:35:43: du noch ein paar Witze?
00:35:44: Das wäre jetzt meine Frage
00:35:45: an dich.
00:35:45: Ein Musiker geht an der Bar vorbei.
00:35:47: Ja.
00:35:50: Das ist der Witz.
00:35:51: Ich weiß.
00:35:54: Kennst Du noch ein Paar?
00:35:55: Ich bin ganz schlecht bei sowas.
00:35:56: Es gibt
00:35:57: viele, ne?
00:35:58: George
00:35:58: Noshoghan!
00:36:00: Der Konzertmeister vom Theater Plaun Zweggau hat immer nach dem Konzern draußen Witze erzählt und auch ganz viele Musiker-Witze.
00:36:09: Und das weiß ich nicht warum.
00:36:11: es gibt so Leute die können einfach vierzigtausend Witze... Die
00:36:13: können viele ja.
00:36:14: ...und
00:36:14: siehst du jedes mal und immer wieder ein neuer Witz und ganz viele Musikerwitze auch über irgendwelche.
00:36:19: Also es gibt ganz viele Pratscher.
00:36:22: Im Klassenorchester gibt's unglaublich viele Pradscher-Witze.
00:36:25: Stimmt, die kommen gut weg... In unserer Welt gibt es viele Basistenwitze, ne?
00:36:28: Gibt ein älterer Basisten, jüngeren Basisten eine Unterrichtsstunde, danach kommt er sechs Wochen lang nicht und dann trifft der den irgendwann auf der Straße und sagt so, sag mal, wo bist du?
00:36:38: Warum
00:36:39: kommst du nicht mit zum Unrecht?
00:36:40: Sagt der jüngere Basist!
00:36:41: Gicks, gicks, Gicks.
00:36:44: So Beispiel!
00:36:45: Bei Basisten gibt's bei uns viele Witze.
00:36:47: Ja
00:36:47: das stimmt aber, ich kann mir die nicht merken so... Ich bin nicht der Witzetyp.
00:36:52: Aber dieser Pop und Jazz Musiker was sagt ein Pop-Musiker nach dem Konzert zum Jazz Musikern?
00:36:59: Zum
00:36:59: Flughafen bitte.
00:37:05: Das gibt's.
00:37:06: Es ist so geil, weil es... Wir haben so eine solche Jazzmusiker-Freundekollegen, die genau das gemacht haben in den Typen von Flughafen abgeholt.
00:37:16: Aber
00:37:17: ich werde das ketteln mit jeder.
00:37:18: Das
00:37:18: ist geil!
00:37:19: Die Pop-Musiker
00:37:20: wird drei Akorde vor fünfzigtausend Menschen spielen und Jazz Musiker fünfzig tausende Akorde für drei Menschen.
00:37:27: Und ich meine mal muss sagen wie bei all diese Klischees über die wir gerade gesprochen haben, ist da auch immer was dran?
00:37:33: Absolut.
00:37:34: Wir
00:37:34: wollen anoparklich wie Israel loswerden, weil wir jetzt beim Instrumenten sind.
00:37:38: Man sucht seinen Instrument ja nicht zufällig aus sagt man!
00:37:41: Deswegen habe ich das ja vorhin schon angedeutet.
00:37:43: Also, wenn ihr irgendwie jemanden habt in eurer Familie oder ihr überlegt eurem Kind irgendein Instrument an die Seite zu geben.
00:37:52: da steckt einiges dahinter und man irgendwas an seinem Charakter zieht einen dorthin auch oder sollte einen dort hinziehen?
00:37:59: Oder das Instrument formt den Charakter noch ein bisschen.
00:38:02: deswegen ist es wahnsinnig wichtig dass über viele Jahre so zu verfolgen dass man das richtige Instrument am Anfang wählt also so ein Pianist lernen zum Beispiel zuhört
00:38:12: Klar.
00:38:13: Wenn du nicht Klavier spielen würdest, würdest du ja nur reden.
00:38:16: Absolut!
