Tourtagebuch

Shownotes

Wir sind wieder auf Tour und melden uns direkt aus unserem Hotelzimmer in Görlitz.

Zwischen Jazzkonzerten, Live-Podcast und einem Zirkusprojekt mit Kindern und Jugendlichen ist alles dabei, was das Tourleben so schön chaotisch macht. Außerdem geben wir euch einen exklusiven Einblick in die Entstehung unseres neuen Albums. Wie weit sind wir eigentlich? Welche Songs haben es bereits auf die Liste geschafft? Und was verraten die ersten Songtitel über das, was euch erwartet?

Eine Folge mitten aus dem Leben zweier bester Freunde, die in den letzten zehn Tagen gemeinsam rund 3000 Kilometer zurückgelegt haben – und erstaunlicherweise immer noch miteinander sprechen.

// Hier gehts zur Playlist "Duschlieder Pikachu": https://open.spotify.com/playlist/16YQ3viZYpLfPkeofsb80n?si=xAGQ1VatS6Gh0okc2JxNzw&pi=vK5ad74_SLiJL

// Mehr Infos zum Duo Stiehler/Lucaciu: https://open.spotify.com/intl-de/artist/7nSGBz4UKbB91w3Qm6Mjcm?si=IY1t76fbSfit8pwiVgek0A

https://www.instagram.com/duostiehlerlucaciu

https://www.duo-show.de/

//Ihr könnt uns finanziell für die Arbeit am Podcast unterstützen. PayPal: shop@egolaut.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich Willkommen zum Podcast.

00:00:01: siebentausend, siebenhundert Tage.

00:00:03: Wir grüßen euch heute aus Görlitz einer wunderschönen Stadt!

00:00:07: Wir haben gelernt es ist die sechstgrößte Stadt Sachsons mit circa fünf und fünftig bis sechsundfünfzig tausend Einwohnern und wir sind Teil davon für eine Nacht und einen Tag.

00:00:21: Und ich grüße euch aus dem Hotelzimmer von Sascha Stiehler.

00:00:25: Ja,

00:00:26: Zimmer hundert acht.

00:00:27: Die Suite?

00:00:29: Wir grüßen euch!

00:00:30: Antonio regelt sich noch in meinem Bett.

00:00:33: Also ich habe hier nicht geschlafen aber du hast dich sozusagen an den Schreibtisch des Zimmers gesetzt.

00:00:41: Ich durfte einfach mich in deinem Bett reinlegen.

00:00:44: Es ist noch leicht warm.

00:00:46: Du bist auch im anderen Zimmer.

00:00:48: Man muss praktisch geradeaus, links

00:00:50: am Westflügel

00:00:51: vorbei.

00:00:52: Hohrens Jagdzimmer und wenn man dann noch zwei Türen weitergeht ist man bei dir.

00:00:56: ich sitze unten.

00:00:57: Ja du sitzt unten und das ist so der ganz dunkle Raum.

00:01:01: Eigentlich ein Winnie mit so eine Kammer und ich sitz oben am Kamin.

00:01:06: Das

00:01:07: gibt auch schon einen Brandy.

00:01:08: Das könnte ich mir gut vorstellen!

00:01:10: Mit

00:01:10: Cherry Geschmack.

00:01:12: Freunde

00:01:12: wir nehmen euch heute mit.

00:01:14: Also ist so eine Art Tour-Tagebuch, kann man sagen.

00:01:16: Denn wir sind eigentlich auf Tour die ganze Zeit!

00:01:19: Wir sind die ganze zeit auf Tour und

00:01:20: es sind viele

00:01:22: unterschiedliche Termine.

00:01:23: gerade Antonio uns wird's sag ich mal nicht langweilig.

00:01:25: das ist das positive daran.

00:01:28: Es ist wirklich...es ist grade ein großes Durcheinander an Programmen.

00:01:32: ja wir haben euch letzte Woche berichtet von einem Konzert mit unserer alten Jazzband Change Request.

00:01:39: Gestern haben wir ein Konzert gespielt hier in Görlitz zu den Görlitzer Jazz-Tagen, zusammen natürlich mit unserem Schlachtzeuger Dominik Gaga Elad.

00:01:48: Heute!

00:01:48: starten wir dann später nach Zittau, das ist hier auch um die Ecke und haben mit Kindern und Jugendlichen zusammen ein Zirkusprojekt.

00:01:56: Und wir sind gespannt was uns da erwartet.

00:01:58: denn die Kinder und Jugendliche die haben zu unserer Musik zu bestimmten Titeln Performances und Artistic Tricks vorbereitet und Wir müssen das heute noch mit den Proben und zusammenbringen und dann wird es eine Aufführung geben.

00:02:15: Das ist irgendwie grad wieder das Schöne, dass man sagen kann, na ja, man isst auf Tour.

00:02:18: Aber man stumpft wirklich nicht ab weil man hat gar keine Zeit dafür, weil gefühlt jeden Tag ein anderes Programm ist.

00:02:24: Übermorgen nehmen wir unseren Live-Podcast auf in Plauen.

00:02:30: Und am Samstag geht's dann auch noch nach Dortmund zu einem kleinen geheimen Party wo wir sozusagen eine Museum mit Maschinen die Rhythmen machen zusammen improvisieren und spielen.

00:02:46: Genau,

00:02:47: also wir sollen zum Maschinen spielen!

00:02:49: So unglaublich so Dampfmaschinen

00:02:52: die

00:02:52: werden angestellt und dann werden wieder darauf improvisiert als es klingt einfach es ist einfach ich liebe unseren Beruf.

00:02:57: ja

00:02:57: das ist gar kein beruf ist einfach nur spielend nicht mal mal nach zahlen sondern einfach hier macht ihr macht irgendwas

00:03:06: wirklich gerade.

00:03:07: es ist sehr abwechslungsreich.

00:03:10: Zwischendrin fahren wir immer wieder nach Leipzig.

00:03:14: Und waschen die Schlippe?

00:03:15: Waschen die Slippies und basteln an unserem neuen Album, darüber will ich auch heute mit dir noch sprechen, Antonio!

00:03:21: Ich möchte ... weil ich finde alle, die diesen Podcast hören kann man ja wirklich sagen das ist sozusagen

00:03:29: die DU-Premium-Klaas.

00:03:32: Ja, deshalb finde Wir sprechen ja immer mal wieder über kreative Prozesse im ganz Allgemeinen.

00:03:38: Heute könnten wir so ein bisschen mal ins Detail gehen, wie es um das neue Album steht und die neue Musik geht.

00:03:44: Aber bevor's soweit ist... Du guckst mich so fragend an!

00:03:47: Willst du es noch nicht verraten?

00:03:49: Dass die Platte mit Saxophon

00:03:50: ist?!

00:03:52: Doch ich wollte einfach mal sagen danke für das Feedback immer.

00:03:56: Wir sprechen hier jedes Mal was aus der Seele heraus ... beim Sprechen denkt man, ah das lasse ich lieber weg und sag erzähle nicht zu viel.

00:04:09: Und dann erzählt man es trotzdem?

00:04:11: Ja!

00:04:12: Ich wollte noch mal Danke sagen dass das so ein schönes Feedback immer gibt.

00:04:15: also wir spüren das und ihr kommt ja auch nach den Konzerten zu uns... ...und entspricht uns auf dem Podcast drauf an und wir merken das ja auch, dass die Tickets schnell weggehen bei den Live-Podcasts.

00:04:25: Also herzlichen Dank für das positive Feedback.

00:04:30: Danke, dass ihr da so dabei seid und das bedeutet uns wirklich was.

00:04:36: Weil ja klar erzählen wir auch die ganze Zeit wenn wir im Auto miteinander unterwegs sind.

00:04:42: Uns eigentlich alles ist jetzt nicht so, dass wir miteinander unterwegs in dem Auto sitzen und dann ist es still sondern wird schon viel gelabert.

00:04:51: aber dass man das auch noch mal so öffentlich macht und das dann auf freudige Ohren stößt das macht uns fröhlich Dankeschön.

00:04:59: Du redest so, wie du da liegst.

00:05:02: Du rutschst immer tiefer und liegs eigentlich schon im Bett.

00:05:06: Wenn ich die so sehe ist es noch nachts um eins mit deinem Brandy?

00:05:11: Ich weiß nicht!

00:05:12: Es gibt Tage wo ich denke... Im Alltag habe ich das gar nicht.

00:05:17: Aber wenn ich unterwegs bin, denke ich heute ist mein Badermanteltag.

00:05:21: Ich persönlich selber habe kein Badmantel doch ich hab einen aber der ist im Schrank und ich nehme den eigentlich nie raus.

