Schlaf wird überschätzt

Shownotes

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Zwei beste Freunde. Über 8000 Tage gemeinsame Geschichte. Und jeden Montag die neue Erkenntnis: 👉 Kommunikation ist wichtig. 👉 Schlaf wird überschätzt. 👉 Freundschaft muss gepflegt werden.

Jetzt mit dem Code „100%" die Folge in voller Länge kostenlos hören.

// TICKETS LIVE PODCAST AM 29.05. IN PLAUEN | MALZHAUS https://www.eventim-light.com/de/a/5a7ab0f5e2ded504b5e1bb18/e/69825bfc78027843e7e3f9fa

// Hier gehts zur Playlist "Duschlieder Pikachu": https://open.spotify.com/playlist/16YQ3viZYpLfPkeofsb80n?si=xAGQ1VatS6Gh0okc2JxNzw&pi=vK5ad74_SLiJL

// Mehr Infos zum Duo Stiehler/Lucaciu: https://open.spotify.com/intl-de/artist/7nSGBz4UKbB91w3Qm6Mjcm?si=IY1t76fbSfit8pwiVgek0A

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Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich willkommen ihr Lieben zu einer neuen Folge siebentausend-siebenhundert Tage.

00:00:05: Wir begrüßen euch in der Woche!

00:00:07: Ja, eine neue Woche.

00:00:08: Es wird eine gute Woche denn wir sind ja nicht nur Musiker, aber auch Motivationscoaches hier im Podcast.

00:00:16: Deshalb Freunde seid nicht traurig wenn ihr nicht ausseht wie Leonardo DiCaprio in Titanic.

00:00:24: Seid euch gewiss Guckt euch eure Eltern an.

00:00:27: Eure Großeltern schaut genau hin beim Stammbaum, ihr könnt nur das Optimum aus euren Gehen rausholen.

00:00:32: Wir versuchen das auch jeden Tag und ich finde Antonio es ist ganz gut gelungen.

00:00:36: Wegen jetzt genau?

00:00:37: Na uns beiden!

00:00:38: Ah

00:00:39: okay.

00:00:39: Sag

00:00:40: doch mal deshalb...

00:00:41: Es gibt so Tage wo man das nicht weiß und nicht spürt.

00:00:45: Und heute ist so einer.

00:00:46: Ich denke es ist Montag natürlich, Montag so.

00:00:49: Bist

00:00:49: du heute kaputt?

00:00:51: Ja es ist ja auch Feiertag heute Feiertagfreunde.

00:00:54: Ja, aber man darf auch kaputt sein?

00:00:55: Auch Leonardo war kaputt.

00:00:56: Nee, kaputt

00:00:57: bin ich gar nicht!

00:00:58: Aber es gibt doch auch so Tage wo man einfach sagt ist doch scheißegal heute Ich ziehe einfach das pinke Kotz an

00:01:05: und dann ist mir vollkommen

00:01:08: egal Du kennst meine Badehosen.

00:01:10: Stimmt okay, das ist bei dir das

00:01:13: Pinke-Badehose Und eine sehr knappe rote Badehose.

00:01:17: Und ich hab ja von meinen Reisen erzählt, die ich immer mit Thomas mache und wir werden immer als Paar wahrgenommen weil ich komm' immer mit solchen Hosen an wenn wir irgendwie in eine Erbinen-Bio-Hütte reinkommen und

00:01:27: so.

00:01:27: Ja gut aber Paris

00:01:29: habe ich dann gefragt ey wo kann man heute noch so weggehen?

00:01:31: Dann hatten mir so drei Clubs aufgeschrieben zwar nur so homosexuellen Bars.

00:01:35: Ja klar das ist ja... Das sieht sich ja durch deine Biografie.

00:01:40: bei uns beiden.

00:01:41: denkt man darauf ein paar.

00:01:42: oder Schreibt doch mal, ich will bevor wir so richtig hier rein starten mit den mit großen Motivationsreden.

00:01:50: Will ich einmal sagen diese Woche ist es soweit.

00:01:52: Antonio am Freitag nehmen wir unseren zweiten live podcast auf in deiner Heimat in Klauen im Malzhaus.

00:02:00: wer das noch erleben möchte der hätte jetzt noch die Möglichkeit beim hören dieser Sendung.

00:02:05: Wir verlinken den ticket link mal in den show notes.

00:02:09: ja am freitag malzhaus Podcastaufnahme und natürlich eben auch ein Mini-Konzert, ja?

00:02:15: Weil wir wollen nicht nur reden.

00:02:18: Nee, wenn wir schon mal da sind, spielen wir noch zwei eineinhalb Stücke.

00:02:23: Der Rest ist ein Zugabenmeister!

00:02:24: Ne, auf jeden Fall das wird ein schöner Abend.

00:02:26: Ich freue mich drauf also auch mit Musik natürlich.

00:02:28: Ja

00:02:28: voll.

00:02:28: Wird

00:02:29: generell auch ne ziemlich straffe Woche.

00:02:31: Mittwoch sind bei den Jazz-Tagen in Görlitz dann sind wir beim ganz besonderen Zirkusprojekt von Freunden im Zittau.

00:02:37: Dann plauen und dann fahren wir für ne Aktion nach Dortmund.

00:02:41: Äh, wieder mal eine gute Woche.

00:02:43: Also eigentlich eine ganz typische Durwoche?

00:02:45: Eine typische Duwo-Woche aber ist eine gute Überleitung Antonio weil ähm... Eigentlich habe ich festgestellt wir sind die ganze Zeit auf Tour.

00:02:52: Wir sind die ganzen Zeit auf tour und wir kommen gerade auch mit wieder sehr schönen Abenden und Erinnerungen im Gepäck zurück.

00:03:03: Ich fange mal an bei Gestern Abend, wir sind nämlich eigentlich ... Jetzt kommt's natürlich.

00:03:08: Eigentlich ist Mittwoch Nachmittag bei uns.

00:03:10: was soll ich sagen?

00:03:11: Wenn ihr euch manchmal fragt Mensch also warum, warum sind die immer so fröhlich?

00:03:16: Es ist mittwoch-Nachmittag Freunde Ja früher nachmittags.

00:03:19: Antonio ist auch noch vollkommen fertig vor mir und er darf mir jetzt erzählen Warum er zwar So gut aussieht Aber so fertig ist.

00:03:28: Antonio Warum bist du so glücklich aber so kaputt?

00:03:31: Was war los gestern abend?

00:03:33: Wir haben gestern zum erler ersten Mal seit, weiß es gar nicht ganz genau.

00:03:37: Seit über zehn Jahren mit unserem Jazzquartett Change for Crest zusammen gespielt.

00:03:42: Das sind Jan Rod am Schlachtzeug und Matze Eichhorn am Bass und du am Klavier und ich am Saxophon.

00:03:46: Und haben so eine Art Reunion Konzert zusammengespielt.

00:03:51: Es war wieder wie immer.

00:03:52: man sieht sich zehn, zwölf Jahre nicht und es fühlt sich trotzdem wie Klassenfahrt an und als wäre eigentlich gar nichts groß passiert in der Zwischenzeit.

00:04:01: Dann du hast noch Noten für alle ausgedruckt und geklebt.

00:04:03: Du warst

00:04:04: hoch, war wie damals?

00:04:05: Das ist wirklich

00:04:06: vollkommen irre!

00:04:06: Und man trifft sich siebzehnt Uhr und dann ach komm lass nach ein Stück auch wieder Pause machen beim Proben.

00:04:11: Ja.

00:04:12: Und trotzdem war es dann ein richtig tolles Konzert hat mega Bock gemacht und ich lag gestern Abend dann im Bett und konnte nicht so richtig einpennen weil ich gedacht habe wow was is denn in den letzten also fünfzehn-sechzehn Jahren seit's die Band nicht mehr gibt alles passiert.

00:04:27: Also natürlich habe ich nicht jeden Tag geschafft zu recapitulieren.

00:04:32: Aber die grundsätzlichen Dinge und dann denke ich manchmal, klar sind das Floskeln aber sie sind so sauber.

00:04:39: es ist super entscheidend wenn du in deinem Leben triffst und Das kann wahnsinnig positive Auswirkungen haben wie eben Matze und Jan auf uns Waren ganz wichtige Musiker für uns, gerade am Anfang unserer Musikerkarriere.

00:04:53: Weil das sind zwei gestandene Musiker gewesen schon damals die immer schon zehn Jahre älter waren als wir und dadurch haben wir immer zu denen aufgeschaut.

00:05:01: ja

00:05:02: Und in unserem Fall war das positive Einflüsse.

00:05:05: aber und es gibt und dass ist super dafür bin ich super dankbar.