00:38:16: Und mich nie zu Wort kommen lassen.
00:38:18: Ja das
00:38:19: ist meine Art zuzuhören.
00:38:20: Schlagzeuger lernen Verantwortung haben wir gelernt weil die lernen ja irgendwie sozusagen alles zusammenhalten.
00:38:25: Lernst du auch als Pianist muss ich sagen?
00:38:27: Ja
00:38:27: das stimmt auch.
00:38:28: Als Bassisten lernt demut
00:38:31: und... Das ist besonders schwer.
00:38:34: Trompeter lernt Mut, hohe Töne und Saxwunder lernt seine eigene Stimme kennen.
00:38:39: Ja, und guck mal.
00:38:40: Das heißt aber eine schöne Zusammenfassung?
00:38:42: Aber das
00:38:43: ist aus mit Hafe...
00:38:44: Bist du deine Engel?
00:38:45: Ja man ist eigentlich.
00:38:47: die sind aufgebaut wenn alles vorbei ist.
00:38:50: Ihr
00:38:51: wird nur zum Engel!
00:38:54: Zum Engel, nein.
00:38:55: Aber es ist ein übes komplexes Instrument in der Hinsicht, dass man... Es ist unglaublich schwer das zu transportieren.
00:39:01: Man sucht eigentlich wie beim Kontrabassisten die ganze Zeit nach dem passenden Fahrzeug.
00:39:04: Stimmt!
00:39:05: Du brauchst einen Kombi.
00:39:06: Also Bassisten und Harfistinnen sind die ganze zeit damit beschäftigt, das richtige Fahrgerät zu finden.
00:39:14: Und eine Hafe ist unfassbar teuer.
00:39:16: Eine richtig gute Hafe kostet dreißigvierzig, sechzigtausend Euro.
00:39:21: So teuer?
00:39:22: Ist wirklich außergewöhnlich teuer.
00:39:24: Also, wie eine gute Geilge.
00:39:26: Es gibt ja auch Geiken die da musste irgendwie erst mal ein Kredit aufnehmen oder Kontrabass besser.
00:39:32: Das ist wirklich krass!
00:39:33: Was das kostet?
00:39:35: Die
00:39:35: Seele an den Teufel verkaufen.
00:39:40: Wir kommen zur nächsten Kategorie was ich dich schon immer mal fragen wollte und ich habe eine Frage mitgebracht und reicht vielleicht auch für heute.
00:39:46: diese eine Frage darüber haben wir gestern kurz gesprochen denn uns hat jemand besucht aus Basel
00:39:53: gestern stimmt
00:39:54: und ist extra nach Karlsruhe gefahren.
00:39:56: Und hat ... Alex!
00:39:58: Hat uns was Kleines mitgebracht, er hat uns vier Bum-Bumm Eis mitgebraten.
00:40:02: Er hat uns ein Podcast sehr gut gehört, also riesig.
00:40:05: Also, Alex danke dir auch für den Herzen.
00:40:07: Geil!
00:40:07: Und hat das so eine kleine Kühlbox, die ihr beschriftet habt, mit Podcasts, internas sozusagen, mitgepracht?
00:40:15: Und er spielt selbst Saxophon... Ja.
00:40:18: ...und is aber Heilpädagoge spielt saxophon
00:40:23: und
00:40:23: hat uns die frage gestellt.
00:40:24: das fand ich eine gute frage.
00:40:26: was man macht wenn man sich also übersetzt ist jetzt mal Wenn man sich eigentlich unwohl fühlt auf der bühne ja oder merkt heute läuft es irgendwie nicht Und das kann natürlich einmal sein dass man sich irgendwie unwohl füllt im raum weil man was weiß Ich mehr im hintergrund spielen soll und merke die leute interessiert überhaupt nicht.
00:40:42: Oder man kann mit sich selber unzufrieden sein.
00:40:44: einfach merken Heute ist irgendwie nicht so mein tag.
00:40:50: Wir alle kennen dieses Gefühl.