00:05:27: früher war das häufiger ... wenn wir unterwegs sind.

00:05:29: Aber jetzt ist so, ich bin zum Bademantel... Ich kann mir auch so vorstellen warum Leute im Hotel leben?

00:05:35: Ja!

00:05:35: So was wie Benjamin Stuckradt vom Barrow oder Udelindenberg.

00:05:39: Ich kann das nachvollziehen dass Menschen sagen ja dann ich lebe irgendwann im Hotel.

00:05:43: Ja wird alles gemacht für einen.

00:05:45: Ist ein bisschen Kinderbetreuung für große?

00:05:47: Ja genau, Kinder betreuen für große und du gehst dann halt mit Schlappen raus Als

00:05:54: jemand in den Zimmer aufräumt.

00:05:55: Das ist einfach wirklich... Ach, deshalb machen wir hier...

00:05:58: Niemand wäscht die

00:05:59: Wäsche?

00:06:01: Na klar!

00:06:03: Das sind doch alles großgewordene Jungs und so leben sie auch.

00:06:06: Oder nicht groß gewordenen Jungs?

00:06:09: Doch, die sind ja groß geworden also die sind mindestens ein-sebzig.

00:06:12: Manche noch.

00:06:13: Für dich sagen aber klar das ist halt...

00:06:19: Ja, jetzt checke ich das erst.

00:06:20: Ich hab ja krass gesagt, dass du immer alles mir erklären kannst wie die Welt funktioniert.

00:06:27: Also

00:06:27: wer hat was für dich?

00:06:28: Nee nicht so ne?

00:06:31: Aber ich kann dem schon etwas abgewinnen, ein bisschen Kontrolle abzugeben und so sage hier macht es mir schön.

00:06:37: Ne aber auf Dauer...ich bin schon ein Heimscheißer!

00:06:39: Das muss ich ganz klar sagen.

00:06:41: haben wir auch immer hier schon mal drüber geredet?

00:06:44: mein Lieblingshotel ist nach wie vor zu Hause.

00:06:46: Mama Das hat sich geändert.

00:06:51: Aber es ist wirklich, ich bin Heimscheißer.

00:06:57: Ich schlafe auch am besten zu Hause.

00:07:00: Aber Antoni, bevor wir hier reinsteigen, erst mal sei gesagt Wir waren gestern wirklich angetan von Görlitz.

00:07:08: Und auch wenn ihr den Podcast jetzt aus der anderen Stadt hört und sagt, naja gut.

00:07:14: Was soll ich damit?

00:07:14: Ja!

00:07:15: Ich sage euch in eurem Leben, ihr werdet Girlits noch kennenlernen.

00:07:18: früher oder später kommt man mal hierhin und so ging es uns gestern und wir waren richtig überrascht was für eine wunderschöne Stadt das hier ist.

00:07:29: Und wir haben noch nicht mal

00:07:31: alles gesehen?

00:07:31: Ja, aber du hast ja viele deutsche Städte wo du denkst, ja und dann gibts so ne Altstadt!

00:07:37: Dann ist das wunderschön.

00:07:39: und dann gehst du wieder zwei Straßenzüge weiter und denkst ja gut.

00:07:45: Gürlitz ist anscheinend anders weil egal wo wir langgefahren sind war es eigentlich überall schön und grün.

00:07:49: man muss dazusagen es waren natürlich auch Neunzwanzig Grades hat die Sonne geschehen

00:07:55: Das

00:07:56: hilft immer.

00:07:57: Aber wir waren richtig angetan und anscheinend wurde Görlitz im Krieg nicht so krass zerstört, also es sind wirklich viele alte Häuser noch hier, viele Parks... Man hat das Gefühl ist es Platz da!

00:08:09: Wir haben sogar mal an die Fenster der hiesigen Immobilienfirmen geguckt und dachten uns krass...

00:08:16: Sieh man doch nach Görliz?

00:08:17: Wenn wir jetzt, wenn wir jetzt vierzig Jahre sparen Und alles zurücklegen, dann könnte man sich sogar in Görlitz einen Fünfzig Quadratmeter Bude leisten.

00:08:24: Nein!

00:08:25: Die Preise sind wirklich anders als in Leipzig zum Beispiel, das ist wirklich krass.

00:08:29: Ja und schöne Sachen also Stadtvilla am Park zum Beispiel.

00:08:34: So und das ist eben auch ein Vorteil wenn man diesen Podcast hört, man weiß eben dann auch Bescheid über die Immobilienangebote in Görls.

00:08:40: Aber ich will es noch sagen, die Stadtvillage falls ihr die jetzt googelt, die nehme ich Ihr könnt euch was anderes aussuchen.

00:08:46: Nehmt irgendwas, es ist genügend Platz für alle da in Görles!

00:08:50: Die Stadt ist ausgelegt für hunderttausend im Moment wo ihr hier hast gesagt fünffünfzig tausend.

00:08:55: also.

00:08:55: insofern lasst uns nicht streiten an dem Punkt.

00:08:58: ja ich will keine Diskussion.

00:09:00: Ich nehme die Stadt Willer.

00:09:01: wir können gerne meine Nachbarn werden Ich halte aber Kampfwunde.

00:09:08: Zwickauer

00:09:08: Kampfwunde!

00:09:09: Wagt es nicht?

00:09:11: Nein, ich war wirklich angetan und gestern war so ein überraschender Abend weil ich hatte mich eh drauf gefreut dass wir mal wieder mit Gaga spielen haben wir nämlich jetzt zwei Wochen lang nicht gemacht.

00:09:22: man hat sich schon vermisst Und dann war es so ein Abend, ich wusste nicht so richtig.

00:09:27: was kommt auf uns zu.

00:09:29: Kommt Leute wie sind die Leute drauf?

00:09:31: Wie ist denn die Leute darauf, die das hier vor Ort machen?

00:09:34: und es war rundum gut.

00:09:35: Es hat alles gepasst Das Publikum war toll Wir waren gut drauf.

00:09:40: dass hat sich irgendwie gegenseitig so schön hochgeschaukelt gestern.

00:09:44: wir waren angetan von der Stadt Wir wurden davor ausgeführt und haben lecker gegessen.

00:09:50: Das Hotel was du rausgesucht hast war gut Antonio.

00:09:52: also Ich bin ganz besählt Ja.

00:09:55: Also hast du schon gesagt, dass es schön war in Görlitz?

00:09:58: Ich nehme die Stadt Willer!

00:10:00: Ja ich finde ja solche alten Städte ganz zauberhaft und davon gibt's ja einfach unglaublich viele.

00:10:06: Ja also auch generell in ganz Europa und man denkt immer man muss sonst wo hinfahren aber es gibt auch wunderschöne Städten einfach in unsere Region und da einfach mal dahin zu fahren.

00:10:19: Wobei sonst wohin?

00:10:21: also Görliz ist ja schon jetzt sage ich mal nicht der nächste Abstecher

00:10:24: Ja, aber Maisen zum Beispiel ist auch wahnsinnig schön.

00:10:27: Ja,

00:10:27: stimmt!

00:10:28: Maisen ist eine wahnsinnige schöne Stadt.

00:10:30: Zum Beispiel Werniger Rode hat wahnsinnigt schöne Ecken... Nee wirklich, du lachst mich da an.

00:10:37: Nein, das ist so eine Abstufe.

00:10:39: Meistens ist es wahnsinnig schön.

00:10:40: Görlitz ist Wahnsinnig Schön.

00:10:41: Dann kommt die Kategorie Werniger Rode hat viele schöne Ecken.

00:10:45: Nein!

00:10:46: Die Kategorien für die schöne Ecke

00:10:48: sind

00:10:48: sozusagen schon eine Kategorit runter.

00:10:50: Aber

00:10:50: gerade in Mitteldeutschland hast Du ja sehr sehr viele Orte, die Sie

00:10:55: wahnsinn nicht schön sind.

00:10:56: Wahnsinn ich viele schöne ecken haben.

00:10:59: Auch diese Konnotierung, wahnsinnige Schöne Ecken oder schöne Eken

00:11:04: Ja.

00:11:05: Das

00:11:05: ist ja wirklich so, also ich stelle mir Ecken nur so... Ist ja wirklich nur so ein wirklich... Ein

00:11:09: Eckerheit!

00:11:09: In den Satz gehen wir auch vor zur Ecke

00:11:11: zum Bude und holen mal die neue Zeitschrift irgendwie aus der Ecken-Zeitschriftsbude.

00:11:16: Aber du sprichst trotzdem ein gutes Thema an Dennn.

00:11:19: das will ich schonmal antiesern bei unserem Live-Cut-Taste.