00:05:08: Aber es gibt auch eben vielen Biografien auch Menschen nicht so positive Einflüsse haben und es manchmal wirklich entscheidend, wie man trifft.

00:05:16: Na ja klar!

00:05:17: Das ist echt krass.

00:05:17: oder

00:05:18: wenn man sich auch aussucht, nicht wahr?

00:05:19: Wenn man sich aus sucht, wie du's gesagt hast.

00:05:22: Und ich muss auch sagen dass der gestrige Abend viel mit mir gemacht habe.

00:05:28: So klein wie das war wir haben im wunderschönen Horns Erben gespielt hier.

00:05:31: Der schönste Club der Stadt so wie wir ihn nennen.

00:05:33: Wirklich wunderschön.

00:05:35: Aber ist natürlich klein.

00:05:36: aber ich war aufgeregter als die letzten drei Jahre zusammen, glaube ich.

00:05:41: Weil wir einfach natürlich mit diesem Jazz Quartett so ein bisschen unsere aktuellen Safe Space sozusagen verlassen haben die Duo-Welt und uns mal wieder auf einen Wagenes eingelassen haben und auch natürlich die Stücke von damals gespielt haben.

00:05:56: Und es ist viel viel jazz Es ist viel improvisierte Musik eigentlich auch alles woher wir kommen ja aber was wir gerade nicht tagtäglich tun Auch das was du schon gesagt hast, die Band gab's von zwei tausend sieben bis zweitausend zehn.

00:06:11: Es war eigentlich gefühlt fast mehr unser Musikstudium diese Band und vor allem Jan und Matze als des Musikstudiums an sich.

00:06:20: Weil natürlich hast du im Studium Fächer haben wir hier auch schon mal immer berätet.

00:06:24: aber Musik lernt man natürlich durch die Praxis Und Jan und matze waren die perfekte praxis so weil einfach so herausragende musiker waren damals Wir einfach das beim spielen gelernt haben und nun muss man wieder so ein bisschen in diese welt abtauchen.

00:06:42: Und

00:06:43: ich durfte,

00:06:45: naja ja aber es ist herausfordernd.

00:06:47: also es macht was mit einem finde ich weil mal macht sich natürlich ganz schön nackig wieder ne und lässt sich plötzlich auf was einen wo man davor nicht zu hundert prozent weiß ob das so richtig gut geht.

00:06:59: Und das ist ja was anderes als beim Du.

00:07:01: jetzt, da weiß ich immer, wenn wir die Bühne betreten kann uns eigentlich nicht passieren.

00:07:05: Aber in dem Moment es war wieder ein Wagnis aber wir wurden belohnt!

00:07:08: Ja und ich finde also... Ich sehe natürlich für mich als Saxophonist was anderes.

00:07:14: Für mich ist es, ich spiele einfach ein bisschen...

00:07:16: Ist das gleich wie sonst immer bei Praxpilz, Blau auf Flamingo?

00:07:19: Nee,

00:07:20: das gar nicht!

00:07:20: Aber ich spiel jetzt Saxophon und da kann man sich draufsetzen und da können wir wegfliegen.

00:07:25: Ja.

00:07:25: Ich liebe Wagnisse.

00:07:27: Und ich liebe Dinge machen, wo die man am Anfang noch nicht so gut kann.

00:07:33: Und das Krasse ist aber bei so einer Mucke, wie gestern also eine Musik dass du in Solo gespielt hast, also jetzt zum Beispiel aus meiner Sicht.

00:07:42: Du spielst ins Solo und es bleibt immer so ein kleiner Restzweifel von was hätte ich denn da noch spielen können?

00:07:48: Und wie hättest du das dann auch weitergehen können?

00:07:50: Ja.

00:07:51: Welche Geschichte habe ich gerade erzählt worden?

00:07:52: ist die Geschichte, die genau auch gepasst hat und so...und das ist so geil!

00:07:57: Man fühlt sich so lebendig und es ist ein suchender, forschender.

00:08:02: Das ist übelst cool!

00:08:04: Es ist glaube ich vergleichbar wie mit jemanden der einen guten Text schreibt und eine gute Geschichte schreiben möchte oder eben auch vielleicht mal ein Leitartikel schreibt in der Zeit oder sonst was wo du natürlich deinen Stil hast aber du versuchst ganz sehr in die Tiefe zu gehen und das trotzdem so auf den Punkt zu bringen.

00:08:26: Und das ist vergleichbar und ich glaube, dass ... Das ist geil an unserem Beruf.

00:08:31: Es kribbelt noch!

00:08:36: Mir

00:08:36: fiel auf jeden Fall wieder auf, dass es eigentlich wirklich was Besonderes mit Jan und Matze ist.

00:08:43: Weil klar, das, was du beschreibst, klingt jetzt so wie Ja, so is' das als Musiker?

00:08:47: Ist es aber

00:08:48: nicht?!

00:08:49: Und das müssen wir uns sagen... Im Publikum gestern waren ganz, ganz viele alte Kollegen Kolleginnen.

00:08:57: Auch Leute die damals sehr, sehr jung war noch jünger als wir und für die wir so ein bisschen der erste Zugang waren zu Jazz Musik oder vielleicht auch mit mit die erste Band wo man sagte cool guck mal die kommt von hier und die machen das ganz schön.

00:09:12: Und was ich sagen muss auch in den Gesprächen danach war ganz oft.

00:09:19: Dieser Turnus ist ging nämlich plötzlich nicht darum um dieses höher schneller weitergefühl, was ja auch immer mal in der Klassik und im Jazz vorherrscht.

00:09:26: Sondern es ging da rum von wow wie schön spielt ihr zusammen?

00:09:30: Und ich habe auch gemerkt natürlich bin jetzt nicht der größte Jazz Pianist aller Zeiten aber mit Jan und Matze und dir matcht das!

00:09:39: Das ist nicht austauschbar.

00:09:41: Also auch wenn man im Jazz immer sagt, naja klar kannst du auf eine Session gehen dann spielt auch jemand Schlachtzeug und auch jemand Bass.

00:09:47: Aber dass das so matcht, das kriegt man manchmal erst mit ein bisschen Lebenserfahrung mit, dass das was durchaus besonderes ist weil es wird kein anderes Jazz Quartett in unserem Leben geben zu dem wir auch so ne emotionale Bindung haben oder auch die Erinnerungen Das macht's eben stark am Ende.

00:10:03: Und dieses Wir hören alle aufeinander und wir sind aller auf Augenhöhe.

00:10:10: Was auch noch von damals kommt, weil inzwischen ist es oft so dass man irgendwie entweder Leute trifft die eine riesen Karriere haben oder leute die gerade am Anfang stehen.

00:10:18: Aber mit den beiden ist es so auf einer Augenhöhe Weil wir uns damals begegnet sind und diese Zeit miteinander hatten Und mir wurde das klar auch durch des spiegeln von anderen Dass diese verbindung zu musikern.

00:10:32: Wir reden ja oft über unsere verbindungen deshalb gibt's das her aber eben auch zu jan und matz Was ist, wo man doch sehr dankbar sein kann?

00:10:39: Ich

00:10:39: frage mich ob das so Fußballmannschaften auch haben und dann sich so nach zwanzig Jahren treffen und dann wieder sagen ey.

00:10:45: Und ich glaube es ist auch das was Leute beschreiben wenn sie einen Klassentreffen hatten Ja und haben.

00:10:52: Also von Künz kann sich noch erinnern, als wir damals irgendwie

00:10:56: die

00:10:57: Wodkaflasche in der Croazienfahrt hier im Spielbecken versteckt haben weil es da eben schön auch kalt war und kein Lehrer gefunden hat.

00:11:06: solche Gespräche auf jeden Fall.

00:11:10: Ich glaube, das

00:11:13: ist es.

00:11:14: Das ist ja auch tatsächlich so gewesen!

00:11:16: Aber

00:11:18: wenn wir jetzt einmal schon bei diesem Kapitel Jazz sind und bei unserem Jazzabend wollen war allen Zürerenden nicht vorenthalten dass morgen am ich glaube das ist morgen, der XXVI.

00:11:28: Mai jemand ganz besonderes hundert Jahre alt geworden wäre der auf jeden Fall in unserem Musikleben eine große Rolle gespielt hat nämlich Miles Davis.

00:11:37: Also für alle die den nicht kennen Waren Trompeta?

00:11:40: Ja, ein Rennfahrer.

00:11:41: Ein Renn-Fahrer!

00:11:43: Nein,

00:11:44: das ist nicht...

00:11:44: Rennfahrer Jockey!

00:11:45: Ich

00:11:48: glaube alle die hier zuhören kennen Miles Davis.