00:40:53: Aber natürlich in dem Moment, wo es drauf ankommt und wo man sagt das sind jetzt diese zwei Arbeitsstunden gibt es Tricks wie man da wieder rauskommt?
00:41:04: Also bei mir ist es so wenn ich den Eindruck habe Es stört mich was hardcore weil ich weiß es klingt flach oder der Raum funktioniert nicht oder irgendwas funktioniert im Publikum nicht nicht die richtige Anlage oder man selber hat ein Scheißblatt, was nicht funktioniert.
00:41:26: Man muss sich immer darauf konzentrieren auf das, was geht.
00:41:29: Das ist die Devise Nummer eins für mich als es gab zum Beispiel einen Gig bei uns wo ich mein Saxophon vergessen habe und ich musste ein Saxophonen... Es war ein Sonntag in Erfurt
00:41:43: Und das war vor allem so großartig, weil das ganze Auto war voll.
00:41:47: Wir sind glaube ich wie ein Transporterfahrt und hatten Anlage mit und die Keyboards und sonst was.
00:41:50: Und wir haben wirklich eine dreiviertel Stunde lang alles aufgebaut, haben dann gesoundscheckt, Bassdrums näher Ansage-Mikrofonen, Keyboards... Alles gecheckt!
00:41:59: Und am Ende war es so ja Anton mach noch fix deinen Sax und du so Äh, wo ist das?
00:42:04: Nee, das ist hier nicht auf der Bühne.
00:42:05: Es muss ein Transporter sein!
00:42:06: Nee, da ist es auch nicht!
00:42:08: Da lag's zu Hause...
00:42:10: Das war so krass, ich bin aus dem Auto raus und sofort in den Hundeschreißer als erstes getreten.
00:42:14: Da hättest
00:42:14: du schon wissen müssen.
00:42:16: Es ist nicht wahrlich dein Charakter.
00:42:17: Und was
00:42:18: haste
00:42:18: dann getan?
00:42:19: Dann hab' ich jemand angerufen, der eine Musikschule hat und er hat mir so einen Schülerinstrument besorgt an seinem
00:42:25: Sonntag.
00:42:25: Und das war halt wirklich ... Auch das Saxon Blatt war für so absolute Anfänger.
00:42:31: Also das ist ganz leicht und es klingt ganz hupig, also ganz schlecht.
00:42:36: Und ich hab wirklich mit aller Imbrunst dieses sehr, sehr schlechte Hupige Instrument dann gespielt.
00:42:44: Das klang furchtbar aber ich habe's mit absoluter Leidenschaft gespielt... ...und weiß ich hab mich geschämt dabei und dachte warum gibt's nicht mehr Gesangs- und Rapsongs beim Duo?
00:42:56: Stimmt!
00:42:57: Aber irgendwie kommt man da durch Es macht was mit einem, man konzentriert sich auf das nötigste.
00:43:06: Klar haben es Leute gemerkt dass es hupig klingt und nicht nach mir aber der Wille war da.
00:43:11: Und was ich damit eigentlich sagen wollte ist Sich auf das zu konzentrieren was geht hilft und das in den richtigen Kontext setzen.
00:43:20: also Ich weiß dass ich an dem tag keine erhöhtes leistungs bringen konnte weil des equipment nicht dafür da war.
00:43:26: Aber ich habe nicht daran gezweifelt Dass das jetzt der letzte gig war in erford.
00:43:32: Sondern es ist halt einfach dann in die Moment so.
00:43:34: Und das Auszuhalten ist echt schwer, weil ... Weil man geht ja davon aus, wenn man anfängt Musik zu machen, ist auch beim Wettkampf so.
00:43:44: Man geht immer nur von den Hundert Prozent aus.
00:43:46: Aber wie oft in deinem Leben aufreichst du hundert Prozent?
00:43:50: Ich sag euch das ein-, zweimal.
00:43:53: Alle anderen Situationen im Leben sind unter neunzig Prozent.
00:43:57: Du kommst selten über diese Neunzig-Prozent Und wenn du in diesem Moment, der neunzig Prozent bist in das Momente und es ist ganz, ganz toll.