00:11:22: Ja gibt es

00:11:23: auch viele Ecken?

00:11:24: Nein wird es um Heimat gehen

00:11:27: Ja.

00:11:28: Also Heimat in jeder

00:11:28: Richtung... Bespricht's noch nicht an, dass wir dann während des Podcasts komplett ein neues Thema aufmachen?

00:11:33: Nein nein!

00:11:33: Ich will das nur schon mal antiesen weil es ja auch jetzt gerade darum geht.

00:11:35: du hast es gesagt im Mitteldeutschland gibt es wahnsinnig viele schöne Ecken und genau um diese wunderschöne Ecken soll es gehen und um dieses Gefühl was ist Heimat?

00:11:45: Was verbinden wir mit Heimat ?

00:11:47: Was sind vielleicht Geschichten von Heimat?

00:11:49: kann man Heimat auch mitnehmen auf Reisen?

00:11:52: Kann man Heimat auch bei Menschen finden, ist Freundschaft Heimat.

00:11:57: Ausgeschlossen!

00:11:57: Also es wird eine philosophische Folge und ich habe mich schon ein paar Geschichten von dir überlegt die ich preisgeben werde.

00:12:05: natürlich

00:12:06: Das ist gemein.

00:12:07: Ja

00:12:08: das is fies weil ich weiß ja nicht was kommt.

00:12:11: Es darf nicht zu krass sein.

00:12:12: Nein

00:12:12: es wird krass.

00:12:13: Nein

00:12:16: du hast nämlich auch viele wahnsinnig Schöne Ecken in deiner Biografie.

00:12:22: Die werde ich aufdecken!

00:12:25: Wir sind ja auch Kanten dabei?

00:12:28: Ohja...

00:12:30: Okay, lass uns weiter machen.

00:12:32: Weil lieber also ihr müsst euch keine

00:12:34: Sorgen machen.

00:12:35: Görlitz

00:12:36: hat schöne Ecken, da waren wir stehen geblieben.

00:12:37: Jetzt bin ich gespannt aufs Circus Set in Zittau und es wurde nämlich zugetragen.

00:12:42: wie ist der Zufall so wild haben wir vor einigen Tagen auch schon in einem Circus Selt gespielt In Klingenberg.

00:12:48: Das ist bei Freiberg, Freibergg liegt in Mitteleuropa.

00:12:52: Schön!

00:12:52: Damit

00:12:52: ihr das verworfen könnt.

00:12:54: Wir haben in diesem Zirkus gespielt und da war praktisch ein Festival und viele zum Teil internationale Artisten waren dort.

00:13:02: Und uns wurde gesagt dass ganz viele Leute aus dieser Szene mit unserer Musik arbeiten und es war für mich schön endlich mal unsere Zielgruppe kennenzulernen.

00:13:15: Ja, weil man fragt sich ja immer.

00:13:16: Wer hört die Musik und so was?

00:13:17: Und wir werden auch immer mal in Videos verlinkt wo so Trapezkünstler im Berliner Zirkus zu Plugwitz ihre Performance machen... ...und sind immer ganz berührt davon und natürlich auch beeindruckt und hoffen das nichts schief geht.

00:13:32: Das denke ich immer sofort wenn ich Videos gucke von Trapez-Künstlern.

00:13:36: Hoffentlich geht nichts schieb!

00:13:37: Naja

00:13:38: voll!

00:13:38: Weißt du dich

00:13:39: immer

00:13:39: Schiss?!

00:13:40: Nee

00:13:40: Okay

00:13:41: Die trainieren das ja ganz häufig.

00:13:43: Ja,

00:13:43: aber ich denke trotzdem immer... Aber Fakt ist es schön zu sehen auch da wieder was mit unserer Musik passiert.

00:13:51: Ja die wird gespielt.

00:13:54: Und zwar im Circus!

00:13:56: Ja finde ich auch.

00:13:58: Ich weiß nicht warum, aber es hat auf jeden Fall irgendwas oder es löst irgendetwas bei denen aus wo man sagt so dass passt perfekt zu einer leichten, schönen Nummer.

00:14:08: Weil ich stelle mir eigentlich unsere Musik nicht... Ist doch so!

00:14:11: Ich stelle mich jetzt nicht vor dass wie bei so einem Trommelwirbel, wo eine unglaubliche Spannung drin ist in der Musik, wo alle sagen so wow und jetzt springt er von hundert Metern runter und springt in diesen Mini Swimming Pool.

00:14:25: Weißt du darunter läuft ja ja nicht plackwärts?

00:14:28: Sondern es ist irgendwie die Musik die so beschwingt ist und dazu braucht's auch ne Beschwingte Nummer sozusagen, die da dargeboten wird.

00:14:36: Das ist ja jetzt keine Hochspannungsmusik oder?

00:14:40: Nee das stimmt!

00:14:41: Also ich meine es erreicht uns ja auch immer wieder über die Briefe und da steht immer wieder dieses Wort Leichtigkeit Und Ich glaube dass ist wahrscheinlich das verbindende Element zwischen unserer Musik und so einer Trapeznummer und der gemeinsame Nenner dass es manchmal ums Abheben geht oder ums Fliegen, sondern es geht oftmals darum schwierige Dinge einfach aussehen zu lassen.

00:15:07: Ja... Schöner

00:15:07: ist unerstreichig!

00:15:08: Und ich finde egal ob's um Artistik geht und Musik oder eben auch um Sport das ist ja auch so eine Sache, egal ob du jetzt ein Fußballer siehst ... jemanden, der auf dem Bachen was macht oder sowas.

00:15:22: Sieht ja alles so einfach aus!

00:15:24: Das

00:15:24: ist so sagschwer!

00:15:25: So ein einfacher Überschlag mal aufm Eis wo ich denke... Ja komm gib mir die Schlitzschuhe her mach' ich auch!

00:15:31: Weißt du was ich meine?

00:15:31: Aber es sieht so leicht aus und trotzdem und das finde ich immer abgefahren dass man auch gerade im Sport ... im sportlichen Bereich dann so diese krassen Unterschiede erkennt.

00:15:42: Zwischen Leuten, wo man dann sieht... Oh!

00:15:44: Das sieht doch schwer aus, weißt

00:15:46: du?

00:15:46: Und

00:15:46: Leute die das mit so einer scheinbaren Leichtigkeit machen, wo sich fragt wie geht es?

00:15:51: Aber

00:15:51: das ist generell so krass, wie wir gestrickt sind als Menschen weil es muss ja irgendeinen Auslöser bei dir geben dass du sagst ok ich gehe aufs Eis entweder um Muddy oder Oma oder irgendwie gibt's eine Prägung, dass man sagt okay man wird Kunstläuferinnen.

00:16:09: Es muss ja irgendwie einen Punkt geben, wo du sagst ich beiß jetzt die Szene zusammen und mach diese zehn, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig tausend Stunden bis es erst noch richtig gut aussieht.

00:16:19: Ja!

00:16:20: Das ist auch bei der Geige.

00:16:20: wenn du anfängst Geige zu spielen klingt dann wirklich meistens wie halt so...

00:16:24: Wie Geige?

00:16:27: Geige wirklich

00:16:28: klingt.

00:16:30: Und ich hab' auch ganz häufig ... Du kannst das in meiner Timeline von meinem Handy sehen was ich mir an Videos runterladen das jedes achte video, was ich mir runterlade ist in irgendwelche bauchbeine po-übungen weil ich sage ah ich würde so gern wieder einen richtig schönen sixpack haben

00:16:48: ja

00:16:49: weißt du?

00:16:50: Ja und ich denke dann immer so ja okay.

00:16:53: Ich mache das jetzt jeden morgen und macht es zweimal und dann werde ich eine woche später wieder das nächste Bauchbeinepo-video runter.

00:17:02: aber Es muss ja irgendwas geben dass man sagt ok ich zieh das jetzt wirklich ganz lange durch wahnsinnig Bock, mich zu quälen.

00:17:11: Das ist schon wirklich toll und wir als Musiker können damit wirklich relating mit solchen Leuten die sagen ey krass ich mach was komplett nördiges ja und liebe das und werde klauen.

00:17:24: zum Beispiel

00:17:27: der meister deep

00:17:28: Ja oder Meister Deep Meister deep ist gut nein aber das finde ich krass

00:17:33: naja aber man muss dazu sagen Das ist vielleicht ein ganz interessanter Punkt, weil ich glaube der Schlüssel liegt bei den meisten über die wir hier reden in der Kindheit.

00:17:43: Ist bei uns nicht anders.

00:17:45: Das sind viele Sachen gerade egal ob du jetzt mit diesen Sportlern redest oder mit Musikern.