00:11:49: Nein doch.

00:11:51: Bin ich mir sicher dass nicht jeder Miles Davis kennt aber ist für mich irgendwie der größte Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts mit.

00:11:56: Neben Picasso und Michael Schumacher?

00:12:01: Nein, aber muss sagen.

00:12:02: Der Impact reichte eben auch bis zu unserer Band, bis zur Change Request.

00:12:06: Genau!

00:12:07: So hießen wir, so heißen wir mit dem Chess Squadhead und genau... Wir haben glaube ich auch damals einfach unfassbar vielmals Davis Quintet gehört, weil Davis hatte ja sehr verschiedene Phasen.

00:12:20: Also

00:12:20: nochmal so aufklären ist ein Trompeter der aus der einen schwarzen Musiker war der die Jazz-Geschichte immer wieder neu geprägt hat und einer der wichtigsten Jazzmusiker war.

00:12:33: Aber eben nicht so dieser typische Jazz-Musiker, der ein Ding findet – das zieht das sein ganzes Leben lang durch – sondern wirklich gesagt hat ich möchte am Puls der Zeit sein ... aus der Bebopmusik den Cool Jazz erfunden, dann aus dem Cool Jazz zusammen mit anderen Musikern.

00:12:50: Den modalen Jazz... Aus dem modalen jazz wurde dann plötzlich auch kamen dann Einflüsse aus dem Rock und aus ganz vielen anderen Musikrichtungen.

00:12:59: in hypnotischem Musik kann man fast sagen.

00:13:01: Natürlich waren Drogen auch immer ein großer Bestandteil seines Lebens.

00:13:04: Kam dann plötzlich dann der Fusion-Musik und ganz am Schluss hat er damit Hip Hop und zusammen gearbeitet.

00:13:08: also war ist inspirierender Typ gewesen, einfach.

00:13:12: Und wo man sich sagt so wow wie schafft man das?

00:13:16: So aktuell zu bleiben!

00:13:18: Das ist ja das Faszinierende auch.

00:13:19: und Udo Lindberg so irgendwie dass er plötzlich mit einem Song von mit Apache um die Ecke kommen.

00:13:23: Aber ich muss trotzdem sagen vom Standing her man kann Udo Lindenberg und Miles Davis auf gar keinen Fall auf die gleiche Stufe spielen weil man muss ja trotzdem sagen mal in einer anderen Kunstrichtung gesprochen.

00:13:36: Wie viele Künstler kennt man die ihr Ding gefunden haben damit Welt berühmt worden, um dann wenige Jahre später einfach zu sagen ich mache jetzt was ganz anderes.

00:13:47: Und das wäre so wie wenn ein Maler der sein Stil gefunden hat fünf Jahre später sagt ach der Stil weiße ich mach jetzt ganz anders.

00:13:56: Deswegen habe ich ja Pablo Picasso gesagt.

00:13:57: Ja voll

00:13:57: und dass immer wieder immer wieder macht und letztendlich egal was er gemacht hat ja einen Riesenimpact hatte auf die Musikwelt damit Ja auch die größten kommenden Musikstars der Zeit, der jeweiligen Zeit vor allem aus der Jazzmusik immer aus der Band von Miles Davis kam.

00:14:14: Angefangen von Herbie Hancock zu dem Schlachtzeuger Tony Williams, Wayne Shorter natürlich, Jacketische netter Schlachtzeuge.

00:14:22: Kenny Garrett alle, die Rang und Namen haben.

00:14:25: Scofield, Mike Stern

00:14:27: sind viele ganz tolle Musikeraus entstanden.

00:14:30: und das Krasse ist an Mais war gar nicht der große Kommunikator Also ist teilweise ja einzeln zum gig auch gefahren und hat dann alle fünf gigs mal hallo gesagt über drei begraben bisschen, aber irgendwie hatte so eine energie gehabt Und hat es einfach durch seine art und weise.

00:14:48: Von dieser rastlosigkeit und von immer Immer weiter immer weiter immer.

00:14:53: Weiter hat er menschen angezündet Ist geil und das ist das krass ist Wie ich dass mit matze und jan gesagt habe Es gibt Menschen Die haben einen wichtigen Impact auf dich.

00:15:06: Die machen was mit deinem Leben, die verändern deine Sicht und die ver ändern deine Emotionen Bedürfnisse.

00:15:13: Deine Visionen auch für dein eigenes Leben.

00:15:16: Und so ist trotzdem meist für uns beide irgendwie ein... Obwohl wir den nie kennengelernt haben.

00:15:20: Nee

00:15:20: total!

00:15:20: Aber das war... oder?

00:15:21: Das waren auf jeden Fall nicht.

00:15:22: Aber ich

00:15:23: frage mich manchmal selber noch... Manchmal noch also auch beim Duo Was könnten wir machen, damit wir den nächsten Schritt machen?

00:15:31: Oder was wäre denn das nächste große Ding?

00:15:33: und ich merke dass es in der Zeit, in der wir leben und auch mit unseren Instrumentarium super schwer wäre.

00:15:39: Und super schwer ist!

00:15:40: Damit würden wir uns... Dass es auch krass ist so etwas zu leben wie er, auch wie Pablo Picasso macht so viel Spannungen auf.

00:15:48: Es ist ständig eigentlich auch Kampf und Zweifel, und es hinterlässt auch immer verbrannte Erde auf eine gewisse Art und Weise oder?

00:15:58: Ja!

00:15:58: Auf jeden Fall... Was ich aber sagen muss, was man an Miles Davis extrem gut beobachten kann ist dass er sich ja trotzdem in seiner Art wie ein Trompetisch Spiel treu geblieben ist.

00:16:09: Also wenn man sich bestimmte Aufnahmen anhört von zum Beispiel Kind of Blue, von diesem weltberühmten Album von ihm das neunzenneunfünfzig erschien glaube ich auch das erfolgreichste das meistverkaufte Album des Jazzes und wenn man sieht dann sein Spätwerk anhört.

00:16:23: Da ist jetzt nicht so ein Riesenunterschied, dass man jetzt denkt Mensch also er hat sich auf der Trompete unfassbar verändert.

00:16:29: Aber das was man lernen kann von ihm und auch bezogen aufs Leben und auch die Kunst isst.

00:16:34: Er hat nicht sich groß geändert sondern den Kontext in dem er steht Und das ist für mich eine Lebensweisheit geworden Und nicht nur eine Weisheit in Kunst, sondern im Leben.

00:16:47: Dass man sagen kann du kannst dich immer dich neu erfinden.

00:16:50: Du kannst dich auch nicht immer zu ein hundert Prozent ändern aber du kannst den Kontext indem du strahlst, ne?

00:16:56: Im besten Falle ändern!

00:16:58: Was heißt

00:16:59: denn das im Alltag?

00:17:00: Heißt es dann ich ziehe morgen nach Schweden Oder weißt du was ich damit mein?

00:17:05: Man kann das für sich so radikal interpretieren, wie man möchte.

00:17:09: Im Falle von Miles Davis hieß es natürlich dass er alle paar Jahre wirklich eine komplett neue Band hatte und im Prinzip dann nach dem Musikang klang die ihr zusammengestellt hatte.

00:17:19: und so kam eben dieser Ich mach erst Bebop hin zu Modern Jazz oder Modal Jazz Cool Jazz hinzu.

00:17:27: ich mache dann Fusion.

00:17:28: Das war ja nicht Miles Davis alleine, sondern das waren die Mitmusiker.

00:17:31: Die er ausgewählt hatte.

00:17:33: und ähnlich wie dass Mike Stavis mit einer Band gemacht hat Und sagt das ist der Kontext Ist es im Leben zum Beispiel Freundschaften?

00:17:45: Und den Blick dafür zu haben und natürlich auch in unserem Alter merke ich auch wo das anfängt das sehr viel Routinen dabei sind Auch in freundschaften.

00:17:55: vieles hat sich gefunden und ist manchmal fast schwer sag ich mal, wirklich richtig neue Leute kennenzulernen.

00:18:01: Es passiert jetzt am ehesten manchmal durch unsere Kinder schon.

00:18:04: Also muss man so sagen... Bei

00:18:05: mir durch ein Petalsport!

00:18:08: Wirklich?

00:18:08: Nein aber pass auf, ich meine nicht dass man Leute kennenlernt.

00:18:12: wir haben glaube ich einen Beruf wo wir jeden Tag neue Leute kennenlernen.

00:18:15: Aber ich meine auf einer Ebene kennenlernte wo man vielleicht nach einem halben, nach einem Jahr, nach zwei Jahren wirklich sagt Ich bin ein Freund von dir diese Offenheit zu besitzen und vielleicht auch die Radikalität, die es braucht in dieser Lebensphase um zu sagen ich wage jetzt mich mal aus meinem Nest.