00:44:05: Ja!
00:44:06: Und den einfachst du nach... Aber das hast du drei, vier, fünf Mal im Jahr?
00:44:09: Ja.
00:44:09: Und alle anderen sind immer so unter die neunzig Prozent.
00:44:12: Es ist jetzt bei uns ganz selten, dass es unter die Achtzig rutscht.
00:44:15: Fast nie.
00:44:17: Weil wir die Routine haben und die Erfahrung und auch einfach dieses Können in unserem Medier das zu erreichen.
00:44:25: aber ja ... Das ist vollkommen okay so.
00:44:29: Und das zu lernen und auszuhalten, nicht immer von den hundert Prozent auszugehen, ist glaube ich ganz sehr heilend!
00:44:38: Das ist ein Prozess und das gehört eben zum Prozess auch dazu, weil man nur aus diesen Momenten am besten lernen kann.
00:44:44: Wo was nicht so gut läuft, lernst du viel, viel mehr!
00:44:47: Weil Du denkst darüber nach warum läuft es nicht so Gut?
00:44:50: Wie klingt das?
00:44:50: Liegt es am Tartechnik?
00:44:52: Liebt es vielleicht am Raum?
00:44:53: Liebte es an der Setliste?
00:44:55: Liegte es in meinem Instrument als solches?
00:44:57: oder ist es einfach das falsche Publikum mit den falschen Songs zur falschen
00:45:01: Zeit?!
00:45:02: Also... Ganz viele Momente und es gibt ja bei uns auch in den Anfangsjahren so viele Konzerte, wo's noch nicht so lief.
00:45:08: Wo die Leute erst mal sehr skeptisch waren.
00:45:11: In irgendwelchen Gärten oder auch in irgendwelche Jazz-Loops und Clubs.
00:45:15: Wo du dir das Publikum erkämpfen und erspielen musst.
00:45:19: Da nicht locker zu lassen sondern komplett das zu lieben und davon auch wie soll ich sagen ein bisschen bescheuert beeindruckt selbst zu sein.
00:45:28: Und selbst eingenommen zu sein davon dass das cool
00:45:30: ist
00:45:31: Und daran zu glauben, das ist so ein bisschen die Kunst dahinter.
00:45:34: Also sich auch selber in den Moment ein bissel was vormachen und selber sich fünf bis zehn Prozent drauf packen... ...und sich vorgaugeln hilft manchmal mehr als sich fünf- bis zehn prozent zu nehmen und es schlechter zu machen, als es ist.
00:45:46: Ja also keine Zweifel?
00:45:50: Ja doch zwei, wir schon aber an den richtigen Stellen.
00:45:53: An den richtigsten Stellen ja
00:45:55: gut war.
00:45:56: das war gerade.
00:45:56: war das Sinn?
00:45:57: War ein bisschen ausgeholt, aber ist gut!
00:46:00: War zu viel?
00:46:01: Nee Das ist ein Podcast.
00:46:05: Ich hab gerade gesagt, wir müssen hinmachen bis zum nächsten Ging und dann lah war ich so lang.
00:46:09: Keine Ahnung!
00:46:10: Aber ich habe mich grad dran erinnert, das Ding ist man erzählt... ...und man hat so drei, vier fünf Clubs in seinem Kopf.
00:46:15: Ja
00:46:16: ja, klar.
00:46:16: Und was weiß noch wie es war?
00:46:18: Wie man reinkam und dann einer... Was macht mir?
00:46:21: Ja, na klar.
00:46:21: Und
00:46:21: so empfangen zu werden?
00:46:23: Das macht schon was mit einem!
00:46:24: Man muss sich glaube ich oft sagen es gibt zwei Mechanismen.
00:46:28: das eine ist Kontrolle und das andere ist loslassen.
00:46:32: und gerade wenn man sich manchmal unwohl fühlt muss man sich fragen In welche Richtung gehe ich jetzt?