00:17:51: das sind ja oftmals Biografien die starten nicht erst mit achtzehn oder mit sechzehn so im Sinne von.

00:17:56: Da hab ich das Klavier gesehen, als ich mein Abi gemacht habe und dann hab' ich mich da mal angesetzt.

00:18:02: Sondern das sind ja oftmals Biografien die deutlich früher losgehen... ...und es ist im Sportjahr das Gleiche!

00:18:07: Und was passiert also auch Retroperspektiv aus meiner Sicht?

00:18:13: Ist dass man etwas so lernt und auch intuitiv lernt wie laufen und wie seine eigene Muttersprache.

00:18:22: Also ich sag mal der Ich selber habe gar nicht mehr so diese aktive Erinnerung an ein Lernprozess, was mein Instrument angeht.

00:18:31: Weil die Basics, die waren gelernt bis ich elf, zwölf Jahre alt war und muss auch dazu sagen, ich war jetzt nicht der Typ, der drei Stunden am Tag geübt hat, niemals, ne?

00:18:40: Sondern eine Regelmäßigkeit war drin aber soll heißen... Ihr und eure Kinder.

00:18:49: Jetzt

00:18:49: verstehe ich

00:18:50: das!

00:18:50: Das will ich nur sagen, nicht dass alle sagen jetzt ja na gut aber der... Also das will ich meinem Kind nicht antun oder so.

00:18:57: Ich will das nur sagen.

00:18:58: Und das hat es eben zur Folge, dass alles was man in dieser Phase gelernt hat seines Lebens Natürlich wirklich fast wie in so eine Intuition oder ein intuitives Gefühl gerutscht sind.

00:19:11: Und alles was danach kam, war natürlich man verfeinert das und man verkopft auch.

00:19:15: Man macht sich Prozesse viel mehr bewusst, arbeitet an Details... ...und eine wichtige Phase ist dann sicherlich noch oder war bei uns das Musikstudium soll heißen eine Phase wo man sich über die Distanz von drei vier vielleicht fünf Jahren wirklich nur auf eine Sache konzentrieren kann ... ohne große Nebenbaustellen.

00:19:35: Weil das, was wir jetzt haben und beschreiben von... Wir sind vier unterwegs!

00:19:38: Wir haben Familie, wir müssen unsere Finanzen selber regeln,... ...wir haben auch noch andere Ziele im Leben zum Beispiel die Stadt... Aber du weißt, was ich meine?

00:19:48: Jetzt gerade ist es... Wir müssen Alben machen oder dürfen auch die Albe machen,... aber es ist nicht diese Phase wo wir sagen, wir üben jetzt einfach vier Jahre.

00:19:58: Und ich würde sagen so diese Phase der Kindheit.... Und die Phase dieses Studiums, dieses Unbeschwerde.

00:20:04: Ich kann mich auf meine Ausbildung konzentrieren und ich glaube dass das im Sport sehr ähnlich ist.

00:20:09: So geil!

00:20:10: Ich habe so eine lustige Geschichte von einem Kumpel aus dem Fuckland.

00:20:15: Ich weiß gar nicht, ob ich die sage.

00:20:16: Nee, ich erzähle sie nicht!

00:20:17: Die ist zu krass... Sorry, nein, sorry!

00:20:19: Sorry, ich wollte euch erzählen was anderes und zwar war die wirklich... Scheiße, die war wirklich gut aber das ist zu privat.

00:20:26: Ist der Kumpel vielleicht du selber?

00:20:28: Nein!

00:20:28: Sagst du

00:20:28: das?!

00:20:28: Oh, also ich hab da einen Kumpeln, das könnt ihr euch nicht vorstellen.

00:20:31: Aber ich habe eine andere schöne Geschichte und zwar geht's um, dass es spielerisch lernen gehts da Und zwar saß ich heute früh beim Frühstück.

00:20:39: Du bist dann relativ schnell vom Tisch losgelaufen.

00:20:41: Ja Weil du warst fertig.

00:20:44: Gut, dass du sagst nicht das die Leute denken.

00:20:47: Ich kam als du fertig warst und ihr habt mich trotzdem an dein Tisch gesetzt und neben uns saß eine Familie mit zwei Kindern und die sind werden zweisprachig sozusagen erzogen und die haben teilweise deutsch miteinander gesprochen und teilweise auch ich glaube polnisch und ich bin ja auch so ein bisschen aufgewachsen.

00:21:10: also mein vater ist romäne Und die Art und Weise, wie man sprachen zum Beispiel so spielerisch lernt als Kind.

00:21:19: Das ist sowas Wunderbares.

00:21:20: da geht es eben auch um dieses natürliche Lernen.

00:21:24: das ist was spielers im jungen Alter einfach drin ist.

00:21:30: und deswegen also falls jemand sagt Ich bin halb Japanerin, aber zu Hause sprechen wir nur Deutsch.

00:21:36: Nein, sag ich da!

00:21:37: Es spricht trotzdem auch japanisch mit deinem Kind weil es macht ganz viel... ...es macht eine Tür auf, zu sprachen und generell nochmal eine andere Sprache so zu lernen.

00:21:47: das wirst du nie wieder so aufholen können im Alter auf jeden Fall.

00:21:51: Und...

00:21:52: Sprechst Du mit deinen Jungs mal rumänisch?

00:21:55: Nee,

00:21:56: nein, aber das liegt daran dass ich das halt nicht perfekt sprechen kann.

00:21:59: Ja ja,

00:22:00: ist auch was.

00:22:00: Also

00:22:01: ich bin rumänische und Deutsch

00:22:02: aufgewachsen.

00:22:03: Ja, voll.

00:22:04: Und ich kann das aber es ist so... Ich kann zum Beispiel nicht richtig gut lesen.

00:22:08: Hab' ich nie gelernt.

00:22:11: Geht

00:22:11: ja vielen so die zwei Sprache aufwachsen?

00:22:13: Dass das dann wirklich nochmal is wie hell... Okay!

00:22:17: Es ist ja noch

00:22:17: mal eine andere Sache.

00:22:19: Aber ich spreche es auf jeden Fall nicht perfekt.

00:22:22: Und auch gerade was Grammatik betrifft merke ich dann Das gibt ja doch noch ein bisschen mehr Tiefe in der Sprache.

00:22:29: Merke dann, dass da plötzlich doch eine Tür verschlossen ist.

00:22:34: aber ich bin wahnsinnig dankbar das meine Eltern

00:22:35: gemacht haben

00:22:37: oder beziehungsweise mein Vater.

00:22:38: Meine Mutter hat ja dann romänisch sogar gelernt.

00:22:41: Die kannte es wirklich richtig gut weil sie gesagt hat Ich habe jetzt römische Großeltern Und dann lerne ich das.

00:22:48: Wahrscheinlich

00:22:49: kann sie besser rumänisch als dein Papa?

00:22:50: Es ist so langsam, ja.

00:22:53: Nein!

00:22:54: Das aber auf jeden Fall finde ich das echt cool... Aber da geht es um das Thema Lernen.

00:22:59: Wie spielerisch das eigentlich sein kann im Jungen Alter und wie schön das ist.

00:23:04: Man kann eigentlich das Gehirn teilweise gar nicht überfordern wenn's eben spielrisch ist.

00:23:08: Wenn es Spaß macht und nicht zwang wird.

00:23:11: Und das ist auch wieder der Punkt gegen Übermusik.

00:23:14: So richtig einen Schub hat es mir auch gegeben, als das ganze spielerisch wurde.

00:23:17: Deshalb kam dieses Thema Jazz beziehungsweise um so ein bisschen bei Jazz.

00:23:22: ich weiß dass es irgendwie... Manche haben da so ihr Problem damit mit diesem Begriff.

00:23:26: und was ist das?

00:23:27: Und ist das nur frei oder irgendwas?

00:23:30: aber ich will's mal nennen dieses dieses Thema Improvisation.

00:23:35: Das ist genauso ein spielärischer Zugang zu einem Instrument oder zu einer Sache Und vor allem auch großes Thema wie lernt man zu improvisieren.

00:23:45: Das machen wir mal als Einzelthema,

00:23:47: das ist ein Einzelthema ist wirklich ein Einzlethema weil

00:23:50: da haben wir das macht man nach unserem live Podcast.

00:23:53: ja ich würde immer darüber sprechen wie wie improvisiert man welche wie funktioniert das?

00:24:00: Und welche Wege gibt es dafür alle?

00:24:02: Weil da muss man sich ein bisschen drauf vorbereiten.

00:24:04: Dann will man nicht nur sagen, hier

00:24:05: spielen

00:24:05: wir ein paar Töne über die Guttlinge, sondern das hat ja auch einen Handwerk.