00:18:35: Und lass nicht den Alltag über mich geschehen so wie er dann geschieht weil theoretisch das was in unseren Hirnen manchmal jetzt passiert so geht's mir manchmal ist dass sich dir gefühlt jetzt erzählen könnte wie mein restliches Leben verläuft.

00:18:47: weißt

00:18:48: du?

00:18:48: Diese Zeitnahrnehmung dass ich jetzt denke die nächsten dreißig Jahre wären so Ja, aber

00:18:53: das ist da müchtig unterbrechen.

00:18:54: Weil ich genau das auch gestern gedacht habe im Bett und dachte nee es kann morgen vorbei sein.

00:19:01: Und das Ding ist, gestern hat jemand im Publikum gesagt vielleicht sehen wir uns doch nicht erst in fünfzehn Jahren wieder mit der Band sondern vielleicht in fünf Jahren weil in zehn Jahren kann schon sein dass einer fehlt.

00:19:11: Das Ding ist hart!

00:19:12: Aber

00:19:12: so ist es ja.

00:19:13: Es ist genauso... Man

00:19:14: kann sich freuen, dass man überhaupt noch zu viel auf

00:19:17: der Bühne steht.

00:19:19: die Situation, dass das gar nicht so mehr möglich ist.

00:19:22: Und klar sind wir alle nicht in einem Alter wo man damit jetzt von ausgehen könnte aber es ist halt einfach... Das ist genau, das ist halt so.

00:19:30: das Krasse und ich glaube eher, dass wir manchmal so deswegen, das is ja unsere absolute also in Anführungsstrichen angebliche Sicherheit, dass man denkt Ja gut, das geht jetzt so und das Funktion ist so und wenn ich den Vertrag unterschreibe dann bin ich da halt die nächsten fünf Jahre und dann wird's so, nee!

00:19:47: So ist es ja gar nicht.

00:19:49: Klar kann es so sein, aber davon auszugehen ist glaube ich eigentlich falsch.

00:19:53: Also ein Druckschluss?

00:19:55: Na ja natürlich!

00:19:57: Ich glaube die Sicherheit hast du natürlich niemals, also gerade in den letzten Jahren auch die Corona-Pandemie und sowas, natürlich offengelegt dass das alles da doch sehr fragil ist dieses Konzept indem wir uns befinden Aber ihr hört schon jetzt...

00:20:11: Das künstlerisch zu nutzen, das ist eigentlich die Herausforderung Und da seinen eigenen Weg zu finden.

00:20:15: und ich glaube wir könnten niemals eine Karriere haben wie Miles Davis Der ist halt einfach in einer anderen Zeit aufgewachsen, aus einer anderen Musik-Tradition auch heraus.

00:20:27: Aber man kann sich immer wieder Sachen klauen von Leuten und Energien und auch aus der Distanz das für sich deuten was das bedeutet für einen selber und was man da sich rausziehen möchte.

00:20:38: Und ich meine, man muss sagen diese Kontextualisierung findet ja schon statt.

00:20:43: Egal manchmal spielen wir mit Gaga Wir haben Auftritte mit dem mit dem MDR-Symphonieorchester Demnächst das Projekt mit dem Gewandhauschor Auch wenn es im Kleinen ist.

00:20:52: und wer jetzt damit nicht die Fusion Musik neu oder die Klassik neu aufhinden?

00:20:58: Aber das sind genau diese Kontexte, die das frisch halten.

00:21:01: Und ihr hört es schon... Jetzt kommen nämlich die Motivationscoaches hier raus aus uns geklettert!

00:21:05: Raus aus eure Nestern!

00:21:08: Das sage ich euch!

00:21:09: Man muss wirklich mal selber treten und es geht uns nicht anders.

00:21:15: Nee ist es so, weil in der Lebensphase, ich sag dir, Alltag ist was Wunderschönes.

00:21:19: Ohne die Routinen würden wir auch eher sterben bei dem Pensum.

00:21:22: Es würde gar nicht gehen, ja?

00:21:23: Ja.

00:21:23: Wenn wir jetzt jedes Mal denken würden mein Gott also heute... Also zum Beispiel jetzt gleich!

00:21:27: Wir fahren jetzt gleich los zum Gig nach Sömmertab.

00:21:29: Ja.

00:21:30: Wenn ich da jetzt denken würde...

00:21:33: Was ist da im Stadtjubiläum, ne?

00:21:35: Stadjubileum und wir spielen aber in einer wunderschönen Innenhof der Bibliothek.

00:21:40: Und das ist wirklich sehr schön weil wenn man jetzt sagt wir spielen auf den Stadtfest Söymertab... Hätte mal eine andere Vorstellung Aber es wäre auch wieder ein anderer Kontext.

00:21:52: Das ist ja ein

00:21:54: ganz anderer Kontex.

00:21:55: Ich würde euch auf Robbie Williams sagen, wir sind eine Coverband.

00:22:03: Und

00:22:03: wenn die Leute uns fragen warum wir das machen, dann sagen wir weil Miles Davis... ... den Kontext immer mal geändert

00:22:09: hat.

00:22:10: Wir sind jetzt

00:22:10: im Kontext von Robbie Williams!

00:22:13: Nein, aber denk daran... Also für mich war das wirklich mehr als nur eine Schule für Musik sondern eine Lebensschule.

00:22:19: Es geht nicht darum sich selber immer hundert-achtzig Grad zu wenden und zu ändern sondern in dem Kontext, in dem man steht.

00:22:25: Und das können natürlich Kleinigkeiten sein, aber es können auch radikale Sachen sein wie du sagst Antonio.

00:22:29: Man kann auch nach Schweden ziehen

00:22:30: oder sich die Haare abrasieren.

00:22:33: Jeder

00:22:33: so wie er führt.

00:22:34: Die wachsen nach, dass ist die Gewissheit.

00:22:36: Das war ein ganz schlechter Schatz weil hat ja gar nichts damit zu tun inhaltlich.

00:22:40: Aber was macht schon mal manchmal etwas mit einem?

00:22:42: Sich zum Beispiel mal frische Socken anzuziehen

00:22:46: und zu rasieren.

00:22:47: Ja das ist ja...

00:22:48: Die Konzerte

00:22:48: sind guter Anlass nicht gehen zu lassen.

00:22:50: Das

00:22:52: ist wirklich so krass!

00:22:55: Ich

00:22:55: dachte, ich nehme mich auch.

00:22:56: Guck mal hier ganz weich!

00:22:58: Also ist ja nicht so dass wir den enormen Bart wuchs hätten aber es ist schon... ich bin wieder flauschig Ja gut Aber ich will hier nicht zu sehr in die Tiefe gehen.

00:23:06: das ist dann doch nur meiner Frau vorbehalten.

00:23:07: Freunde Sandra Ludeweg.

00:23:10: Hallo Ich kann nicht

00:23:14: mehr

00:23:14: Antonio du wackelst dir rum Das kommt doch gar nicht dran.

00:23:16: jetzt Warte mal

00:23:17: noch nicht warum?

00:23:18: Ich will einmal noch was sagen.

00:23:20: Wir waren letzte Woche in Räutlingen und Mainz.

00:23:21: zum ersten

00:23:22: Mal Cool

00:23:24: Ich fand es auch sehr schön.

00:23:25: Ja, ich hab meins richtig Party gemacht.

00:23:28: Richtig viele Schnäppste.

00:23:29: Viele Schnäpps.

00:23:30: Dann war's im Bett dort?

00:23:31: Später!

00:23:32: Gut...

00:23:33: War aber schön!

00:23:35: Wir sind immer noch nicht bei der Kategorie mit dem Zetteln.

00:23:37: Wurde ich

00:23:38: nicht?!

00:23:38: Nee wir sind erst mal bei unseren Intim-Fragen.

00:23:41: Also ich habe nämlich eine Frage für dich mitgebracht und eigentlich ist sie sehr passend weil wir heute schon wirklich wieder ein Musik-Podcast sind und auch schon bisschen über Jazz gesprochen haben.

00:23:54: Und zwar ist es tatsächlich eine Frage, die ich nicht nur weiterleite sondern die selber habe.

00:24:00: An dich?

00:24:00: Nee an dich!

00:24:01: Pass auf... Es geht um den Sound auf dem Saxofronen.

00:24:07: Wenn man andere Saxophonisten hört, kann man feststellen dass das Saxophone von Spieler zu Spieler oder Spielerinnen zu Spielern anders klingt.

00:24:14: Es gibt natürlich verschiedene Saxophonen.