00:46:39: Liegt es daran, dass hier mehr Kontrolle braucht und muss ein bisschen sortiert sein?
00:46:44: oder liegt es daran das man zum Beispiel zu aufgeregt ist weil es ein wichtiges Konzert ist.
00:46:50: Dann ist man oftmals so ein bisschen stiff und dann fehlt es loslassen ein bisschen was mir tatsächlich oft geholfen hat von mir weg zu gehen und meinen Mitmusikern mehr zuzuhören, weil oftmals ist es ja eine Kollektiverfahrung Musik machen.
00:47:03: Das ist also etwas wo man sagt eigentlich ist wie beim Mannschaftssportarten auch Du gewinnst zusammen, du verlierst zusammen und oftmals ist es nicht so dass jemand von der Bühne geht und sagt Mensch das war also unfassbar toll.
00:47:16: Und der andere sagt das war abgrundtief scheiße.
00:47:18: Meistens ist es eine kollektive Erfahrung und wenn man dieses Gefühl hat von Das läuft nicht so richtig dann meistens ist Es so dass die anderen das auch so empfinden können und es hilft tatsächlich Von aus sich selber herauszutreten zu sagen hey meine Ohren kleben jetzt mal besonders doll Am Schlagzeuger und am Basisten.
00:47:34: Und mir hat es geholfen, den Blick zu heben die Leute auch mal anzugucken nicht so introvertiert da zu sitzen und wirklich alles dafür zu tun ein bisschen aus sich rauszukommen.
00:47:42: Und habe ich schon mit Alex besprochen für dich ist natürlich nicht neu Dinge abhaken können gerade wenn was nicht so gut lief.
00:47:49: umso wichtiger dass wieder schnell aus dem system zu bekommen.
00:47:52: aber auch die guten sachen denn oftmals ist die erkenntnis grad auf tour.
00:47:55: du hast ein ganz tolles konzert gespielt und am zweiten abend denkst du gestern lief so toll.
00:48:00: ich mache noch mal genau das gleiche dann wird die kollektive wahrnehmung sein von mist.
00:48:04: irgendwie ist es heute nicht so gut.
00:48:06: das heißt auch da auch die gute dinge schnell wieder gehen lassen bereit sein für neues ja und auf dieses wagen ist antonio jetzt haben wir dass Geil,
00:48:15: das ist auch schön aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.
00:48:18: Ja es ist doch schön!
00:48:19: Jetzt kommen wir noch mal kurz zu unserer Kategorie Deep Talk oder Quatsch.
00:48:23: die muss sein Antonio.
00:48:25: vor uns steht eine Box und wir ziehen daraus ein Zettel...
00:48:29: Einen heute!
00:48:30: Es ist wirklich schon weit fortgeschritten Sascha.
00:48:33: Zieh mal raus!
00:48:34: Das ist ein Zettel, natürlich geht es heute um Klischees.
00:48:38: Das ist allerdings kein Musiker-Klischee.
00:48:40: Es ist das Kl...das Klischee schlechten!
00:48:44: Es is' das Klischeeeee.
00:48:45: früher war alles besser!
00:48:51: Früher
00:48:51: war alles BESSER!
00:48:53: Wie kommst du denn darauf?
00:48:54: Naja ich mein man muss sagen Ich glaube wenn's was gibt Was die eine Generation der anderen Generation mitgibt Ist es DAS.
00:49:01: Früher war alles besser.
00:49:03: Und ich ertappe mich natürlich auch dabei, weil
00:49:08: wir leben
00:49:09: wirklich in taffen Zeiten gerade und... Äh, dass man schon auch wir jetzt inzwischen geneigt sind zu sagen.
00:49:16: Früher war
00:49:17: ich... Nee, das hab' ich aber du hast mir das schon mal gesagt?
00:49:20: Natürlich nicht!
00:49:22: Ich kann mich ja gar nicht an früher erinnern.
00:49:26: Das ist so geil, ich war gestern beim Karsruher Bäcker und dann standen so zwei Frauen die waren gar nicht so alt.