00:24:10: Das ist wie eine Geschichte schreiben.

00:24:13: Zumal wir einige Pädagogen kennenlernen durften, die das super vermitteln konnten.

00:24:19: Wir durften aber auch einige Pädagogen kennenlern, die daran gescheitert sind.

00:24:25: Weil es hieß einfach ... Ja, das wusste hören!

00:24:28: Und dann war uns schon relativ in jungen Jahren klar, dass das nicht der Schlüssel sein kann zur Improvisation.

00:24:35: Dass man es einfach immer noch hören muss.

00:24:37: Da muss es weh ergeben!

00:24:38: Ja, das Ding ist auch, du hörst ja die Leute, die sowas sagen wie sie spielen.

00:24:43: Naja klar!

00:24:43: Es sind selten,

00:24:45: wo du denkst geil?

00:24:46: Naja voll, also so ein Thema für sich... Wie lernt man improvisieren?

00:24:51: Ist auch dieses Thema, wie lernt mein Spielen nicht

00:24:54: wahr?!

00:24:55: Und ich glaube, das könnte interessant sein.

00:24:58: Weil die Parallelen zwischen Musik und dem wirklichen Leben ...

00:25:02: sind super nahe.

00:25:04: Super nahe?

00:25:04: Super nah!

00:25:05: Sash, lass uns zur nächsten Kategorie kommen.

00:25:07: Nee, ich wollte

00:25:08: noch mit ihr übers neue Album sprechen.

00:25:10: Aber das können wir auch in der nächsten Kategory machen.

00:25:12: Ja?

00:25:13: Okay dann ist meine Frage.

00:25:15: Weiß ich schon immer mal von dir wissen wollt okay?

00:25:17: Nächste Kategorie.

00:25:21: Was ist die unnötigste Sache für die du Geld ausgibst?

00:25:25: Ähm ... Die Frage kommt leider zu spät.

00:25:30: Wie?

00:25:31: Nee, weil's doch jetzt sehr ... Ich sag mal optimiert ist.

00:25:37: Optimiert.

00:25:37: Na

00:25:38: ja!

00:25:38: Ist halt wirklich so.

00:25:41: Gibt es nichts mehr, wo du sagst, das kündige ich ... Dieses Abo könnte ich kündigen... So Sachen, wo Du sagst Das ist Quatsch warum ich dafür Geld ausgebe.

00:25:56: Ne

00:25:57: Gar

00:25:57: nicht?

00:25:58: Nee, gibt's nicht mehr.

00:26:00: Ach krass!

00:26:00: Glaube ich... Glaube nicht.

00:26:03: Okay, krass.

00:26:05: Also, ich würde... also, weil wüsste ich jetzt nicht, nee.

00:26:08: Echt?!

00:26:09: Wüsste sich tatsächlich nicht, ne.

00:26:10: Ach krasse.

00:26:11: Weil wir haben ja hier immer schon mal drüber geredet.

00:26:15: Das ist überraschlich

00:26:17: gerade... Ich als so einer Steuerberaterin regle die Finanzen sozusagen und deshalb meine ich es ist der falsche Zeitpunkt dafür Weil

00:26:30: früher

00:26:31: war das ganz anders.

00:26:34: Da waren die monatlichen Ausgaben und natürlich auch die Verpflichtungen unfassbar gering, ne?

00:26:42: Und das war wirklich so dass wir manchmal ja Konzerte gespielt haben oder irgendwie eine kleine Garsche bekommen und man hat sich reich gefühlt und dachte oh was mache ich denn jetzt damit?

00:26:50: Ich gehe erst mal schön essen!

00:26:53: Inzwischen... sieht das anders aus weil man einfach natürlich die verantwortung mit trägt und zusammen trägt erstens, weil wir eine firma haben und zweitens weil wir familie haben.

00:27:05: Und weil natürlich auch diese zeit jetzt so ist wie sie ist.

00:27:08: also ich will es gar nicht verheimlichen dass natürlich dass sicherlich für alle eine ganz große Herausforderung ist zu merken, mein Gehalt steigt nur bedingt.

00:27:18: Aber parallel steigt alles andere.

00:27:20: Ach

00:27:20: so krass!

00:27:21: Ich dachte es wird jetzt die übelste Rock'n'Roll frei und du hast noch irgendwie das Ding quatscht... Nee

00:27:26: ich habe ja hier schon gesprochen über Finanzcheck-Ups und immer im Januar mache ich meinen Finanzcheck Ja?

00:27:34: Und dann werden Verträge optimiert.

00:27:37: also wirklich vom Stromvertrag zur Weiß ich nicht.

00:27:40: Ist es so geil spießig?

00:27:42: Nein!

00:27:44: Natürlich, und da wird das optimiert, Antonio.

00:27:49: Ich hab die wirklich komplett falsche Frage gestellt, merke ich gerade.

00:27:51: Wieso ist doch eigentlich richtig?

00:27:54: Nee, aber es gibt jetzt wirklich nichts wo ich sagen würde.

00:27:56: Also dass sich so auf Dauer... Dass das so jeden Monat irgendwie was wäre, wo ich sage würde mein Gott also muss das sein?

00:28:03: Krass

00:28:04: wie unterschiedlich wir sind!

00:28:07: Es ist unglaublich.

00:28:08: Das ist Wahnsinn wie unterschiedliche wir sind.

00:28:11: Unglaublich.

00:28:11: Gibt's

00:28:12: nicht.

00:28:12: Ich liebe dich.

00:28:16: Mein Optimierer.

00:28:17: Ja der klar.

00:28:19: Sacher Stieler in Klammern.

00:28:20: Der Optimierter Der Optimierer, auch dieses Wort.

00:28:25: Das ist so geil!

00:28:26: Ja,

00:28:27: aber ich bin immer noch am drüber nachdenken, aber

00:28:29: ... ne.

00:28:32: Okay, geil.

00:28:33: Gut, dann haben wir das geklärt.

00:28:35: Also ja, deshalb... also ich würde sagen alles was da ist, äh.. Ist inzwischen dort weil ich auch darüber nachgedacht habe- Als optimiert wurde?

00:28:44: Ja war jetzt optimiert worden und weil ich darüber nach gedacht hab ob man das wirklich braucht oder auch im Umfang so brauche.

00:28:52: Und das betrifft ja nicht nur mich, sondern auch unsere Firma.

00:28:55: Ja, davon profitiert die Firma!

00:28:57: Deswegen lebe ich ja noch... Okay, dann...

00:29:04: Man muss trotzdem sein dazu gesagt, man muss natürlich immer... Das sind ja immer so Extreme und ich muss selber dann auch manchmal aufpassen dass diese Lebensphase natürlich mit einem nicht macht, dass man so ein richtiger Kontrolletti wird.

00:29:16: Ich bin trotzdem jetzt nicht der Typ, der irgendwo jetzt, jetzt hingeht und wirklich zu jeden Cent umdreht.

00:29:23: Also das nicht!

00:29:24: Aber man darf natürlich auch nicht vergessen zu leben aber... Und das ist ja auch das Schöne.

00:29:30: wir haben in der letzten Folge immer über den Kontext geredet indem man steht Ich werde ja ergänzt Ja?

00:29:36: Wir reden hier immer eine ganz enge Freundschaft wir reden oft über ein Frau Sandra Ludeweg und ich werde ergänst von Leuten in meinem ganz nahen Umfeld die wissen wie gutes Leben geht also allen voran Sandra Ludovic und

00:29:50: du.

00:29:51: Das wisst ihr beide richtig gut!

00:29:53: Und ich profitiere davon, dass es Menschen in meinem Leben gibt die dann sagen, Stila jetzt aber ... Jetzt kannst du auch mal auf der Kacke hauen oder ... Lass mal gut sein.

00:30:07: Komm mal wieder raus aus deiner Kashemme.

00:30:10: Genau.

00:30:10: Also deshalb.

00:30:13: In mir ist das ja auch verwurzelt dieses ... Ich könnte auch Rock'n Roll machen.

00:30:18: Aber Ich merke dann trotzdem, dass mir das zum Teil wirklich auch Spaß macht und dass man diese Rolle gerade einnimmt.

00:30:26: Das wird aber nicht immer so bleiben.

00:30:31: Cool!

00:30:35: Ich hätte es wissen müssen, aber ich dachte, es gibt doch immer irgendwas Verstecktes.

00:30:41: Aber geil, du ziehst das durch.

00:30:45: Hast Du eine Frage?

00:30:47: Ja, Antonio!

00:30:49: Dann ziehe ich mal den Joker.