00:24:15: es gibt das Sopran saxophon alt saxophont nur saxophone baritonsaxophon.

00:24:19: vor allem das als saxophonen muss man sagen Von meinem subjektiven Standpunkt aus scheint besonders Dröten empfänglich zu haben.

00:24:29: Also ist wirklich manchmal so wenn man so wir haben ja alle in Musikschulen mal gesessen Und wenn man da hört, wie das Instrument dann auch gespielt wird nach drei vier Jahren.

00:24:39: Bekomme ich Respekt dass das dann so jemanden so lange durchzieht weil es klingt wirklich trötig oder es kann Trötig klingen und dann im besten Falle klingt es irgendwann sehr schön sowie bei dir und bei manchen anderen aber eben nicht immer.

00:24:57: und ich frage mich warum?

00:24:59: also warum klingt's bei dir schön?

00:25:01: Bei anderem trötigt?

00:25:02: was machst du?

00:25:04: Also wir wusste ich nicht selber, es ist ja eine Technikfrage anscheinend.

00:25:07: Boah das ist so schwierig!

00:25:10: Was machst du um einen schönen Sound zu haben?

00:25:13: Man muss erstmal glaube ich wissen was man will.

00:25:15: Ja Das ist doch glaube ich erst mal der entscheidendste Punkt.

00:25:19: Aber

00:25:20: ich will ja schön klingen.

00:25:21: Ja also zum Beispiel... ...das ist super komplex und super einfach zugleich.

00:25:28: Das ist wie kochen Du fängst irgendwann mal an Und dann kochst du nach Jamie Oliver und guckst dir irgendwelche Tutorials an.

00:25:37: Irgendwann fährst du in Italien und machst mit der Mama-Pasta, irgendwann gehst du die Lehre zu dem krassen und fährste ins nächste Dorf... Und dann weißt du, welcher Pancetta am besten so welcher Carbonara funktioniert.

00:25:49: Aber pass auf!

00:25:50: Ja und dann entwickelst Du einfach, dann adaptierst Du diese Kultur.

00:25:54: ja und irgendwann findest Du was eigenes daraus noch nicht.

00:25:57: Aber Pass auf!

00:25:57: Aber

00:25:57: du musst es wirklich...du musst es einfach wollen.

00:26:00: Ja

00:26:01: aber pass auf das ist eher der Ratschlag.

00:26:02: für jemanden Der Master Student ist würde ich sagen weil das is ne Ich weiß was Du exakt damit meinst und ich könnte die Antworten fürs Klavier auch oft geben.

00:26:11: Aber wenn ich jetzt drei zehn bin Und ich spiele Saxophon.

00:26:15: Dann bringt mir die Antwort ja nicht so richtig, weil ich sagen würde... Aber Lehrer!

00:26:20: Professor Locaccio?

00:26:22: Ja aber ich bin ja gar nicht der Professor-Typ.

00:26:26: Ich will doch genauso klingen wie sie.

00:26:29: Und nicht so trötig.

00:26:30: Auch bei einer

00:26:31: besseren Stütze, was ist die Technik?

00:26:33: Ich

00:26:33: würde immer sagen du wirst nie so klingen wie ich, du klingst so wie du selber.

00:26:36: Das ist für mich der Erste heran zu gehen.

00:26:39: Aber wenn es dann ans Reine, ans Eingemachte geht...

00:26:42: Da habe ich wahnsinnig viele Bausteine wie man das machen kann.

00:26:45: aber das Ding ist ja wirklich richtig.

00:26:47: Technik jetzt.

00:26:49: Dann

00:26:49: los

00:26:49: jetzt!

00:26:50: Eigentlich geht's am Anfang darum welchen Stand du hast.

00:26:53: also wie stehen deine Füße in den Parallel zu den Schultern Becken?

00:26:58: ist ein Becken eingetreten nach vorne oder nach hinten, weil das extrem entscheidend ist ob das Zwerchfell richtig atmen kann.

00:27:05: Ein riesengroßer Muskel schließt sozusagen die Lunge ab zur Bauchdecke und das kann man bis zu zehn Zentimeter absenken.

00:27:12: und wenn man eine gute Beckenstellung hat, die parallel läuft sozusagen zum Zwerchwell dann hat man schon einen sehr guten Stand und kann auch tiefer einatmen.

00:27:21: Die Atmung ist extrem wichtig weil das sozusagen essenziell wichtig ist, um einen guten langen qualitativen Klang zu haben und überhaupt einen guten Ton herauszubekommen.

00:27:34: Atmung ist A und O dabei.

00:27:36: Und wir versuchen als Saxonisten oder generell als Bläser – aber auch Geiger!

00:27:41: Wir versuchen dass unser Körper ein Klangkörper wird mit dem Instrument welches man spielt.

00:27:48: Das heißt sozusagen Ich nehme das sozusagen auch genauso mit im Körper so was, was beim Sachsfonds schwenkt.

00:27:56: Das sind natürlich biologisch betrachtet kaum messbare Werte aber es ist natürlich eine Spielhaltung.

00:28:03: Was weiter wahnsinnig wichtig ist die Atmung haben wir besprochen.

00:28:06: da gibt's die Dreifachatmung obere Atmungen mittlere atmen tiefe Atmungs.

00:28:10: also wenn man dann Bauchatmet ist das genau

00:28:13: dass man sieht es ja bei Babys zum Beispiel die Atmen noch tief in den Bauch hinein was super wichtig ist.

00:28:19: Wir verlernen das in westlichen Kulturen.

00:28:21: Merkt man an sich selber, man atmet eigentlich immer noch hier oben rein?

00:28:24: Genau.

00:28:24: und

00:28:25: dann sagt er immer atmet tief so.

00:28:28: Das heißt wirklich dass man den ganzen Radius der Lunge mitnimmt und die Zwerge wie gesagt um zehn Zentimeter vergrößert kann Genau, dann kommt als nächstes die der Hals-Halz sozusagen Stellung.

00:28:42: Da ist es eine Kombination aus Kopf und Hals.

00:28:44: da ist ganz wichtig dass man den höchsten Punkt mit trifft sozusagen das man nicht den Kopf zu sein war nach vorne lenken und auch nicht so weit nach hinten, weil sozusagen ganz wichtig ist dass die Luft, die man eben jetzt gut einatmet, auch gut über den Hals nach außen überträgt.

00:29:02: Weil wenn man das wie beim Sprechen, wenn man den Hälz einknimmt klingt es nicht so schön, wenn wir den Halt zu weit noch hinten machen klingt's auch nicht sehr schön.

00:29:09: Das heißt sozusagen eine natürliche Spielhaltung Und das alles entscheidende mit ist dann den richtigen Ansatz zu finden.

00:29:16: Man nennt ihn, es gibt verschiedene Spielhaltungen.

00:29:19: Saxfohn kam ja früher auf dem Markt und wurde von Klarinettisten gespielt.

00:29:24: Und daraufhin gab's Saxonisten gerade im klassischen Saxfohnbereich die einen Ansatz wählen der Klarinette ähnlich ist wo die Unterlippe leicht eingedrückt ist.

00:29:33: Ich versuche eine Spielhaltung zu entwickeln die ein bisschen natürlicher meiner Lippenposition ist so dass ich eigentlich ganz viel gearbeitet habe, dass mich Muskeln entwickelt.

00:29:45: So wie meine Lippe jetzt ist ich sie auch aufs Blatt übertragen kann.

00:29:48: Umso mehr Unterlippe um so mehr Schwingung kann ich mit aufnehmen und sommer Schwingungen kann ich beeinflussen beim Blatt.

00:29:54: Um so tiefer die Töne sind umso mehr Lippen ist an der unter dem Blatt umso höher die Töhne werden umso weniger unter Lippes am Blatt.

00:30:01: Und warum ich so klinge wie ich klingle?

00:30:04: Ich hab unglaublich viel nur mit Mundstück geübt Ganz, ganz viel mit Mundstück ohne das Saxophon und ganz viele Obertöne geübt.

00:30:12: Und beim Saxophonen ist es ja eine Besonderheit dass du in einer anderen Luftzirkulation hast als bei einer Klarenette wo Klarenett ziemlich gleich ist von der Luftzirgulation.

00:30:24: Das ist das Besondere.

00:30:24: beim Saxophone ist eine Mischung aus Holzblass- und Blechblasinstrumente so dass du durch die Luft unglaublich vier Enorensen hast.

00:30:32: So, das ist jetzt erst mal das Ding anatomische.

00:30:35: Und dann geht's natürlich über das was ich vorhin erzählt hab mit dem nach Italien fahren und die Soße kochen.

00:30:41: Das ist deine Lebenserfahrung.

00:30:42: Welche Saxonisten hörst du?