00:49:34: Die eine war vielleicht Ende vierzig Anfang Fünfzig.
00:49:37: Ja gut es ist ein bisschen älter, aber egal was ich ... Ist doch nicht alt.
00:49:40: Nee, aber so jetzt nicht alt!
00:49:42: Nicht alt-alt und unterhielt sich mit der Kollegin darüber wie viel früher die Pommes... vor vierzig Jahren im Freibad gekostet hat und wie wenig Fennig den Eis gekostete.
00:49:57: Und diese Gespräche, ich konnte nicht mehr, ich wollte es eigentlich aufnehmen.
00:50:00: Weil das war wirklich so krass!
00:50:02: Man hat was komplett wahrscheinlich anderes erlebt.
00:50:04: aber auch was man sich einigen kann ist der Preis.
00:50:07: Das ist der gemeinsame
00:50:10: Nenner.
00:50:10: Daran erinnert man sich eben und dann hat man sofort einen Thema.
00:50:13: Klar
00:50:14: und man nimmt natürlich
00:50:15: die guten
00:50:16: Sachen mit.
00:50:20: öfters mal gefragt, als ich Papa geworden bin.
00:50:24: Da war das irgendwie für mich so ein schönes Bild also auch diese Zeit in der wir jetzt leben so anzunehmen weil ich mich gefragt habe in welche Zeit hätte ich gern einen Mädchen reingeboren ja?
00:50:37: In welcher Zeit also der letzten zweitausend Jahre sag mal und allein des letzten Jahrhunderts in welches Jahrzehnt wärst du gerade da als Mädchen, als Frau reingeboren worden hätte es gesagt geil das ist die richtige Zeit für mich.
00:50:52: Und natürlich war meine Erkenntnis dass ich dachte schön dass du jetzt geboren bist weil so kontrovers viele Dinge sind.
00:51:02: und auch Jetzt soll gar nicht ausarten dieser podcast So viele Fragezeichen die sich für die Zukunft stellen erlebe ich das auch jetzt gerade wenn's um Kindergärten geht und ich unterhalte mich dann natürlich mit meinen Eltern, wie es früher war.
00:51:19: Oder wenn's um Schulen geht und die Möglichkeiten, die es heutzutage gibt was nicht heißen soll dass das überall so ist bin Ich sehr dankbar muss ich ehrlich gesagt sagen.
00:51:29: Und da habe ich so also das war alleine so ein gedanke wo ich gedacht hab hey Da habe ich total mein frieden mitgefunden eben Nicht zu sagen früher alles besser weil als ich mir das durch den kopf gehen lassen habe allein Alleine das oder ist ja schon großes thema dachte Das ist schön, dass es genau jetzt ist.
00:51:48: Ich kann mich daran erinnern das meiner ersten Band mit unseren Freunden aus Meisen der Homeboy-Band mit Girl.
00:51:58: Wir hatten eine Band mit Clemens und der hatte ganz viele Geschwister und seine Mama Sebille war ne ganz starke Frau und die hatte vier Geschwisters noch also auch einige Schwestern und so Und wir wollten natürlich eine Jungsband gründen.
00:52:14: Wir waren so elf
00:52:15: oder
00:52:16: zehn, elf sowas und dann sagte sie Bille, könnt ihr gerne machen?
00:52:21: Aber die Tochter macht mit.
00:52:23: Ja!
00:52:23: Und wir hatten uns aber schon Homeboy Band genannt.
00:52:27: Homeboy-Band... ...und die hieß dann Homeboy band Mit Girl.
00:52:32: Das
00:52:33: ist eigentlich cooler.
00:52:34: Und das ist natürlich viel, viel cooler.
00:52:35: Wir haben am Anfang gedacht mir, oh ist das doof.
00:52:38: Aber als wir dann unsere Songs gespielt haben Brot für die Welt Und noch irgendwie einen anderen Hit, den wir geschrieben hatten.
00:52:46: War das mit Frauenstimme und mit Mädchenstimme viel cooler?