00:30:52: Ich habe das große angekündigt hier mit unserem Album.

00:30:54: Wie ist denn der Stand?

00:30:56: Das ist die Frage an

00:30:57: mich.

00:31:00: Keine Ahnung... Nein, es ist schon super weit.

00:31:08: Bei mir ist ja immer alles auf der einen Seite Wissen aber auch ganz viel Gefühl.

00:31:13: Und es ist für mich total crazy, dass bei dem Album alles was Sachs von Betrieb fertig ist.

00:31:19: Alles!

00:31:19: Fast ja.

00:31:20: Ja bis auf die zwei Live Sachen, die wir noch zusammen aufnehmen.

00:31:23: Ist alles was mein Tagwerk zu tun hat... ...ist fertig und das ist krass weil dafür braucht es wirklich fünf bis sechs Prozent der Zeit... Fünf

00:31:34: bis sechs Minuten?

00:31:36: ...fünf

00:31:36: bis sechs Prozent der zeit in die wir brauchen.

00:31:39: für das Album ist das.

00:31:41: Klar.

00:31:41: Das ist so zack, das fertig und dann kommt alles andere.

00:31:45: Und das Brauch ist ein Riesenratten-Schwanz!

00:31:47: Es ist wirklich Wahnsinn wie lang das Braucht... und dafür sind wir schon wirklich sehr schnell.

00:31:54: Aber bis das Klavier perfekt aufgenommen ist, dass richtige Klavier gefunden ist, den richtigen Beat... es ist einmal ein wahnsinniger Ratten-Schwanz.

00:32:05: wo ich so denke irgendwann Nimm ich mal nur Saxophon auf, mach acht Stücke und dann langweilig mich.

00:32:11: Ja,

00:32:11: nein!

00:32:12: Ich gebe dir absolut nichts...

00:32:13: Aber das ist wirklich krass wie viel da dran hängt.

00:32:15: Dann muss da noch achts, dass wird vielleicht doch ein Flügel.

00:32:19: Na ja, aber man muss sagen trotzdem alles was so unser Steckenpferd ist also alles was mit Klavier- und Saxophonen zu tun

00:32:24: hat

00:32:25: geht eigentlich fix am Ende.

00:32:26: Trotzdem

00:32:26: braucht es richtige Ambiente.

00:32:27: Es braucht die richtige Stimmung,

00:32:29: es muss eine richtige

00:32:29: Mikrofone zur richtigen Zeit.

00:32:30: Aber du

00:32:31: weißt was ich meine?

00:32:31: Also trotzdem geht das relativ schnell.

00:32:36: Kraft und Zeit kostet ist, dass es ja bei uns mehr ist als nur Klavier- und Saxophon.

00:32:41: Und das fängt eben auch an beim restlichen Instrumentarium Synthesizer Beats Bass hin zur Produktion und eben darüber hinaus.

00:32:51: dann auch was will man für Geschichten erzählen?

00:32:53: Wir haben und wir erzählen mit unserer Musikgeschichte Ja und Es ist eben nicht nur ja Das ist halt ein Stück und es heißt irgendwie und acht Das nächste

00:33:06: Stück heißt Vietreiber.

00:33:08: Genau,

00:33:09: damit könnte ich noch was anfangen, dass man sagt hier man ist bei der Rindertreibjagd mit seinem Pferd und einem Lasso?

00:33:18: Das wäre eine Geschichte wert!

00:33:19: Aber um jetzt mal einen konkreten Einblick zu geben es gibt nämlich so manche Stücke die haben schon Namen, sie haben schon eine Geschichte.

00:33:25: wir wollen euch das natürlich nicht komplett alles hier auswerten aber man kann sagen zum Beispiel ein stück wird heißen Schapo Antonio?

00:33:33: Ja.

00:33:34: Und es klingt so ein bisschen wie das Intro für eine neue Fernsehserie ... Aber

00:33:41: aus den Achtzigern!

00:33:42: Aus den Aachtzigern, vielleicht noch mal auf Alf.

00:33:45: Achtzinger und neunziger, egal sowas in die Richtung.

00:33:47: Weil wir waren nämlich... Das können wir ja jetzt sagen weil es genug Zeit ins Land gegangen ist.

00:33:52: Wir waren in ganz intensiven Verhandlungen mit einem Fernsehesender für eine eigene Fernsehe Sendung.

00:34:00: Ein Fernsehproduzent ist vor zweieinhalb, drei Jahren auf uns zugekommen und hat gesagt, wir müssen mit euch eine Sendung machen.

00:34:07: Ihr kommt mit internationalen Musikerinnen und Musikern.

00:34:10: Es war wirklich international.

00:34:11: dann irgendwann geplant.

00:34:13: Kommt ihr ins Gespräch und macht mit den Musik und bla bla bla.

00:34:18: Und die ersten sechs Pilotfolgen wurden geschrieben und ein Riesenteam von Redakteuren und blablabla waren da dran Scheiterte es dann, glaube ich, doch an den Finanzen und wurde nichts aus unserer großen Fernsehkarriere.

00:34:36: Und

00:34:36: noch nicht?

00:34:37: Ja!

00:34:39: In dem Moment ist das klar war, dass es nicht nach zwei Jahren Arbeit irgendwie klappt.

00:34:44: War trotzdem total befreiend für mich.

00:34:48: Das sollte dann alle zwei Wochen eine Folge gedreht werden und rauskommen.

00:34:52: Ich wusste danach sind wir keine Musiker mehr, sondern gerade Fernsehmoderatoren.

00:34:56: Und hätten gar keinem Zeit mehr gehabt um eigene Mucke zu schreiben und auf Tour zu gehen beziehungsweise... Es war jetzt ein bisschen übertrieben aber es hätte wahnsinnig viel Zeit in Anspruch genommen und Lebensenergie.

00:35:10: Aber für diesen Prozess ja auch für dieses Miss-Match was ist Schluss?

00:35:15: endlich irgendwie.

00:35:16: Doch dann am Ende war, haben wir uns so geschrieben.

00:35:18: Er heißt Chapeau.

00:35:19: Wie die Sendung auch heißen sollte?

00:35:20: Genau und diese Sendung sollte Chapeaux heißen.

00:35:22: Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht ob das eine Finanzen gescheitert ist.

00:35:25: ich glaube eine Wissenschafts-Sendungen wurde vorgezogen was ja auch generell gut ist.

00:35:30: Genau, was ein bisschen blöd war daran ist dass glaube ich keiner am Ende so richtig wusste warum es nicht passiert ist.

00:35:36: Ich glaub

00:35:36: das doch das Ende war's

00:35:38: Aber wir wussten es bis heute nicht so richtig egal.

00:35:42: auf jeden Fall wurde das.

00:35:43: diese Prozesse sind manchmal wahnsinnig langatmig und man setzt sich viele stunden zusammen in Teams um sowas zu erarbeiten.

00:35:50: Das ende ist dann immer sehr abrupt sehr kurz und gefühlt mit so einem Satz Und man weiß gar nicht so richtig... Also, ja.

00:35:58: Man muss erst mal ein bisschen damit klarkommen weil man ja nicht nur seine Zeit investiert sondern auch so einen innerlichen Prozess durchläuft.

00:36:06: Nichtsdestotrotz die Sendung sollte Chapeau heißen.

00:36:08: Deshalb gibt es jetzt ein Song der so heißt und ich glaube wenn es Chapeaux doch mal geben soll nehmen wir das als Intro Melodie.

00:36:14: Das ist eine gute Idee!

00:36:16: Dann haben wir ein Song wo wir unseren Lehrer Ritchie Bayrach als Stimme noch einmal dabei haben Ganz emotional, weil das sind die letzten Aufnahmen, die wir gemacht haben in seinem Pflegeheim zweieinhalb Monate bevor er gestorben ist.

00:36:31: Ein Monat?

00:36:32: Einen Monat!

00:36:32: Einen monat bevor er erstorben war, haben wir ihn noch mal besucht und er hat uns ganz viele Lebensweisheiten auf den Weg gegeben.

00:36:39: Das ist damit drin verarbeitet in einem Song.

00:36:41: Der Song heißt wahrscheinlich auch sogar wie er also Richy.

00:36:44: Und es gibt einen neuen Song, der heißt Adieu.

00:36:47: Oh

00:36:47: ja den lieb ich!

00:36:48: Wir haben ihn gestern das erste Mal live probiert.

00:36:52: Ich liebe den Song auch und viel mehr würde ich gar nicht verraten weil da kommen noch so viele Perlen die...

00:36:58: Genau es gibt manches Songs wo wir irgendwie trotzdem nach wie vor überlegen wie heißen die?