00:30:44: Hörst du, was dresskrippierst du ?

00:30:46: Wie viel spielst du das wirklich?

00:30:48: Und wie sehr willst du es und wie sehr liebst du es?

00:30:51: Und am Ende ist es dann wie beim Maler Du weißt bevor du... Das ist nicht bei jedem Bild so Aber du hast eine Grundeinstellungen.

00:31:00: Du weisst was du mahlst Und so ist es auch beim Saxophon.

00:31:02: Du weißt, wie du klingen wirst.

00:31:05: Wenn ich bevor spiele höre es.

00:31:07: Ja ja, total!

00:31:07: Aber das war trotzdem mal... Ich höre nicht,

00:31:10: wie ich das klingen

00:31:11: soll.

00:31:11: Ja aber ich danke dir für diesen einen Blick weil darüber unterhalten wir uns natürlich selten.

00:31:19: War das nachvollziehbar?

00:31:20: Nee, total.

00:31:20: und es ist einfach, ich finde so was spannend mal zu erfahren, weil das ist genauso wenn Chefarzt tragen würde, unten Maler und Mathematiker.

00:31:33: Es gibt natürlich diese Metaebene auf der wir dann alle schwingen und wo wenn irgendwie so das Leben davor schicken kann und sagen kann mein Beruf ist wie es leben!

00:31:41: Und wenn ich am offenen Hirn operiere... Dann musst du dir vorstellen du fährst nach Italien und lässt dir die Pasta von der Mama kommen.

00:31:48: weißt du was ich meine?

00:31:49: Auf dem Level ist dann vieles ähnlich wo man sagen kann okay viele machen die gleichen Erfahrungen ab einem gestimmten Level auf dem du unterwegs bist in deinem Beruf, egal ob du Mathe machst, Korst, Arzt bist oder Musiker.

00:32:05: Aber mal einen Eindruck zu bekommen wie läuft das konkret bei einem Arzt?

00:32:08: Bei einem Koch oder eben jetzt bei dir im Falle vom Saxophon finde ich hochspannend weil man da eigentlich manchmal erst merkt Wie komplex Das ganze Ding ist was da stattfindet.

00:32:19: Es muss

00:32:19: alles passen.

00:32:20: Genau es muss einfach alles passt

00:32:21: genau.

00:32:22: Du kannst auch über Dinge hinweg arbeiten die nicht so gut laufen Stand, also Beckenstellung und sonst ein Kram.

00:32:31: Aber das kannst du nicht auf Dauer machen.

00:32:32: Ja!

00:32:33: Es würde jeder Sportler dir erklären können dass es genauso ist wenn er mal über einen Verhältnis oder eine Fehlstellung oder den Lauf auch schon aneinander in den Laufen.

00:32:41: kann man so viel falsch machen.

00:32:43: Und äh...es ist geil sich um Details zu kümmern.

00:32:47: Ja

00:32:48: klar aber deshalb ich fand's super da finde ich richtig guten Einblick.

00:32:52: Ähm...viel

00:32:53: Dank!

00:32:53: Darf ich dich auch was fragen?

00:32:54: Was is dein Lieblingsvogel?

00:33:00: Ich danke dir für deine tiefsinnigen Fragen.

00:33:03: Mein Lieblingsvogel?

00:33:04: Ja, also weil ich finde Vögel geil!

00:33:08: Es gibt so tolle Greifvögel und ich möchte gar nicht anfangen aber ich find zum Beispiel den Bio unglaublich.

00:33:15: was der alles kann ist ein Vogel da die meisten Dinge am krassesten nach machen können.

00:33:20: Also Geräusche, Sirenen Stimmen Sprachen das ist doch Wahnsinn Voll.

00:33:27: Hast du da nicht so eine Affinität?

00:33:29: Natürlich

00:33:29: nicht, ich

00:33:30: sag Blaumeisen!

00:33:31: Weil?

00:33:34: Das hat familiäre Hintergründe.

00:33:38: Wir haben eine Blaumeise in unserer Familie.

00:33:42: Ja finde ich auch ein ganz wunderbaren Vogel.

00:33:45: Sehr schön, haben wir das mal geklärt.

00:33:48: Schön!

00:33:49: Wollen wir jetzt so nichts... Das ist der

00:33:50: Einmal, wo ich frage, warum ich so toll Klavierspielen kann?

00:33:53: Aber nein!

00:33:54: Ich

00:33:54: hätte das jetzt... Nein,

00:33:57: das wäre zu viel.

00:33:57: Das machen wir später.

00:33:58: Da überraschst du mich mit.

00:34:01: Yoga.

00:34:02: Wir sind bei unserer Kategorie Deep Talk oder Quatsch.

00:34:04: Verzeiht, ich habe es gar nicht mehr angekündigt.

00:34:06: Ja genau.

00:34:06: Aber wir haben die Box geschüttelt.

00:34:08: Ihr habt es gehört im Hintergrund, wer uns bei hundertzwanzig Prozentiger Lautstörke hört und hier wieder Zettel.

00:34:14: Wir sprechen um Yoga.

00:34:18: Wir sprechen um Yoga herum, würde ich sagen.

00:34:21: Natürlich das was ich jetzt gerade von dir erfahren habe vom Saxophon spielen hat ja viel mit anscheinend mit Haltung und Atmung zu tun.

00:34:28: Viel mit Details ähnlich wie im Yoga.

00:34:30: Ja habe mich heute erst über Yoga unterhalten.

00:34:33: Ja,

00:34:33: ich habe heute Yoga gemacht.

00:34:34: Sehr gut!

00:34:34: Aber ich mache immer nur mit... also wir beide ja oft mit Maddie Morrison auf YouTube und die meisten Videos, die ich mit ihr dann mache.

00:34:42: da beginnt sie mit dem Satz schön dass du dabei wirst.

00:34:45: diese Übung ist dafür gedacht wenn es morgens mal ein wenig schneller gehen muss und denke ich eigentlich jedes Mal denke ich heute muss es anscheinend mal wieder schneller gehen jeden Tag muss es schneller gehen.

00:34:56: Ich bin dankbar.

00:34:56: das es solche Menschen gibt wie Madie

00:34:59: Ist toll.

00:35:00: Und man muss sagen, wir haben das entdeckt.

00:35:02: tatsächlich gerade wenn wir unterwegs sind und viel rumsitzen auf der Bühne sitzen beim Soundcheck sitzen im Hotel rumsitzen rumliegen Auto im Auto rum sitzen mal sitzt die ganze Zeit rum sind diese kleinen auch wenn es bei nur zehn Minuten ist.

00:35:18: wirklich bin ich inzwischen dankbar.

00:35:20: ja ich habe mich heute mit Clemens unterhalten darüber mit dem ich heute früh gepattelt habe und er hat gesagt er macht seit über zehn Jahren fast jeden Tag Yoga.

00:35:30: Und da hat er jetzt einen Yoga-Katalog, weil er hatte so schlimme Mitten unter den Rücken zu tun und seitdem macht er... seit der immer Yoga macht kann er Beschwerdefreitändes und Petalspielen.

00:35:40: und mehr Körpergefühl ja und mehr Yoga.

00:35:44: ich glaube wenn man mit sich und seinem Körper gut klar kommt das ist eine schöne Lebensqualität

00:35:50: absolut

00:35:50: deswegen yoga.

00:35:51: yoga is good.

00:35:52: okay du bist dran ich

00:35:53: zieh mal was?

00:35:54: Ja

00:35:55: ich ziehe meinen nächsten Zettel.

00:35:55: da steht drauf Studio Equipment, was braucht man wirklich?

00:36:03: Antonio.

00:36:04: Ja ich frage das weil das Mikrofon steckt bei mir an einem Mikrophone-Ständer wie ihr euch denken könnt und dieser Ständer hält nicht richtig.

00:36:12: deshalb musste sich da immer irgendwas drüber legen damit er hier hält.

00:36:16: Man kann auch stativ dazu sagen.

00:36:17: Stativ.

00:36:18: Stimmt!

00:36:19: Das haben wir ja schon gelernt.

00:36:20: Ja Antonio, was brauchen wir denn wirklich bei Studio Equipsment?

00:36:23: es ist ja nun wirklich so dass wenn Manchmal entweder selber Musiker ist dann fragt man sich das gerade als junger, Musiker oder Musikerin was braucht man?

00:36:32: vor allem weil man natürlich über Social Media.

00:36:35: Sieht was andere Musiker so haben und oftmals den Eindruck bekommt von mehr ist mehr.

00:36:40: also da sind ein paar zugerammelte buden.

00:36:43: Von Effektgeräten zu Computern zu Instrumenten zu fünf tausend Synthesisern und Gitarren sammlung und Bass Sammlung Effekt Geräte dafür.