00:52:49: Ja.
00:52:49: Und viel besser!
00:52:50: Ich weiß einfach es hat... Es war aber eindrücklich für uns auch Jungs, dass da eine Mama so stark ist und sagt Ne, ist doch ganz klar, also ein Mädchen muss dabei sein.
00:53:00: Ja.
00:53:04: Es ist großartig, dass es immer auch in jeden Zeiten solche starken Leute gab, die einfach gesagt haben scheißegal was komform ist.
00:53:12: Homeboy-Band was für ein Quatsch!
00:53:14: Man muss einen Girl mit rein
00:53:16: und vielleicht Antonio erzählen wir in zwanzig Jahren das vor zwanzigeren die Kugel Eis nur zwei Euro fünftig
00:53:21: gekostet hat.
00:53:22: Nur zwei
00:53:23: Euro fünfzig weißt du das noch?
00:53:24: Ja
00:53:26: aber schön Gedanken als Papa auch so dass du so im Blick hast.
00:53:30: also das zeichnet dein Charakter wirklich aus.
00:53:33: Ich
00:53:33: bin eben Pianist.
00:53:37: Wir kommen zur letzten Kategorie, unsere Dush-Lieder Pikachu Playlist wollen wir füttern mit guten Songs und Tipps und Geschichten.
00:53:47: Antonio was hast du mitgebracht?
00:53:49: Ich habe ein Song mitgebracht von einem Musiker den ich kennengelernt habe vor über acht Jahren bei Tefanois.
00:53:55: Ja.
00:53:56: Ich war da mit Clueson und Tim Neuhaus, wir haben da im Trio gespielt.
00:54:01: Dieses Konzept der Sendung war, dass man noch einen anderen Gast immer hat und der andere Gast war Glenn Hansard.
00:54:09: Und ein wunderbarer irischer Musiker, der ja eigentlich bekannt geworden ist durch den Film.
00:54:19: Der heißt Once wo er sozusagen der Hauptdarsteller war.
00:54:23: als Musiker der Auftritt und hat ein Song geschrieben Ja, auch dann sozusagen in Oskar bekommen hat für den besten Song.
00:54:33: Wow!
00:54:33: Das wusste ich nicht.
00:54:34: Und Clan ist wirklich ein außergewöhnlicher Musiker und wir haben uns auch hinter der Bühne unterhalten und sind uns wirklich... ...nicht angefreudet.
00:54:43: aber er hat paar sehr schöne Sachen zurück
00:54:45: hinterlassen.
00:54:45: Sehr schöne Sachen zu mir gesagt.
00:54:47: Wir sind da nach dem Gig in die Kneipe.
00:54:51: Da war die Party.
00:54:52: Und haben die ganze Nacht in so einer Berliner Kneipe noch zusammen Musik gemacht.
00:54:56: Geil.
00:54:57: Mit Tim an der Gitarre noch?
00:54:59: Klüsen hat dazu gerappt und Glenn hat Gitarre gespielt und seine Songs gespielt.
00:55:04: Und das hat er sein ganzes Leben lang gemacht, und Glenn ist vor einigen Tagen ganz tragisch nach so einem Abend auch in dem irischen Pub von seinem Heimatort verstorben.
00:55:16: Das mit Motorrad unterwegs gewesen nachts.
00:55:20: Er ist tödlich sozusagen veruntlückt und es hat mich wirklich... ganz schön tief getroffen.
00:55:24: Tim und ich, wir haben uns auch sofort an dem Tag noch angerufen.
00:55:27: Auch nachts noch Klüsnen hat er auch noch geschrieben und es hat uns wirklich ganz sehr berührt weil Tim ja auch mit ihm dann auf Welttournee war als er war.
00:55:36: Ja das habe ich hinbekommen.
00:55:39: Und er hat ganz viel mit Glenn zusammen Musik gemacht.
00:55:42: die hatten auch weitere Pläne für den Tournix, siebenundzwanz glaube ich also einen Musiker der uns nicht Kurz kennenlernen durfte mit ihm kurz auch ganz kurzen abends nachts noch hängen und spielen konnte.