00:37:03: Was machen sie mit uns?

00:37:05: Man kann vielleicht noch sagen, es gibt ein Song leises Blau und das beschreibt auch oftmals so wie bei manchen Duo-Songs.

00:37:15: Das ist eigentlich leises blau war eine Improvisation auf dem Synthesizer.

00:37:18: Man kann das auch auf dieser Ebbey Road Platte hören.

00:37:21: Und das war eigentlich wie ein Zwischenspiel!

00:37:23: Wir haben aber immer gemerkt beim Live spielen, das ist irgendwie mehr als nur ein Interlude.

00:37:30: aus diesen wenigen Takten, wurde plötzlich so ein ganzer Song und das war auch so ein Gefühl bei diesem Song.

00:37:35: Wir haben uns rangesetzt und es war wie so einen ganzer Flow.

00:37:38: So zack ging es durch und wo man also das was dem inne wohnte der Idee schon das richtige Gefühl hatte dass daraus eben mehr wird.

00:37:48: deshalb das wird's geben und

00:37:50: viele ganz viele andere Sachen.

00:37:52: Ein Song vielleicht heißt ein Song Hittensee Einer Insel, die wir lieben und ich natürlich ganz besonders.

00:37:58: Und ich immer dachte hey Mensch diesen... diesem fleckchen Erde den musste ein Song widmen.

00:38:04: ja vielleicht einen Song der auch ein bisschen hinten raus ein bisschen stürmischer ist.

00:38:10: Deshalb vielleicht was war das jetzt?

00:38:12: Das waren jetzt vier fünf Songs angeteasert.

00:38:14: Ja So können wir mal weiter machen und man muss sagen es wären zwölf Songs.

00:38:20: genau

00:38:21: Das wissen wir schon.

00:38:22: Ja

00:38:22: und wir proben jetzt nämlich nächste Woche mit Gaga für unsere Sommerkonzerte, da wollen wir nämlich so fünf sechs neue Songs schon spielen Und deshalb ist das gerade so natürlich auch noch mal in unseren Köpfen drin Dass wir an diesem Punkt ja irgendwie nochmal die Songs auf Herz und Nieren geprüft werden.

00:38:41: Definitiv Wollen wir zur nächsten Kategorie weiterkommen?

00:38:46: Weil sie Zeit

00:38:48: drängt.

00:38:49: Wir müssen nach Zittau.

00:38:52: Und wir müssen aus dem Hotelzimmer um zwölf raus sein.

00:38:58: Ihr werdet jetzt langsam erruieren können, wie spät es schon ist?

00:39:02: Ja, sechs Uhr dreißig!

00:39:06: Antonio ich habe mir heute für unsere Kategorie Deep Talk oder Quatsch ein Glücksrad runtergeladen als App.

00:39:15: Es gibt einfach

00:39:15: alles.

00:39:18: Das ist so ein Opa-Satz, oder?

00:39:20: Ja und

00:39:21: ich drehe hier an dem Glücksrad ... Und oh!

00:39:26: Wir sind bei dem Thema Sauermachen.

00:39:32: Sauermachten als wir angezeigt haben auf dem Glucksrad.

00:39:35: Antonio wie stehst du dazu?

00:39:37: Also ich kann jetzt ja anhand unseres Studiers sagen

00:39:41: Du bist der Sauger.

00:39:41: Ich bin der Saubermacher bei uns im Studio, der den Müll rausbringt und sauber macht so ein bisschen und das in Ordnung hält.

00:39:48: aber ich bin jetzt kein Penibler-Typ Aber ich mache gerne Ordnung.

00:39:52: also was ich liebe ist die Küche zu machen.

00:39:55: ja ich liebe es zu saugen

00:39:57: Du bist aber, man muss sagen auch da sind die Rollen ganz gut verteilt weil ich bin zum Beispiel der Mann für ein Jahresputz.

00:40:03: Weil wenn es manchmal darum geht einen System zu erschaffen was so funktioniert dass man sagt hey so kannst du ganz gut die Ordnung halten dann wusel ich darum ja meistens im Januar zack zack wird dann aussortiert und das muss dorthin das muss dort hin Der Mann fürs grobe und und du kommst damit ein Staubsauger.

00:40:22: Nein,

00:40:23: ich find's schön wenn bei unserem Studio auch ein bisschen angenehm ist.

00:40:26: Wenn man da reinkommt und es schön... Ja voll!

00:40:29: Und er liegt nicht noch der Staub von letzten zwei-drei Wochen vor und dann noch irgendwie Müll irgendwas vergammelt ist das?

00:40:36: Ne wir sind ja schon reinliche Tierchen.

00:40:38: Ich sag mal wie aber

00:40:39: ich bin jetzt kein... Also ich weiß es nicht mag, es so staubwischen.

00:40:42: Das macht wirklich Spaß.

00:40:44: Wobei es gibt ja diese geilen.

00:40:45: äh also das finde ich schon sensationell.

00:40:47: ne Es gibt hier diese Staubwischer die fast wie so magnetisch gehst du rüber Das ist schon geil.

00:40:53: Die haben ja auch alles, aber das ist nicht so mein Ding.

00:40:57: Obwohl Staub ja einfach was ganz Geiles ist.

00:40:59: Das Staub ist ja eigentlich...

00:41:01: Findest du

00:41:02: da?

00:41:02: Es gibt die Geschichte des Staubs, musste ich mal beschäftigen.

00:41:08: In jedem Staubbund

00:41:13: steckt der Urknall mit drin im so kleinen Staubding irgendwie.

00:41:18: Scheiß Staub, Mann!

00:41:19: Wegen mir braucht's das nicht.

00:41:22: Ich mag Staub nicht.

00:41:23: Ja doch ist was ganz Wichtiges.

00:41:24: Nee, Staub is auch schlechtes Gewissen.

00:41:27: Kommst du rein?

00:41:27: Oh,

00:41:28: schöner Satz.

00:41:28: Ja nee, also wegen mir brauchts kein Staub.

00:41:31: Okay nächstes Ding.

00:41:32: Joggen.

00:41:33: Mach ich regelmäßig.

00:41:34: Ja gut.

00:41:35: Mach' ich regelmässig... Ich

00:41:37: mag joggen nicht.

00:41:39: Wirklich

00:41:39: nicht?!

00:41:40: Ne, ich mags nicht

00:41:41: Aber du hast schon mal eine Zeit lang gemacht?

00:41:42: Ja, was ich gerne mache ist wenn ich jetzt im Fitnessstudio bin.

00:41:45: Ich bin auf so einem Stepper und weil das ein bisschen schöner für die Gelenker ist... Es ist

00:41:51: gar nicht so wie zum Opa reden!

00:41:55: Ja klar!

00:41:57: Dann sind Sie... Ich bin dann auf dem Stepper...

00:41:59: Ich habe alles optimiert!

00:42:00: Dann

00:42:00: wird alles optimierend!

00:42:03: Dann werden die Gerenke

00:42:05: geschont.

00:42:06: So läuft mein Leben.

00:42:08: Ich kann nicht

00:42:10: ... Aua, meinen Gehirn!

00:42:12: Nein, ich fand immer joggen ... Ich weiß nicht, ich fände langweilig.

00:42:16: Ich find's immer ... My jogge ist sofort langweillig.

00:42:19: Was kann ich denn jetzt machen?

00:42:21: Das kann ich hier

00:42:22: optimieren.

00:42:23: Gibt es nichts zu optimieren?

00:42:25: Nee, ich bin gerne draußen unterwegs und es macht Spaß.

00:42:28: Ja

00:42:29: gut Anonio, ich drehe noch einmal am Glücksrad.

00:42:36: Empfehlen wir uns noch Musik?

00:42:38: Ja.

00:42:40: Was sagt das Glücksrad jetzt an?

00:42:42: Lesen!

00:42:43: Auch was, was ich unfassbar gerne mache...

00:42:47: Wir haben ja schon immer mal gesagt hier mit Buchempfehlungen.

00:42:50: Das schreibt mir auf.

00:42:51: Als nächstes machen wir ein Infosationsthema und dann reden wir über gute Bücher.

00:42:56: Ich lese eigentlich jeden Tag.

00:42:59: Jeden Tag.

00:43:00: Und ich lese auch Auch wenn wir unterwegs sind, nachts immer noch.

00:43:04: Da bist du abends auch noch gelesen.

00:43:05: Ist

00:43:05: aber eigentlich ja schön, ne?

00:43:06: Ich schätze da kann man gut runterkommen.

00:43:08: Ja perfekt!

00:43:09: Einfach beste um runterzukommen sich zu erden und ich habe so paar Lesefreunde und das ist meistens OPs.