00:36:52: aber Was braucht man wirklich?

00:36:54: Das Krass ist, dass man heutzutage gar nicht mehr drum herumkommt.

00:36:57: Was heißt heutzuthage?

00:36:58: Aber es ist einfach so.

00:36:59: ohne Laptop kennt man fast kein Studio mehr.

00:37:02: Es

00:37:02: gibt keine Analogen.

00:37:04: Also das ist, daß man sagt, man geht ins Studio und dann ist so ein, wie früher bei den Beatles irgendwie so ein Automat und darauf auf so'n Band gerät.

00:37:12: Das gibt natürlich bei ganz krassen Freaks aber... Selbst das Episode arbeitet du nicht mehr.

00:37:18: Also ein Computer?

00:37:19: Man braucht ein Computer und man braucht eine Soundkarte oder eben einen Mischpult, das ist ganz entscheidend!

00:37:24: Und in dieses Misch-Pult oder Soundkart steckst Du dann Deine Mikrofone ein oder deine Keyboards, Deines Synthesizer und so mit einem ganz einfachen Weg kann man schon anfangen seine erste Musik aufzunehmen.

00:37:40: Ich weiß nicht wann hast Du angefangen das erste mal selber Mucke auf zu nehmen bei dem Musikrechner?

00:37:45: Na, ich glaube das war so zwei tausend neun.

00:37:48: Zwei Tausend zehn.

00:37:49: kann das sein?

00:37:50: Wir haben es ja parallel eigentlich gemacht.

00:37:52: Ich habe schon erst mal mit vierzehn fünfzehn Mal ein Rechner mit Lodzschik damals.

00:37:58: Ja, ja.

00:37:58: Obwohl doch stimmt!

00:38:00: Doch stimmt!

00:38:01: Meine

00:38:01: Erinnerung ist gedrübt...

00:38:02: Und der Geiger von meinen Eltern hatte schon was im Computer nerd und da hat uns dann sowas angerichtet?

00:38:10: Doch ich erinnere mich auch noch zu Schulzeiten das wir schon mit diesem Programm rumgemacht haben.

00:38:15: Stimmt aber man muss sagen gerade was so Studio angeht wäre tatsächlich mein Gedanke dass man immer die Frage im Raum stellen muss was man überhaupt will vielleicht bevor man fünfzigtausend Euro versenkt.

00:38:31: Aber wenn jemand schon anfängt und sagt, ich will Podcast selber aufnehmen oder so was?

00:38:35: Oder möchte Sprachnachrichten aufnehmen professioneller oder sonst was?

00:38:39: Es braucht eigentlich gar nicht viel.

00:38:41: Total!

00:38:41: Mir ging es auch eher darum, dass in Schärfen diese Welt dieses... Ich brauche erst mal Zehntausendeffektgeräte, bevor's losgeht.

00:38:53: Ja, und es ist ähnlich was du gesagt hast bei dem was beim saxophon spielen den sound macht.

00:38:59: Vielleicht erst mal nicht auf instagram gucken oder auch nicht auf toman wo man Instrumente kaufen kann sondern einfach in die himmel gucken oder wo man auch lust hat hinzugucken und sich zu überlegen was will ich machen?

00:39:11: Und was brauche ich dafür?

00:39:12: weil das war unsere erkenntes.

00:39:13: wir hatten auch unser studio war gefühlt vom equipment.

00:39:16: Wir könnten hier das dreifache reinstellen aber am ende steht gerade hier paar gute Mikrofone fürs Klavier.

00:39:23: Ein Klavier, Rechner, Mikrofon für Saxophon, ein-zwei Synthesizer, unsere Podcastmikrofonne und ne...und paar gute Boxen!

00:39:32: Aber das war's!

00:39:33: So und ähm.

00:39:34: ...und eine Militastatur so aber mehr brauchen wir eigentlich nicht.

00:39:39: Ähm ...für das was wir gerade machen.

00:39:42: Ne?

00:39:43: Brauchen jetzt nicht.

00:39:44: Naja.

00:39:45: So.

00:39:47: Natürlich auch immer Naja, ist eine Frage was man sich leisten kann und will nicht wahr?

00:39:53: Jetzt die nächste Frage.

00:39:54: Die nächste

00:39:54: Frage!

00:39:55: Hausschuhe oder Barfuß?

00:39:57: Das liebe Freunde da zeigt sich wieder.

00:39:59: das Leben hat sich geändert im Laufe des Lebens.

00:40:02: Früher barfuß jetzt hausschuher.

00:40:05: Ich war pro immer haus Schuhe es ging nicht ohne.

00:40:07: Ja ich weiß nicht warum.

00:40:08: Und jetzt ist bar fuß?

00:40:09: Nein Es ist gleichgeblieben Ist immer Okay Ich bin

00:40:12: einfach der hausschuh Typ.

00:40:14: Doch, Hauschuhe.

00:40:15: Sehr gut, das wollte ich schon immer mal geklärt haben!

00:40:17: Hier steht drauf was sollte auf den Grill?

00:40:23: Naja, ja stimmt die Grill-Saison geht wieder los.

00:40:25: Ende September können wir dann wieder die Bratwurst nicht mehr riechen.

00:40:28: aber jetzt freut man sich wieder drauf.

00:40:30: Ja,

00:40:30: wir grillen am Samstag zum ersten Mal Oder ist es gut?

00:40:32: Mit Freunden?

00:40:33: Vielleicht machen wir das auch, also am Samstag auch mit Freunden.

00:40:37: Luka Cheers heißt sie

00:40:39: Kommt wir zu Samstag zu euch.

00:40:43: Ah!

00:40:45: Scheiße Gott, aber hast du grad mein panisches Gesicht gesehen von das ich was verpeilt habe?

00:40:50: Aber ist eine gute Idee.

00:40:52: Wir können

00:40:53: gerne rumkommen.

00:40:54: Wir sind Samstag nicht da und es tut mir leid.

00:40:55: Entschuldigung.

00:40:57: Ja, das will ich nicht verraten.

00:40:58: Das ist krass.

00:40:59: Ihr könnt aber wirklich vorbeikommen.

00:41:01: Es sind trotzdem nicht da.

00:41:03: Also ich bin nicht da, ich bin dich da.

00:41:05: Du bist

00:41:06: ein Gegend mit dem Duo.

00:41:08: Am Montag bin ich

00:41:10: da.

00:41:11: Aber da guckt er mal, für Skrillen muss man sich wieder verabreden.

00:41:14: Es ist doch aber auch eine schöne Zeit!

00:41:15: Man wird wieder geselliger.

00:41:16: Das an sich geht es mir eigentlich nicht aufs Grillen sondern es geht darum man trifft sich wieder mehr.

00:41:21: Oh gar kein

00:41:21: Grilltyp.

00:41:22: Ich grill

00:41:22: wahnsinnig gerne selber.

00:41:24: Ja stimmt.

00:41:24: Du bist ein Griller.

00:41:25: Ja ich grille wirklich.

00:41:28: Alle, alle Facetten davon.

00:41:29: Aber zu deiner Frage was drauf muss.

00:41:31: ich finde immer ein butter mix Da kann der Kartoffel drauf da kann ein bisschen was Vegetarisches und so ein Käse kann drauf.

00:41:39: dann noch so eine grobe Bratwurst Bisschen Holz Genau.

00:41:48: Und ja keine Vögel

00:41:51: Keine Blaumeisen um Himmelsberg.

00:41:56: Jetzt kommen wir schon zur letzten Kategorie, Antonia.

00:41:58: Wir empfehlen uns wieder Songs.

00:42:00: Willst du anfangen?

00:42:01: Ja ich habe ein Song mitgebracht.

00:42:04: Ich hab von dem geträumt heute früh.

00:42:07: Ich dachte so oh krass der wieder das der so hochkommt.

00:42:10: man geht so durch die Straßen und da kommt zu hoch.

00:42:12: kennst du das?

00:42:13: Ich kenne das, also vor allem was mir heute Nacht so ging.

00:42:15: Ein Song von uns äh den wir gestern Abend gespielt haben der gingen nicht aus meinem Kopf und ich hab siebzehn von Jan Rot und ich habe die ganze Nacht diesen Song gespielt ununabbrochen.

00:42:26: und ich ja manchmal wenn du so auffachst nach drei Stunden und merkst es läuft einfach durch.

00:42:31: Der Song ist durchgelaufen Und dass ist tatsächlich manchmal so nach Konzerten.

00:42:35: Ähm gerade wenn man dieses Wagen wieder eingeht Man kriegt nicht so richtig ein Kopf aus.