00:55:54: uns hat mich ganz sehr berührt der Tod.
00:55:56: Ja,
00:55:57: und trotzdem bleibt was von ihm?
00:56:00: ist es wirklich so eine besondere Musiker Persönlichkeit gewesen das wirklich ganz viele Leuten was gegeben hat?
00:56:07: ja Und deswegen packe ich den Song von ihm drauf eben den Titelsong des Films und primiert mit dem Oscar Falling Slowly.
00:56:18: Das ist gut.
00:56:20: In gewisser Weise passt mein Musik-Tipp heute auch dazu, denn es ist ein Song von jemanden der – haben wir letzte Folge drüber geredet?
00:56:29: – glaube ich genau heute, wenn der Podcast rauskommt und hundertfünfundzwanzig Jahre alt geworden wäre, Louis Armstrong, und der Ich pack drauf wurde Wonderful World!
00:56:38: Und man muss sagen, wahrscheinlich passt das gut miteinander?
00:56:43: Und gerade er mit dieser schwierigen Kindheit und Jugend, die er hatte als im Weisenhaus.
00:56:50: Und gerade eher der auch natürlich Rassentrennung und auch unglaublich viel Leid gesehen hat in seinem Leben aber mit so einem Song irgendwie den Blick aufs Schöne richtet ja?
00:57:06: Ich glaube grad in der jetzigen Zeit sind solche Gedanken und gerade solche Songs ganz doll wertvoll, weil sie uns nicht nur zeigen wie schlecht alles ist.
00:57:17: Und dass früher alles besser war oder das Basis nur Grundhöhne spielen oder was er war sondern... Das ist um diese Gefühle geht und dass es diese Sachen auch gibt.
00:57:28: ja der Songtext von World of Wonder for Worlds ganz einfach.
00:57:31: Es zeigt die einfachen Dinge, das was alles immer da ist.
00:57:38: weißt du?
00:57:39: Du sagst guck einfach mal an Himmel, der ist immer da Natur ist immer dann.
00:57:45: Das ist alles da.
00:57:46: wir können uns dem bedienen.
00:57:47: Wir können auch bereit sein so wie du das manchmal sagst bereit sein für das Schöne Und auch bereit sind das was Gutes passiert.
00:57:55: Und mit diesem doch sehr versöhnlichen Abschluss, Antonio.
00:58:00: Pathetischen!
00:58:01: Pathetische
00:58:02: Abschluss entlassen wir euch jetzt in eure Woche ist vielleicht eine schöne Inspiration für diese Woche den Blick fürs Schöne.
00:58:11: Absolut.
00:58:12: und wer noch unser letztes Sommerkonzert erwischen möchte?
00:58:15: Stimmt
00:58:16: So, nee wir haben noch zwei drei.
00:58:18: Aber egal, eines der letzten mit... Ja?
00:58:21: Am zweitzundendsten August spielen wir ein ganz besonderes Familienkonzert in Leipzig.
00:58:26: Der Parkbühne Geyserhaus.
00:58:29: Kommt mit Kind und Kegel vorbei.
00:58:30: Das ist ein Familienkonzerts.
00:58:31: Siebzehn Uhr geht's los!
00:58:32: Genau deshalb.
00:58:33: Weil man danach dann auch schön Party machen kann.
00:58:36: Macht's gut!
00:58:37: Natürlich, unsere zwei Stunden Arbeit sind verrichtet.
00:58:40: Ja und danach geht es natürlich chaotisch weiter.
00:58:44: Also was für eine Folge hier aus dem Hotelzimmer Karlsruher?
00:58:47: Abs.
00:58:47: geht's, weiter geht's.
00:58:48: Weiter geht's
00:58:49: heute
00:58:49: in Schwätzingen.
00:58:51: Heute Nacht werde ich wieder richtig gut schlafen.
00:58:52: Ich denke auch.
00:58:53: Tschüss!
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