00:43:17: Na guck Das sind immer Opis Heinz der wohnt so Paarhäusern neben mir.

00:43:22: Da haben wir uns viel über Literaturen verhalten.

00:43:24: Er hat mir auch immer mal ein Buch zugesteckt Und in meinem Haus wohnt Joachim ist in den Siebzigern und er hat mir, glaube ich, in den letzten Jahren mindestens schon fünfzig-sechzig Bücher vermacht.

00:43:38: Ganz wunderbare Sachen!

00:43:40: Und wir stecken uns immer mal wieder was zu.

00:43:43: Ich bin bei ihm richtig aufgeregt wenn ich ihm etwas zustecke.

00:43:45: Ja klar aber das ist doch das Beste am Lesen.

00:43:47: Weil der

00:43:47: hat halt alles schon gelesen... Der hatte alle großen Romane auch schon gelessen und dann stecke ich ihn mal was zu Und manchmal sagt, das war nichts.

00:43:55: Dann stecke ich ... hab' ich im letzten Buch zugesteckt auf den Spuren von Jesus und da schreibt ein Mann übers Pilgern durch Palästina und Israel.

00:44:06: Der hat über die Situation geschrieben wie die Menschen so drauf waren und so was... Das hat ihn ganz sehr berührt!

00:44:13: Er sagt auch, es hat mich zu drehen berührt und sowas.

00:44:15: Wenn der ist zwei Meter Joachim.

00:44:19: Da kommt dann runter und erzählt davon Also Leute lesen ist geil.

00:44:25: Es macht eine innere Welt auf, die so groß und es berührt einen.

00:44:29: und du reist zu Orten, triffst Menschen ohne dass du dort bist und bist trotzdem da.

00:44:37: Ja, hast du schön gesagt!

00:44:39: Das macht ganz viel mit mir.

00:44:43: Ich habe das erste spät... ich hab als Jugendlicher viel gelesen.

00:44:45: dann gab's einen großen Cut irgendwie, wo gab's da Nomenmucke?

00:44:49: Und Quatsch machen.

00:44:51: Es ist in den letzten Jahren viel mehr wieder zurückgekommen und es räumt mich auf.

00:44:56: Ich war manchmal so gelangweilt von mir selber, weil ich dachte, ah passiert ja gar nichts Neues in dir... Dann war einfach der Faktion dass ich zu wenig gelesen habe.

00:45:06: Zu wenig andere Welten in mich hineingelassen habe.

00:45:10: Und jetzt passiert das wieder und bin dankbar dafür!

00:45:12: Das macht was.

00:45:14: Wir lassen uns diese Buchsendung machen!

00:45:16: Ja für die gute Sache!

00:45:18: Ich liebe ja Buchhandlungen.

00:45:20: Ja, das ist so geil!

00:45:22: Das ist einfach auch nicht kaputt zu kriegen, weil egal wie digital unsere Zeit wird und ich liebe auch diese kleinen Bücher-Läden... ich vermute sie auch in Görlitz, die würden gut hierhin passen, eine kleine Buchhandlung, weil genau das was du beschreibst, dieses sich ein Buch empfehlen, ne?

00:45:39: Eine Geschichte erzählen und vielleicht auch mit wenigen setzen jemandem dafür begeistern Das ist was ganz Wunderschönes.

00:45:46: In diesem Buchhandlung könnte ich immer verweilen, das ist wunderschönen!

00:45:51: Gute Stimmung auch meistens.

00:45:53: Und gerade von so... So eine

00:45:54: Ruhe?

00:45:55: So ein Ort der

00:45:55: Ruhe?!

00:45:56: Das ist herrlich!

00:45:57: Ja und auch ... Meistens sind es ja Enthusiasten, die das machen, wenn sie grad ne kleinere gut geführte Buchhandlungen isst Die kennen das ja alles, was die da verkaufen.

00:46:07: Und die lieben das.

00:46:08: Ich sag euch einwas.

00:46:10: Da ermutigt mich meine Familie darum bestellt nichts bei Amazon.

00:46:16: Bestellt nichts, bei den großen Dingern.

00:46:19: Talia ist noch gerade so okay aber bestellt es bitte direkt bei eure Buchhandlung um die Ecke?

00:46:26: Das machen wir so!

00:46:27: Wir machen das beim Bücher vom Leipzig auf der Große Straße.

00:46:31: Ich bestelle meistens entweder benutzte Bücher, MediMobz oder wenn.

00:46:37: Also wenn ich sage, das will ich unbedingt schön gebunden haben.

00:46:41: Ich bestelle es dort und hole es dann dort ab.

00:46:45: Weil diese Buchläden sind Seele ganz wichtig.

00:46:50: Bestellt bitte nicht woanders!

00:46:52: Bestellt kein Scheiß bei Amazon!

00:46:54: Bestellts bitte bei der Buchhandlung um die Ecke des Vertrauens und unterstützt sie.

00:46:59: Ein guter Tipp?

00:47:00: Antonio, wir kommen zur letzten Kategorie.

00:47:03: Unsere Playlist Duschlida Picaccio!

00:47:05: Ja?

00:47:05: Was hast du für uns heute für einen Banger

00:47:07: mitgebracht?!

00:47:08: Ich habe eine wahnsinnig schöne Sängerin herausgekramt die ich immer wieder höre und ihr würd' ich wahnsinn nicht gerne mal Musik machen.

00:47:16: sie heißt Honen Ford ist in Nord-London aufgewachsen und ist ein kleiner Geheimtipp Und sie hat ein Song, der heißt Infinity.

00:47:28: Ja?

00:47:29: Der ist ganz wunderschön!

00:47:31: Heute liegen wir nahe beieinander Antonio.

00:47:33: Okay.

00:47:34: Ich habe auch einen Song mitgebracht von einer Sängerin...

00:47:37: ...mit

00:47:38: der glaube ich wir auch gerne einmal zusammenarbeiten würden.

00:47:41: Nämlich eine norwegische Sängerin.

00:47:44: Rebecca Backen?

00:47:46: Ja, die finde ich toll.

00:47:47: Wir haben letztens uns darüber unterhalten weil immer mal bei uns Man ja sagen muss, wir schreiben eher Songs und betreiben wirklich eher Songwriting.

00:47:58: Insofern liegt der Gedanke nahe auch mal wieder Titel zu machen mit Gesang oder mit eben Gastsängern und Gastsängerinnen.

00:48:06: Und da sind wir mal wieder auf Rebecca Backen gestoßen und ich muss sagen Ich habe ihre Musik kennengelernt schon vor vielen vielen Jahren.

00:48:13: Zwei tausend drei zwei Tausend vier.

00:48:15: Also sie ist schon eine ganze Weile mit dabei und es gab damals ein Album was mich in meiner Jugend sehr begleitet hat und zwar heißt es The Art of How to Fall.

00:48:26: Und von diesem Album pack ich den Titelsong mit drauf auf die Playlist, und ich meine auch auf dieser Platte ist die deutsche Jazz Pianistin Julia Hülsmann zu hören.

00:48:36: Ich fand das auf jeden Fall ganz tolle Songs weil's eben auch wirkliche Songs sind.

00:48:42: trotzdem Geht's um Improvisation also ähnlich eigentlich wie beim du und man taucht aber so in die Gefühlswelt dieser Songs ein.

00:48:50: Und natürlich habe ich irgendwie so diesen emotionalen, ...die emotionale Bindung daran weil es einfach aus dieser Phase gehört hat wo man sich so einen Musik so ein bisschen weggebiemt hat...und ich war plötzlich nicht mehr in Zwickau sondern ich war in Norwegen.

00:49:05: Insofern das seine Empfehlung dieser Song und dieses Album von Rebecca Backen.

00:49:09: Sehr gut deswegen!

00:49:10: Grüßen wir euch nun mit norwegischen, englisch-britischen Klängen aus Görlitz in eure Schlafwohnzimmer, Bade und Staub befallenen Räume.

00:49:26: Klimt doch mal wieder!

00:49:29: Macht doch mal ne Optimierung.

00:49:32: Mach doch mal auch mal ein Abo bei dem Podcast.

00:49:34: Kommentiert doch mal den Podcast.

00:49:36: Das Abo ist kostenlos!

00:49:37: Und folgt uns und teilt es einfach in die Welt hinaus, wir wünschen euch einen guten Start in die Woche oder in den Tag, je nachdem wo und wann ihr das jetzt hier hört.

00:49:50: Danke fürs Zuhören, danke fürs Kommentieren und Folgen.

00:49:53: Macht's gut?

00:49:54: Eure siebentausend, siebhundert Tage Jungs...

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