00:42:41: viele können dann nicht einschlafen.

00:42:42: Ich kann einschlafen, aber ich träume dann einfach das Konzert weiter und es kann unterschiedlich sein.

00:42:47: Es kann sein dass es danach was wie sich eine Schlägerei gibt mit dem Barbesitzer ist kann aber auch sein dass sie einfach den Song durchspielen bis ich morgens wieder aufwache.

00:42:55: Ja aber gut Antonio zurück zu deinem Song.

00:42:57: Was war's denn

00:42:58: jetzt?

00:42:58: Und zwar von Janet Jackson.

00:43:00: Wie trocken du sagst ganz normal.

00:43:03: Ganz normal.

00:43:05: Together

00:43:07: again!

00:43:09: Das ist doch das Modul des gestrigen Abends

00:43:11: gewesen.

00:43:12: Together Again, ja?

00:43:14: Yeah.

00:43:14: Wahrscheinlich habe

00:43:15: ich ihn deshalb auch heute früh gedäumt.

00:43:16: So innerlich so...

00:43:18: Guck mal.

00:43:23: Wenn du so singst, wissen wir alle um welches Song es geht.

00:43:26: Ich

00:43:26: will noch nicht zu viel verraten.

00:43:27: Es bildet natürlich.

00:43:28: Ich bin noch nicht selber.

00:43:29: Es ist so lustig auch dass das Intro vierzig Minuten lang nur geblänkelt ist und dann erst so richtig losgeht.

00:43:39: Heute sage ich es ja so tiktokmäßig muss alles null zwei Sekunden schnellmäßig irgendwie schon die Huck da sein, sonst haben alle abgeschaltet.

00:43:47: Das

00:43:48: ist nämlich darüber reden wir!

00:43:49: Haben ja auch schon immer mal hier geredet gerade was irgendwie grad diese aktuelle Trend ist von der veröffentlichen Erstmannore France.

00:43:55: und wenn die Zünden auf TikTok dann schreiben wir den Restrum herum Was meistens zu Keidem wirklich guten Song führt.

00:44:03: Und so ein Intro würde.

00:44:05: also es würde nicht passieren.

00:44:06: Es würde

00:44:06: nicht funktionieren.

00:44:07: Trotzdem ist das echt ein richtiger

00:44:08: Hit.

00:44:08: Okay together again.

00:44:13: Ich muss auch sagen, dass der gestrige Jazz Abend natürlich wieder so paar Sachen in mir hervorgerufen hat.

00:44:21: Und auch eben ein paar Alben an die ich wunderschöne Erinnerung habe.

00:44:26: und es gibt einen Album und das möchte ich euch empfehlen weil ist wirklich ein Album.

00:44:29: Ich hab es geliebt von einer Sängerin und Jazz Pianistin Shirley Horn.

00:44:36: Shirley Horn war eine beknadete Jazz-Sängerin und sie hat ein Album rausgebracht, I Remember Miles heißt es.

00:44:44: Es ist natürlich nach seinem Tod entstanden und sie hatte auch für dieses Album einen Grammy bekommen... ...für die beste Jazz-Star-Bietung des Jahres!

00:44:51: Und er war öfters offen Grammy nominiert.

00:44:53: und das Besondere ist bei ihr dass sie nicht nur wahnsinnig eine tolle Sängerin war sondern auch eine unfassbare Pianistin.

00:45:02: Also so ne gute Pianisten, dass selbst die Piansten gesagt haben Leute wie Hörbi Hancock hört euch die mal an, wie sie ihre Voicings und die Harmonien spielt.

00:45:12: Und mich hat sie auch unfassbar inspiriert vor allem mit diesem Album.

00:45:17: Nun ist sie bekannt geworden auch damit dass sie die langsamsten Interpretationen von Jazzstücken aufgenommen hat.

00:45:25: ja also Shirley Horn hat wirklich Balladen noch langsamer gespielt als alle anderen aber wunderschön.

00:45:33: trotzdem wird es bei mir heute ein bisschen ruhiger.

00:45:35: Antonio.

00:45:37: Mein Lieblingssong von dem Album, kann ich schon mal sagen ist This Hotel.

00:45:41: Ist einfach nur Klavier und Stimme ganz frei aber das pustet mir das Hirn durch.

00:45:45: Das sage ich dir wenn ich das höre dann da bin ich nämlich der Vogel der ausm Nest geflogen ist Aber passt nicht so richtig zur Playlist weil es dann doch vielleicht Nicht sowas für den Hintergrund Und auch nicht so so playlist kompatibel würde ich sagen.

00:45:59: Da muss man sich mal im Moment Zeit nehmen dafür.

00:46:01: Ich pack trotzdem drauf eine Ballade My Funny Valentine My Funny Wellington von Shirley Horn.

00:46:06: Bist du jetzt zufrieden damit oder?

00:46:08: Ja,

00:46:08: ist okay.

00:46:09: Sag mal!

00:46:11: Es gibt auch ein Song von dem Album der ist richtig fluffig.

00:46:14: What's

00:46:15: That Life?

00:46:16: Was war denn das für eine Song von der Platte?

00:46:19: Ich glaube es ist der

00:46:21: erste.

00:46:21: Der Erste is' my Funny Wellington.

00:46:23: Das ist

00:46:23: auf jeden Fall ein Song.

00:46:27: wenn eure Schwiegereltern da sind und ihr habt was Tolles gekocht ja und ihr macht die Kerze an Das ganze

00:46:34: Album, der Perfekt

00:46:35: dafür.

00:46:36: Der Wein ist auf und ihr habt euch schick angezogen... ...und ihr wisst dass ihr sagen wollt das muss ich trennt.

00:46:46: Nee, dass es schön ist und dass man sich's schön macht dann ist das ein perfektes Album.

00:46:50: Ja

00:46:50: Antonio!

00:46:51: Ich ändere es doch noch mal weil ich habe es gesehen in deinem Blick.

00:46:54: aber wenn du es dir nicht trauerst... Aber pass auf!

00:46:58: Ich kenne

00:46:58: die Platte, ich liebe dir auch.

00:46:59: Ich packe ins Song drauf von dem Album aber der geht ein bisschen nach vorne und er heißt I Got Plenty and Nuttin.

00:47:06: das heißt so viel wie ich habe viel nichts.

00:47:09: also ich habe viele von Nichts Und dass ist ja auch.

00:47:13: Also

00:47:14: das

00:47:15: kann man schreiben wenn man selber Jazz Musik macht Genau, aber auf so wunderschöne Art und Weise.

00:47:23: Geil, dass du das... Aber das ist Wahnsinn!

00:47:25: Guck mal da draußen eine Taube?

00:47:26: Ich dreh komplett durch.

00:47:27: Guck Mal jetzt die Tauberfliege.

00:47:29: Die muss ja ins Mikrofon sprechen und hier noch unsere Zuhörungen

00:47:31: mitnehmen.

00:47:32: Tschüss, flieg weiter!

00:47:32: Wartet doch mal jetzt hier ab.

00:47:34: also Freitag Freunde Live Podcast.

00:47:37: So berichten wir euch natürlich live davon.

00:47:41: Stimmt

00:47:42: die nächste Folge?

00:47:43: Nee ich würde sagen die übernächste.

00:47:44: Das wird zu stressig.

00:47:46: Nein das kriegt man hin.

00:47:48: Na klar,

00:47:49: es wird ja ein Video geschnitten.

00:47:55: Dann

00:47:56: schießen wir euch noch einen Podcast dazwischen durch.

00:47:59: Wir wissen doch nicht von wo also entweder aus Gürlitz zu

00:48:02: blauen oder Dortmund.

00:48:05: Wir wünschen euch einen guten Start in die Woche!

00:48:07: Wir hoffen dass ihr euren Pfingstmuntag schön macht oder je nachdem was es für den Tag auch ist wo es hört.

00:48:13: heute war's mal wirklich Ich würde sagen fast Deep Talk.

00:48:17: Ja, deep talk über Mucke ja über da wo wir herkommen Wo wir vielleicht auch unsere Wurzeln haben und darüber was es ausmacht Die richtigen leute zur richtigen zeit zu treffen.

00:48:29: Wir wünschen euch einen guten stand den tag in die nacht egal Kommentiert im podcast folgt uns gerne teilt ihn und bleibt uns wohl gesonnen.

00:48:41: Das hast du schön gesagt.

00:48:43: Sascha, danke für die Zeit!

00:48:44: Ja, dir auch!

00:48:45: Ein schönes Konzert heute Abend.

00:48:46: Ja

00:48:46: jetzt pack mal die Karre und dann geht's los nach Sommertabend.

00:48:49: Machts gut!

00:48:50: Tschüss!

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